Kann ich mein Geld vom Tätowierer zurückbekommen?

5 Antworten

Geld zurück, klare Sache.

Er hat Geld für ein Leistungsversprechen erhalten das er nicht einlösen konnte. Den ersten Termin hat er abgesagt, beim zweiten Termin war er nicht da ... damit hatte er zweimal Gelegenheit, das Tattoo zu stechen.

In übrigen Bereichen gilt auch das Nachbesserungsrecht. Du bist nicht verpflichtet, Dir das Tattoo von ihm stechen zu lassen.

Ich würde das Geld zurückverlangen und ihm eine Frist setzen, bis wann das aufs Dein Konto eingeht. Danach kannste zum Anwlt wackeln.

Tattoo sind auch Vertrauenssache.

Wenn mir sowas passiert, würde ich mich nicht stechen lassen. Wennd as Tattoo in die Hose geht, ist das Theater noch größer. Besser in ein Studio und nicht bei einem im Hinterzimmer. Ein Studio würde das verstehen und die Die Rückzahlung/Auszahlung ohnehin anbieten.

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Klingt vernünftig und sollte die erste Maßnahme sein. Obwohl ich beinahe befürchte, dass der Tätowierer auf Stunk aus ist...

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Da bisher keine Leistung erbracht wurde, steht dir auch noch das gesamte Geld zu.

Ich weiß nicht, ob die in diesem Fall helfen können, aber vielleicht weiß die Verbraucherzentrale dann den passenden Ansprechpartner. Du solltest die Vorgänge auf jeden Fall schon mal protokollieren und du wirst deine Freundin als Zeugin für den Gutschein brauchen. Sollte es richtig Ärger geben, wird das sicher hilfreich sein.

Ich weiß leider nicht genau, was da für Fristen gelten, aber zwei Monate Wartezeit nach zwei verbummelten Terminen erscheint mir definitiv zu viel und ziemlich frech.

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Vielen Dank! Ja, frech ist das in jedem Fall. Den Gutschein habe ich als Beweis und auch den PayPal-Beleg für die Überweisung der 50€.

Es handelt sich tatsächlich um ein Tattoo-Studio von einem ziemlich renommierten Künstler sogar. Daher nehme ich auch an, er denkt, er könnte sich so verhalten...

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Hallo!

Meine Frage nun: Gibt es eine Möglichkeit, die insgesamt 300€ zurückzuverlangen (Gutschein würde ich natürlich wieder zurückbringen), weil der Vertrag ja immer noch nicht zustande gekommen ist?

Also zunächst halte ich es für fraglich, ob hier tatsächlich noch kein Vertrag zustande gekommen ist. Es kommt halt darauf an, ob hier schon die wesentlichen Vertragsbestandteile (Vertragspartner, Leistung & Gegenleistung) verabredet worden sind oder nicht. Es kommt halt darauf an, was bereits abgesprochen war und was nicht.
Aber ich halte es nicht für unmöglich, dass hier noch kein Vertrag abgeschlossen wurde (insbesondere da ich vermute, dass über das Motiv etc. noch nicht abschließend gesprochen wurde).

Daher würde ich mich der allgemein geltenden Meinung anschließen und sagen: Die 50,00 EUR Anzahlung solltest du zurückbekommen können. Es liegt hier (wahrscheinlich) eine Bereicherung ohne Rechtsgrund vor.

Was den Gutschein angeht, würde ich dich noch um ein paar weitere Infos bitten. Um was für einen Gutschein handelt es sich? Ist es ein selbst erstellter Gutschein deiner Freundin ála 'Geh du mal irgendwo hin und ich zahle dann 250,00 EUR' oder ist das ein Gutschein direkt von diesem Tattoo-Studio?

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Hallo, vielen Dank für die Antwort!

Hier noch ein paar Infos zum besseren Verständnis:

Bei dem Vorbesprechungstermin wurde das Motiv besprochen. Ich habe allerdings noch keine Zeichnung gesehen und bin mir auch nicht sicher, ob die schon existiert.

Der Gutschein ist von dem Tatto-Studio. Das Geld ist also bereits gezahlt worden.

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@Nutzerinname

Der Gutschein ist von dem Tatto-Studio

Nun, dann wirst du das Geld aus dem Gutschein wohl nicht zurück erhalten.

Deine Freundin hat dir einen Gutschein gekauft, der quasi besagt: Bei diesem Künstler kannst du damit für eine Leistung bis 250,00 EUR bezahlen. Dass du dich nun dagegen entscheidest (dass du von diesem Künstler nun also keine Leistung fordern willst, weil du mit seiner Einstellung nicht einverstanden bist), ist nicht das Problem des Künstlers.

