Kann ich mein Beschäftigungsverhältnis problemlos in Teilzeit umwandeln?

4 Antworten

Schau mal hier:

https://www.finanztip.de/teilzeitarbeit/

Da steht genau beschrieben was wie erfüllt sein muss und welche Folgen das hat.

BEhalte jdoch deine Rente im Blick. Wenn du kein spitzenverdiener bist können einige Jahre TZ zur Grundsicherung im Alter führen.

Ehrlich gesagt möchte ich die teilzeit nutzen um mich persönlich zu bilden und eben mehr Freizeit zu genießen und mehr aktiv leben zu können. Ich möchte den Faden zu meiner Firma nicht ganz abbrechen, ich mag meinen Job, doch ich möchte eher in die Richtung Selbstständigkeit und mein Einkommen gerne selbst bestimmen. Das ist so der Hintergedanke bei alle dem.

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@Mickerig

Dann würde ich auf die von Kabbes angesprochene zeitlich befristete reduktion bei unbefristetem arbeitserhältnis zurück greifen.

Gib dir 2 Jahre oder einen anderen realistischen Zeitraum und wenn es klappt kannst du erneut reduzieren oder sogar kündigen wenn du selbstständig genügend verdienst. Wenn es nicht klappt hast du aber wieder ne vollzeitstelle auf die du zurückfallen kannst.

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@dieLuka

Das ist eine sehr gute Idee. Danke!

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Einen Antrag kannst du stellen, TzBfG wurde genannt, dort sind auch die Voraussetzungen geregelt.

Die Vollzeitstelle bist du dann los, auf das unbefristete Arbeitsverhältnis musst du bei Änderung des Arbeitsvertrag selbst achten.

Da du sowieso ein Gespräch mit dem AG führen musst, kannst du natürlich auch fragen, ob aus der unbefristeten Vollzeitstelle nur die Arbeitszeit befristet reduziert werden kann. ( zB Zeitraum von 2 Jahre nur 80% o.ä.)

Folgen: in einem vertrauensvollen Arbeitsverhältnis eher nicht. Du solltest vielleicht mit deiner Argumentation sinnvoll umgehen.

Die einfachere Alternative wäre wohl den (hoffentlich genehmigten) Nebenjob einzustellen.

Man kann es nicht Nebenjob nennen. Ich vermiete Objekte und da kommen so 600€ im Monat bei rum.

Der genaue Grund für die Teilzeit ist dass ich die Zeit gerne nutzen würde um mich selbst weiterzubilden. Ich würde gerne eines Tages komplett in die Selbstständigkeit gelangen und mein Einkommen aktiv beeinflussen können. Das kann ich meinem ag natürlich nicht mitteilen. Außerdem kommt noch hinzu dass ich mehr Zeit für mein eigenes Leben haben möchte, für Familie und Hobbys, für Sport. Vieles kommt in meinem Leben zu kurz

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@Mickerig

hm, Mieteinnahmen können auch mal ausfallen. Ein Mietobjekt kann auch mal Kosten verursachen, den steuerlichen Aspekt kann ich nicht beurteilen.

Grundsätzlich liegt das Risiko der Frage bei dir und bei deiner Einschätzung des AG. Trotz Kündigungsschutzgesetz vertrete ich die Meinung, dass ein AG einen Mitarbeiter los wird, wenn er dies zum Ziel hat. Eine Kündigung ist in meinen Augen das größte Risiko, wenn du beim AG auf absolutes Unverständnis stößt.

wäre natürlich auch eine Möglichkeit dir ein entsprechendes Schulungsangebot zu suchen und hier mit dem AG zu handeln ( falls es um eine Weiterbildung im ausgeübten Beruf geht) Duales Studium?

Hobby und Sport, work-life-balance: wenn dein Chef modern eingestellt ist.

Ansonsten hast du die besten Argumente mit Kleinkindern oder zu pflegenden Angehörigen.

no risk no fun

PS: Als Selbständiger wird deine Woche über 40h liegen, du hast vielleicht irgendwann mehr Einkommen, aber auch weniger Zeit um solches auszugeben.

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@kabbes69

Nun, wenn ich auf Nummer sicher gehen wollte würde ich den Meister machen. Ich weiß offen gesagt nicht ob ein Studium für mich in frage käme, ich sehe keine Zukunft für mich in dem Berufsfeld. Zumindest nicht als Ingenieur. Am ehesten würde der Meister in Betracht kommen. Die Chancen dass mein AG die Kosten übernimmt liegen bei 50:50. Das Tätigkeitsfeld welches als Meister auf mich zukommen würde gefällt mir mehr als mein jetziges Tätigkeitsfeld, dennoch würde ich versuchen wollen mein Hobby zum Beruf zu machen. Beides steht auf meiner Planung, den Meister als fundierte Basis und der Rest den will ich eben probieren, nicht dass ich am Ende meines Lebens bereue es nicht wenigstens versucht zu haben und der verlorenen Zeit hinterher trauere.

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@Mickerig

dann pack es an. Mach einen Termin beim Chef. Egal was dann passiert, du hast es versucht.

Ein guter Chef hat doch gern einen motivierten Mitarbeiter, der an Weiterbildung interessiert ist.

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Rede doch einfach mal mit Deinem Chef. Kann ja sein, dass er gar nichts dagegen hat, oder aber dass er das strikt ablehnen wird. Wir kennen ihn nicht.

Schau Dir aber mal genau das TzBfG an, ob Du darin etwas findest, das Dir als Argumentation dienlich ist, wenn der Chef bedenken hätte.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

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