Kann ich in LTSpice mit idealisierten Bauelementen arbeiten?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Der Sinn eines Simulators ist doch gerade ein möglichst realitätsnahes Verhalten zu erhalten um eben vorab die Effekte zu minimieren.
Für die grundlegenden Erklärung der Funktion - z.B. für die Erstellung einer
Präsentation - ist das Tool nicht geeignet.
Natürlich kann man die Simulationsparameter (also z.B. die Rechengenauigkeit bzw. die Schrittweite) und die Spice-Modelle (z.B. Induktivität ohne Innenwiderstand) etwas anpassen , aber dafür brauchst Du garantiert mehr Zeit und Spice-Wissen als wenn Du ideale Schaltung selbst beschreibst und erst dann die Spice-Simulation an den Mann / an die Frau bringst.
In der Praxis kämpft man übrigends fast ausschließlich gegen diese parasitären Effekte.
Die grundsätzliche Beschaltung ist ja i.d.R. vom Chiphersteller vorgegeben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Wupbanz
18.08.2016, 09:15

Ja, natürlich hast Du recht. Für die Praxis ist das ja dann das Entscheidende. Mein Ansatz ist ja mehr, erstmal die Grundschaltung für andere (Studenten) näher zu bringen, also wie in der Vorlesung. Ich habe halt im Laufe der letzten Semester oft das Problem gehabt, dass ich bestimmte Informationen die tiefgründiger waren nicht mehr im Internet gefunden habe und mich so für Praktika und auch für Klausuren durch die Literatur gelesen habe. Skripte sind von Uni zu Uni sehr unterschiedlich. Deswegen will ich das für mich nachbereiten und vielleicht wird ein online-tutorial auf youtube oder einer Website draus. Dafür brauche ich halt aber erstmal die Diagramme und Verhaltensweise ohne die ganzen Nebeneffekte. So dachte ich, ist LTSpice nicht schlecht, weil ich da dann gleich noch den Umgang mit dem Programm festigen kann. Wenn es eine wesentlich einfachere Variante gibt, wie ich mir die Diagramme und Schaltbilder erstellen kann, bin ich natürlich über jeden Hinweis sehr dankbar. (Am besten eine kostenlose Vollversion wäre perfekt)...

0

Was möchtest Du wissen?