kann ich ins ausland ziehen ohne Zustimmung des Vaters meines ersten Kindes, wenn ich von meinem neuen Partner schwanger bin und er in der Schweiz wohnt?

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7 Antworten

Soweit ich weiß brauchst du die Zustimmung des Vaters. Du dürftest nur 200 km oder 400 km weit weg wohnen. 

Ausserdem hat der Vater Recht darauf mit zu entschieden wo das Kind in den Kindergarten geht oder zur Schule. 

Zu deiner Aussage das er nur 100€ zahlt.. Ich finde es schade das eimer nur ums Geld geht. Wenn du der Meinung bist das er zu wenig zahlt, dann lass es neu berechnen. Glaube das darfst du jedes Jahr. 

Statt das Kind von Vater weg zu reissen würde ich nach einer anderen Möglichkeit suchen, z. B könnte der neue Partner sich hier einen Job suchen. 

Dein Sohn hat das Recht seinen Vater jeder Zeit sehen zu können. Würde der Vater sich nicht drum kümmern, wäre das was anderes. 

Könntest du dir vorstellen ohne deinen Sohn weit weg zu ziehen? Ihn bei deinem Ex zu lassen? Ich denke nicht. Und für dein Ex wäre es sicher auch nicht schön. 

Ihr müsst versuchen eine Lösung zu finden die für alle okay ist. Dabei solltest du zum Wohle deines Kindes denken

Mal das erste vorab, ein Kind kostet viel Geld, ich bezahle alles ausschließlich alleine und er lässt sich von seinen Eltern finanzieren und geht selber nicht arbeiten bzw ging noch nie in seinem Leben arbeiten. Er hatte das erste Lebensjahr unseres Sohnes komplett verpasst, da er ein Kontaktverbot zu mir und dem Kind hatte. Dann hatte er fast ein Jahr begleitetes besuchsrecht. Seit ein paar Monaten hat er ihn paar Stunden einmal die Woche, die übergaben werden einfach noch begleitet gemacht, da er zu mir keinen alleinigen Kontakt haben darf. Du sagst das so  einfach Unterhalt neu berechnen lassen wenn er sich weigert mehr zu zahlen freiwillig muss ich ihn einklagen und das kostet mich auch wieder Geld. Er hat auch nicht das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Mein Partner kann Karriere bedingt seinen Job in Zürich nicht kündigen und verdient dort halt auch gut so das wir davon Leben könnten, hier in Heidelberg würde das nicht gehen. Ich wünschte meinem Sohn das er seinen Vater mehr sehen könnte aber das geht leider nicht da sein Vater psychische Probleme hat. So sind leider auch keine Übernachtungen möglich und so kann ich auch nichts anbieten das er ihn mehr sehen kann. Zürich Heidelberg ..das sind ca 300km Entfernung. 

 

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@Lea8900

Hallo, ich hatte das nur erwähnt, weil du geschrieben hattest, das er NUR 100€ zahlt. Soweit ich weiß ist es doch so,  dass es berechnet wird und wenn er nicht zahlen kann, dann gibt es einen Vorschuss vom Jugendamt welches Sie sich bei deinem Ex wieder holen. Vielleicht weiß jemand ja genaueres. 

Klar, Kinder sind teuer, habe selber zwei, aber es gibt wichtigere Sachen im Leben. Natürlich muss man über die Runden kommen können. Dein "NUR 100€" kam blöd rüber, weil die eigentliche Frage ja war, ob du mit dem kleinen wegziehen dürftest. 

Ich würde mich an deiner Stelle mal beim Jugendamt schlau machen wir das aussieht mit der Entfernung. Wir hatten mal einen Bekannten, da wollte die Ex auch weiter weg ziehen. Leider weiß aber nicht mehr wie weit sie ohne Einwilligung durfte. 

Auch kann man hier nur allgemein Ratschläge geben. Wir kennen deine Lebensverhältnisse nicht.

Wenn er psychische Probleme hat, dann könnte er auch noch tiefer fallen. Aber anscheinend bessert sich das ja. EIn Jahr keinen Kontakt, dann begleitet und nun noch besser. Fortschritte macht er ja anscheinend. 

Die Frage ist ja auch, wir seht ihr eure Zukunft?  Hätte er die finanziellen Möglichkeiten den Kleinen zu besuchen? Oder umgekehrt? 

