Kann ich gemeinsamen Umgang mit dem kindesvater mit unserem Kind fordern Verdacht auf Drogen beim Vater?

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4 Antworten

du kannst eine mediation beim jugendamt anstreben und es dort mit ihm besprechen. solange du allerdings keine handfesten beweise hast, musst du ich punktgenau an den beschluss halten.

wenn er also bei der übergabe völlig normal vor der tür steht, musst du ihm das kind aushändigen. auf eine gemeinsame umgangszeit hast du keinen anspruch. dazu müsstest du den umgangsbeschluss abändern lassen um betreuten umgang durchsetzen zu können. dazu bedarf es einer lückenlosen beweiskette, die du nicht hast, weil dir nur etwas "zu ohren gekommen ist". das ist uninteressant.

auch hast du keinen einfluss darauf ob seine freundin dabei ist oder nicht. wer zum umgang kommt, bestimmt der kindesvater im rahmen seiner alleinigen alltagssorge. selbst wenn sie für die strafanzeige ein kleines dudu bekommt, ändert das nix daran. sie hat dem kind nichts getan. erwarte nicht zuviel von diesen strafanzeigen. in der regel verlaufen die irgendwann aufgrund "fehlendem öffentlichen interesse" im sand.

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du kannst natürlich nicht darauf bestehen das du beim umgang dabei bist. wenn du den verdacht hast das dem kind gefahr droht kannst du dich an das jugendamt wennden und dort um hilfe bitten.

da wird dann geprüft ob es beweise für eine gefahr gibt. wenn nicht findet der umgang so statt wie vereinbart. da muss sich der kindesvater keine vorschriften machen lassen

der kindesvater könnte das gleiche bei dir behaupten und fordern, das das kind nicht mehr allein bei dir ist.

sowas sollte schon bewiesen werden

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Wenn du auch das Gefühl hast,das an der Drogengeschichte was dran ist,würde ich reagieren.
Erst Gespräch mit dem Kindsvater und wenn du immer noch zweifelst ab zum Anwalt.

Und wenn mich jeder jetzt steinigt,aber wenn ich das Gefühl hätte mein Ex würde Drogen nehmen im Beisein unseres Kindes,würde unser Kind nicht mehr zu Ihm gehen!
Ich würde mein Kind schützen

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Kommentar von martinzuhause
22.01.2017, 09:16

ein anwalt hat da nichts zu sagen. sie kann sich ans jugendamt wenden und um klärung bitten. sie sollte da aber schon beweise haben.

alkohol ist auch eine droge. sollten die kinder dann auch von allen mütern weg die alkohol trinken wenn das kind da ist?

solche verdächtigungen gibtes oft wenn es nicht anch dem willen der mutter geht.

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Kommentar von vogelstation
23.01.2017, 07:54

ein anwalt kann da garnichts machen. er könnte maximal anraten den beschluss zu ändern, wenn die km beweise vorlegen kann. die hat sie aber nicht, weil hier hören-sagen im spiel ist. das ist aber uninteressant.

solange der vater nicht stoned und beeinträchtigt vor der tür torkelt ist das kind auszuhändigen. ob er dann im beisein des kindes dorgen nimmt, entzieht sich deiner kenntnis.

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Ob ein begleiteter Umgang angeordnet wird, bestimmst nicht du. Da könnte ja jeder kommen. Das bestimmen Familiengericht/Jugendamt. Aber gewiss keine Privatperson.

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