Kann ich gegen das JobCenter vorgehen?

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3 Antworten

Leider geht es den Leuten oft so, die Hilfe beim JobCenter suchen. Statt die Leute so zu informieren, wie es eigentlich deren Verpflichtung ist, legen sie den Leuten auch noch Stolpersteine in den Weg und kennen plötzlich ihre eigenen Bestimmungen nicht mehr.

Ich würde dir raten, so schnell wie möglich zur Sozialberatung der Caritas zu gehen und dein Problem zu schildern. Nimm auch deine Unterlagen mit. Die Leute bei der Caritas sind sehr kompetend. Die zeigen dir deine Möglichkeiten und Ansprüche auf und helfen dir sogar, diese durch zu setzen. Das alles sogar kostenlos.

Ich habe schon Fälle erlebt, wo Menschen in akuten Notlagen vom JobCenter monatelang zum Narren gehalten wurden. Nach einem einzigen Brief von der Caritas lief plötzlich alles wie am Schnürchen!

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Kommentar von pvris
29.03.2016, 10:21

Vielen Dank für deinen Tipp! Ich habe sofort dort angerufen und soll am Freitag mit all meinen Unterlagen vorbei kommen. (Heute haben die leider nur noch bis 11 Uhr geöffnet und Mittwochs und Donnerstags geschlossen.)

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Du darfst jederzeit ausziehen, wenn Du alles selbst bezahlen kannst.

Ich kann jetzt nicht genau entnehmen, ob Du schon eine Aubildung beendet hast. Wenn nicht, müssen Deine Eltern sowieso zahlen (wenn sie können), denn bis zum Ende der ersten Ausbildung sind sie für Dich zuständig.

Du solltest mal mit einer Begleitperson ins JC gehen - das Recht dazu hast Du. Dann wird man ganz anders behandelt (eigene Erfahrung).

Vlt. kannst Du ja auch mit Deinen Eltern reden, ob sie Dich nicht unterstützen würden.

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Kommentar von pvris
29.03.2016, 10:31

Nein, eine Ausbildung habe ich noch nicht abgeschlossen, ich mache zurzeit mein Abitur.

Meine Eltern sind auf jeden Fall noch unterhaltspflichtig und in der Lage zumindest einen Teil zu zahlen, wenn nicht sogar alles.

Das habe ich schon öfter versucht, aber ich glaube in meinem Alter wird man da grundsätzlich nicht besonders ernst genommen, ob man da nun allein oder zu zweit sitzt.

Meine Eltern unterstützen mich leider überhaupt nicht. Wir haben ein sehr schlechtes Verhältnis zueinander, was auch der Grund für meinen Auszug ist.

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Lasse Dir unbedingt von diesen von unseren Steuergeldern bezahlten Nichtsnutzen schriftlich darlegen auf welcher Rechtsgrundlage ihre Entscheidung beruht. 

Das machst Du indem Du bezugnehmend auf die beiden Gespräche darum bittest. Setze Frist. Eine Woche reicht. Denn Du musst ja noch die Möglichkeit haben Widerspruch einlegen zu können. 

Hast Du die schriftliche Begründung gehst Du zum dort örtlichen Amtsgericht oder zuhause und nimmst an der "kostenlosen" Rechtsberatung teil. Bitte belese Dich über die Bedingungen vor Ort bezüglich "kostenlos". Bereite die nötigen Schritte vor um sofort hingehen zu können wenn sie angeboten wird. 

Bekommst Du da zugesichert dass Du im Recht bist bitte sofort um Prozesskostenhilfezusage. Lasse Dir diese schriftlich geben. 

Anwalt. Wohl Eilantrag. 

56% aller Bescheide der Arbeitsämter sind fehlerhaft. Erklären damit befasste Richter. 

Dass diese Ämter sehr gerne gerade gegenüber jungen Menschen verzögert tätig werden ist auch schon lange bekannt. 

Aber wir zahlen unsere Beiträge von denen diese Nichtsnutze leben ja automatisch. Also brauchen wir uns auch nicht drum kümmern wie damit umgegangen wird? Rein rhetorische Frage. Und die Bezeichnung ist hier als Zitat gemeint. Die Sendung erinnere ich nicht mehr auf dradio. Es war aber ein Berliner Richter der sie so nannte. 

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