Ihm steht immer noch das Recht zu den Kleinen zu sehen. Würdet ihr ihn unterstützen? Könnte er sich das leisten? Im Prinzip müsste aus der jetzigen Situation das Beste für alle überlegt werden. Auch wenn du kein Kontakt zu ihn haben möchtest und er keinen Kontakt haben darf. Er ist der Vater. Und solange das Kind nicht gefährdet ist, würde ich versuchen das eine oder andere für meinen Sohn zu ermöglichen. Lg

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@Lea8900

er hatte kontaktverbot zu dir, nicht dem kind. wenn er es gewollt hätte, dann wäre er klagen gegangen und hätte das umgangsrecht umsetzen lassen. wie du das dann gestaltet hättest wäre dein problem gewesen. das er dann begleiteten umgang hatte, ist aus deiner feder stammend, du hast es beantragt. wäre er wieder nicht so bequem gewesen, hätte er keinen begleiteten umgnag für ein jahr haben müssen. nur weil er dich nicht kontaktieren soll, hat das überhaupt keinen einfluss auf seinen umgang.

wenn ihr als eltern das gemeinsame sorgerecht habt, dann hat er natürlich auch das gemeinsame abr. wenn ihm also das abr nicht explizit entzogen wurde vom gericht, dann hat er es nach wie vor.

so wie du es beschreibst, muss er garkeinen unterhalt zahlen, da er garnicht leistungsfähig ist. er könnte also zu jedem zeitpunkt x die zahlung einstellen und das zu recht.

wenn dein partner wollte, dann könnte er jederzeit in heidelberg und umgebung einen neuen job finden. gerade wenn er karriere macht - wir sprechen von nem bänker oder manager, nicht verkäufer nicht wahr? natürlich sind übernachtungen möglich, du sperrst dich nur. woher willst du wissen welche psychischen probleme der kv hat? er ist der vater und er hat die gleichen rechte  wie du. wenn er es also will, bringt er das kind beim nächsten mal nicht wieder und hat in der tashce brereits die klage auf alleiniges abr - das wäre mein weg.

wenn du also keine atteste erstellt hast als sein behandelnder arzt über schwere psychische störungen, weswegen er dauerhaft in der psychiatrie sitzt, dann solltest du dich massiv zurückhalten. was er mit dir gemacht hat, hat mit dem kind nichts zu tun. also vergiss dein vorhaben.

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@maja11111

Was glaubst du wohl, wie ein begleitetes Umgangsrecht zustande kommt?!

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@Goodnight

indem beide eltern sich darauf beim jugendamt einigen. sie behauptet doch das jugendamt hätte etwas beschlossen. das jugendamt beschließt aber nichts, es bietet an, die eltern haben angenommen. ansonsten hieße es: per umgangsbeschluss wurde festgelegt. das wiederum involviert auch keinerlei beschlüsse des jugendamtes, sondern maximal empfehlungen und die beschlüsse eine richters über einen temporären begleiteten umgang von 5-6 malen also ca. 8-10 wochen, dann wäre das in normalen umgang mit übernachtungen, urlaubs- und ferienregelung übergegangen. wir sprechen aber nicht von einem beschluss. wenn du soviele offene wissenslücken hast, warum beliest du dich nicht ein wenig?

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Du kannst einfach umziehen, musst dann das Kind aber beim Vater zurück lassen.
Also ja, du brauchst seine Zustimmung. Wenn du es ohne diese machst, könntest es passieren, dass das Kind dem Vater zugesprochen wird.
Wenn ihr euch nicht einigen könnt, musst du dir einen Anwalt nehmen und zum Familiengericht. Vielleicht stehen deine Chancen mit dem Argument dass du dort, wo du derzeit lebst, nicht genug verdienst ganz gut.
Aber der Umgang sollte im Falle eines Umzuges unbedingt geklärt werden! Lasst eure Streitigkeiten nicht an dem Kind aus. Und das hat schließlich ein Recht auf seinem Vater!
Das Jugendamt kann übrigens nur beraten und Übernachtungen nicht verbieten. Das könnte nur das Familiengericht.

Letzten Endes kannst du das nur durch das Familiengericht entscheiden lassen. Nimm dir einen Anwalt und lasse es klären. Natürlich muss dann die Umgangsgestaltung geändert werden. Also nicht mehr alle 14 Tage ein paar Stunden, sondern - bei einem kleinen Kind - einmal im Monat jeweils eine komplette Woche. Bei einem Schulkind hieße das: alle Ferien.
Ich kenne eine Frau, die mit ihrem Kind nach Teneriffa gezogen ist - mit Zustimmung des Vaters. Das Kind verbringt alle Schulferien in Deutschland. Die Flugkosten teilen sich die Eltern.
Es gibt keine festgeschriebene Umgangsgestaltung. Wie die Eltern das machen, ist ihnen überlassen, sie müssen sich nur einigen. (Wobei Heidelberg von Zürich ja nicht so weit entfernt ist. Heidelberg ist ja nicht Hamburg.)

Wenn eine Einigung nicht möglich ist, muss eben das Familiengericht entscheiden. Das Jugendamt berät nur.

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