Einen Anspruch auf Auszahlung eines Gutscheins hat man in aller Regel nicht...

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@Nutzerinname

Ach, noch was:

Wenn schon alles besprochen wurde (Wer bei wem wo für welchen Preis welches Motiv erstellt), könnte ein Vertrag bereits abgeschlossen sein (vgl. Werkvertrag um Par. 631 BGB). Einen solchen Vertrag kannst du zwar jederzeit kündigen, musst dem Künstler dann aber trotzdem (ggfs. anteilig) bezahlen! Siehe insoweit Par. 649 BGB.

Je nach dem, ob hier nun schon ein Vertrag besteht oder nicht, kannst du die Anzahlung zurückfordern oder eben nicht - im schlimmsten Fall musst du sogar noch etwas draufzahlen! Also immer schön freundlich bleiben, damit der Künstler nicht auf die Idee kommt seinen Anwalt zu befragen ;-)

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Heilpraktiker fordert Ausfallhonorar

Hallo alle zusammen,

also ich bin gerade etwas schockiert.

Aus persönlichen Gründen vereinbarte ich am 07.01.2013 telefonisch um 16:37 Uhr einen Termin bei einem Heilpraktiker/ Coach (private Praxis) für den nächsten Tag (sein Vorschlag) um genau 15:00 Uhr (also keine 24h später). Er schickte mir an meine E-Mail-Adresse noch eine Bestätigungsmail, auf die ich zwar auch reagieren sollte, es aber nicht tat. Es kam mir etwas dazwischen und ich schickte ihm gegen Mitternacht (also schon am Tag des Termins in der Früh) eine E-Mail, in der ich das Anliegen erklärte.

Und gegen 16:20 Uhr kam dann folgende Mail von ihm:

"Sehr geehrte Frau ***,

leider haben Sie den zwischen uns fest vereinbarten Termin nicht wahrgenommen. Ich hatte Ihnen auf Ihren Wunsch hin zeitnah einne Termin eingeräumt. Terminabsagen, die weniger als 24 Stunden im voraus abgesagtr werden, kann ich nicht akzeptieren, da ich den Termin in der Regel nicht neu vergeben kann. Ich habe Sie in unserem Telefonat am 07.01., 16.37 Uhr, darüber informiert, dass ich eine Privatpraxis leite, darüber zeigten Sie sich in Kenntnis und sagten, dass Sie die Kosten der Behandlung privat übernehmen würden. Ihre Zusage des Termins in unserem Telefonat kommt einer vertraglichen Abmachung gleich. Als Anlage sende ich Ihnen daher die Rechnung für das Ausfallhonorar.

Solten Sie meiner Zahlungsaufforderung nicht nachkommen, sehe ich mich gezwungen, ein Inkassounternehmen mit dem Forderungseinzug zu beauftragen. Ich weise darauf hin, dass dadurch weitere Kosten auf Sie zukommen.

Freundliche Grüße"

Um einen Termin am nächsten Tag habe ich nie gebeten. Muss ich das Ausfallhonorar zahlen?? Oder kann ich das ignorieren? Hat jemand Ähnliches erlebt??

Besten Dank

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Jetzt ist das Problem, sie hat sich vor ca. 7 Monaten getrennt & renne ihr schon seit ca 5 Monaten wegen dem Vertrag der sich vor 2 Monaten ein Jahr verlängert hat, (auf Grund ihrer Unzuverlärrlichkeit) hinterher, dass ich damit nichts mehr zu tun haben möchte & sie diesen auf sich umschreiben lassen soll, da sie bereits volljährig ist. Das Geld bekomme ich nach langem nachfragen zwar monatlich wieder von ihr, allerdings will ich keinen Vertrag der mich NICHTS angeht bezahlen mit jemanden, mit dem ich kaum noch Kontakt habe. Jeden Monat kommt eine neue Ausrede, warum sie nicht dazu gekommen ist und was auch immer. Ich habe alle Chatverläufe noch, der deutlich zeigt dass sie auch Schuld daran ist, dass sich dieser verlängert hat, und ich sie ewigkeiten schon deshalb hinterher renne.

Jetzt frage ich mich, kann ich rechtliche Schritte gegen sie einleiten ( wie viel kostet dann ein Anwalt dafür), denn anscheinend (traurig dass es soweit kommen muss, obwohl wir uns im guten getrennt haben) wird sie es weiter aufschieben. Kann ich dies trotzdem, obwohl ich das Geld monatlich von ihr zurück gezahlt bekomme ?

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