Kann ich in diesen fall, Außerordentlich Kündigen mein Arbeitsvertrag?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Eine fristlose Kündigung ist eine Kündigung aus wichtigem Grund.
Dieser Grund muss so wichtig sein, dass eine weitere Beschäftigung nicht möglich ist. Nicht einmal, wenn es nur eine Kündigungsfrist lang ist.

Ein solcher Grund ist hier per se einfach nicht gegeben.
Du weißt sicher nicht, was ei der OP passiert oder eben danach.
Das kann dir aber durchaus auch völlig egal sein, denn das gehört einfach mal zu unternehmerischen Risiko deines Arbeitgebers und ist ja auch (in der Regel) im Geschäftsplan mit kalkuliert.

Weiterhin macht sich deine Anwesenheit im Unternehmen auch hinsichtlich der Ausgleichsabgabe des Unternehmens bemerkbar.

Es ist also löblich, dass du dich um verschiedene Dinge einen Kopf machst, aber überlege es dir noch einmal genau und beziehe gerne andere Personen als Informationsquelle mit ein, beispielsweise Krankenkasse, Agentur für Arbeit, Rententräger und Integrationsamt.

Auch hinsichtlich einer Sperrzeit aufgrund deiner eigenen Kündigung solltest du dir Gedanken machen. Die Sperrzeit gilt auch für Krankengeld. 

Hier will also vieles bedacht sein. Lauf hier bitte nicht in eine eigene Falle...

Wende dich auch gerne an deine SBV im Unternehmen. Die werden dich unterstützen, wenn du Hilfsmittel für einen leidensgerechten Arbeitsplatz benötigst.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von baz1k
18.09.2016, 17:00

Natürlich habe ich einiges bedacht. Wenn überhaupt geht der Kündigung nur auf eine Kulanz. Das wegen habe ich hier Leute gebeten um eine ungefähre Schreiben Muster. 

0

Die Klinik hat dich einen Berriebs- oder Personalrat.Den bittest du um Hilfe und Unterstützung.Ausserdem muss das Integrationsamt am Ort der Klinik dir helfen.
Du lässt dich krank schreiben und dann die OP durchführen.Nach deiner Rückkehr und wenn abzusehen ist, dass du demnächst wieder arbeiten kannst beantragst du beim Arbeitgeber ein Betriebliches Eingliederungsmagement nach Para.84 Abs.2 SGB 9.Dazu ist der AG gesetzlich verpflichtet.Dort werden dann Massnahmen der schrittweisen Wiedereingliederung fedtgrlegt und dokumentierz.Eine gute Sache.Der Rentenversicherungsträger kann und wird auf Antrag auch die benötigten Hilfsmittel bezahlen.Nur nicht kündigen! Dann hilft dir niemand mehr.Nur Mut das klappt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von baz1k
18.09.2016, 16:52

Ich weis wie mit Arbeitsagentur, Integrationsamt, Rententräger und Krankenkasse Funktioniert.  Mensch, das ist keine Ope. Das ist nur ein Hoffnung bisschen genaueres zu wissen. Ich möchte keine Krankmeldung, ich weis, das in der Firma keine Änderungen kommen mit Computern. Selbst wenn ich zurück komme, komme ich wieder zu Dokumentationen mit der Lupe was meine Augen kaputt macht. 

Ich glaube manchmal das niemand liest genau die Fragestellung. 

0

Erstens solltest du dich an das Integrationsamt wenden.

Zweitens wirst du für eine Augenoperation ja krank geschrieben. Wenn also eine Operation / Behandlung notwendig ist, dann legst du deinem Arbeitgeber den Krankenschein vor und gut ist.

Ich bin mir jetzt nicht sicher, warum du hier unbedingt kündigen willst?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von baz1k
18.09.2016, 16:19

Habe ich  oben genau beschrieben. Weil, Dokumentieren-Computer - Augen Schmerzen. 

0

Nein, Du läßt Dich krankschreiben und läßt Dich gar nicht auf eine Kündigung ein. Dein Arbeitgeber hätte das gerne, aber auf KEINEN Fall!!!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?