Kann ich in unserem Fall einen Verlustvortrag von 2016 in 2017 geltend machen?

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1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

der Verlust mit 9.208 € wurde doch bereits in 2016 berücksichtigt

Ein Verlustvortrag ist nur dann möglich, wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte negativ ist.dies ist in deinem Fall aber NICHT so, somit KEIN Verlustvortrag

Die Erstattung 2017 wird sich erheblich verringern, da du den Verlustvortrag rausnehmen solltest

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Danke. Kann ich den Verlust 2016 auch nicht geltend machen? Mir ist klar, wenn das nicht geht, dass sich die Rückerstattung verringern wird, wenn ich den rausnehme. Deswegen will ich ihn ja da reinbringen - aber wenn es nichts hilft, da 2016 immer noch positiv war von den Einkünften, dann geht es halt nicht.

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@wurzlsepp668

noch nicht, ich bin ja erst bei der Abgabe der Steuererklärungen 2016 und 2017

Gibt es da eine Möglichkeit, ihn da NICHT geltend zu machen?

♥ Danke für Deine Unterstützung ♥

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@Hyperionnnn

dir ist klar, dass 2016 bereits ÜBERFÄLLIG ist?

(uns liegen die ersten Schätzungsbescheide für 2016 bereits vor ...)

ja, es gibt eine Möglichkeit, ihn nicht geltend zu machen: du erwirtschaftest Gewinn.

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@wurzlsepp668

Wir haben vom Finanzamt aufgrund massiver persönlicher Umstände bis heute Verlängerung bewilligt bekommen.

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@Hyperionnnn

die Begründung möchte ich sehen .......

ich bin Steuerberater, Fristverlängerungen über den 31.12. bekommen noch nicht mal wir Steuerberater!

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@wurzlsepp668

Geburt eines Kindes, Todesfälle in der Familie, Wohnungsverlust nach Trennung = Obdachlosigkeit, mehrmonatige psychische Krankheit (stationär behandelt)

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@Hyperionnnn

Der Verlust ist doch bereits berücksichtigt, und einfach rausnehmen kannst du ihn nicht

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@klausbacsi

Ich mache gerade die Steuererklärung, ich habe sie noch nicht verschickt. Deswegen könnte ich ihn sehr wohl rausnehmen. Aber es wird ja nicht anerkannt, da ich in 2016 ja keine negativen Einkünfte hatte, sondern positive.

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@Hyperionnnn

tuh uns allen einen Gefallen und geh zum Steuerberater!

wenn du den Verlust rausnehmen würdest ...... wäre das Gewerbe 0 (ich kenne kein einziges Gewerbe, welches auf genau Null herauskommt)

und in 2017 können die Ausgaben nicht berücksichtigt werden (§ 11 EStG, Zufluß-Abfluß-Prinzip)

und wie zum Geier kommst du auf den Trichter, der Verlust wird nicht anerkannt??

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@wurzlsepp668

Danke, ich hab alles verstanden. Ich nehme den Verlust nicht raus, gebe ihn in 2016 an und kann ihn nicht in 2017 übertragen. Ich wohne gerade in einer Notunterkunft, beziehe ALG II und kann mir keinen Steuerberater leisten. Bild 1 2016 bleibt so, wie es ist und bei Bild 2 kommt der Verlustvortrag raus. Dann ist alles ganz einfach und normal und meine Frage hat sich erledigt.

Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

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