kann ich in Elternzeit (arbeitslos) etwas dazuverdienen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist alles gar nicht so einfach zu sagen,ich habe es im Internet auch nur mal überflogen !!!

Wenn du also nur das Elterngeld beziehst und keine anderen Leistungen,die das Elterngeld aufstocken,kann es sich lohnen,einer Beschäftigung nachzugehen. Zu beachten wäre aber,das 30 Stunden pro Woche nicht überschritten werden,denn dann kann das Elterngeld ganz gestrichen werden.

Es kommt also darauf an,wie hoch dein Nettoeinkommen vor der Geburt war und wie viel du in der Beschäftigung während der Elternzeit verdienen würdest. Der max.Nettobetrag,der zur Berechnung des Elterngeldes herangezogen wird,liegt bei 2770 € und davon bekommt man max.65 % als Elterngeld ausgezahlt. Hättest du also vorher 3000 € Nettoeinkommen gehabt,würde trotzdem nur diese 2770 € zur Berechnung herangezogen,das macht bei 65 % ein Elterngeld von 1800 €.

Würdest du jetzt in der neuen Beschäftigung 1600 € Netto verdienen,macht das eine Differenz zu diesem max. Betrag von 2770 €,von 1170 € .

Von diesen 1170 €,würden dir wiederum auch nur 65 % zustehen,also 760 € . Dir würden dann also zustehen,760 € Elterngeld + 1600 € Nettoeinkommen = 2360 € Netto. Du hättest also im Vergleich zu deinem alten Elterngeld von 1800 €,nun 2360 € zur Verfügung,also 560 € mehr.

Wenn du Geringverdiener wärst,also angenommen unter 1000 € Netto,würdest du eine Zulage bekommen,dann hättest du nicht 65 % sondern 70,2 % von deinem Nettoeinkommen,als Elterngeld zur Verfügung,würdest du dann nur angenommen 360 € Netto verdienen,würde dein Anspruch bei gerade mal ca. 115 € mehr sein,als ohne dein Nebeneinkommen.

Ich hoffe,das ich es einigermaßen richtig erklärt habe.

Solltest du aber mit deinem Elterngeld nicht hin kommen,könntest du einen Antrag auf ALG - 2 Aufstockung beim Jobcenter stellen,denn dann hast du da auch einen max.Freibetrag von 300€ von deinem Elterngeld,der dir nicht auf deinen Bedarf angerechnet würde,weil du vorher in Beschäftigung warst.

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Danke, das ist schon mal sehr ausführlich!

Bei mir sähe es konkret so aus, dass ich bisher 2360 € netto bekommen habe und dann 1480,- € Elterngeld kriegen würde (laut Internet-Elterngeld- Rechner). Die 165 € sind ja bei ALG 1 frei dazu zu verdienen. Die Frage ist, ob sich das bei dem Elterngeld auch so verhält, oder ob da jeder Cent des Zuverdienstes angerechnet wird?!... Also auch schon bei ca. 100-165 € im Monat...

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@frederik08

Ich hatte dir doch auch dieses anhand des geringen Verdienstes erklärt,jedes Einkommen ist mitzuteilen und dann wird der Anspruch neu berechnet,deshalb hatte ich das mit der Aufstockung,ALG - 2 vom Jobcenter genannt !!!

Bei deinem alten Einkommen würden dir dann diese max.300 € Freibetrag zustehen,wenn man die von deinem Elterngeld abziehen würde,blieben noch 1180 € anrechenbares Einkommen übrig.

Jetzt müsste man genauere Infos haben über weitere Einkommen,ob ein Mann mit Einkommen existiert oder weitere Kinder und wie groß und teuer die Wohnung ist,also warm Miete.

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@isomatte

ähem. ICH bin der Mann ;-)

Meine Frau würde weiter arbeiten, auf Steuerklasse 5 mit z.Zt. 900,- € netto im Monat

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@frederik08

OK , habe ich ganz übersehen,spielt ja auch hinsichtlich des Geldes keine Rolle !!!

Also wenn deine Frau auch noch 900 € verdient,hättet ihr nach dem Abzug der 300 € Freibetrag immer noch 1180 € Elterngeld + 184 € Kindergeld,das sind ca.2250 €,dann hat sich das mit der Aufstockung durchs Jobcenter auch erledigt.

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Ja Dunkannst etwas dazuverdienen wird Dir halt angerechnet auf das Elterngeld.

Elterngeld, Alg 2, Alg 1, etc - kennt sich jemand in diesem Dschungel aus?

Hallo, Folgende Konstellation: Elterngeld wird nach dem alten Modell gezahlt Bezugszeitraum 1 Jahr, Auszahlungszeitraum 2 Jahre. Auszahlung pro Monat angenommene 500€. Elternzeit 2 Jahre. Während der Elternzeit ist das befristete Arbeitsverhältnis ausgelaufen, daher de facto arbeitslos. D.h. Nach der Elternzeit Bezug von Alg 1 möglich.

Für eine Wohnung / Mietvertrag benötigt man i.d.R einkommen=3x Miete. Elterngeld + Kindergeld würden pro Monat inkl Miete gerade reichen. Doch kein Vermieter wird das akzeptieren da Kindergeld nicht als Einkommen zählt.

Eine Möglichkeit ist Wohngeld zu beantragen. Kommt man da in Schwierigkeiten mit dem Elterngeld? Bekommt man mit Elterngeld Wohngeld? Oder wird einen dann das Amt auffordern die Elternzeit zu beenden, das Kind in Fremdbetreuung zu geben und wieder voll arbeiten zu gehen?
Da ja nach dem Bezugszeitraum von 1 Jahr man theoretisch ohne jegliches Einkommen ist kann / sollte man alg2 beantragen oder werden einem da die auszahlungsbeträge gegengerechnet?

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