Kann ich frühzeitig bei meiner Krankenkasse kündigen?

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3 Antworten

Beschwerde einreichen bei der Aufsichtsbehörde der Krankenkassen, auf jegliche Schreiben Deiner KK Widerspruch einlegen:

Bundesversicherungsamt: Ansprechpartner bei Beschwerden über die gesetzliche Krankenversicherung

Die Aufsicht über die bundesunmittelbaren gesetzlichen Krankenkassen sowie die bei ihnen jeweils errichteten Pflegekassen führt das Bundesversicherungsamt. Bundesunmittelbar sind die Kassen, deren Zuständigkeitsbereich sich über mehr als drei Bundesländer erstreckt. Krankenkassen, deren Tätigkeitsgebiet auf bis zu drei Bundesländer beschränkt ist, unterliegen der Landesaufsicht. Dazu gehören die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK). So ist für die AOK Nordost das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg zuständig.

Das Bundesversicherungsamt ist für die Bearbeitung und Beantwortung von Einzelangaben, Petitionen oder Beschwerden zuständig. Diese werden von der Abteilung II des Bundesversicherungsamtes bearbeitet.


Je nach Bundesland:

https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/beschwerde/aufsichtsbehoerden/

bei den Kassen gibt es nur dann ein Sonderkündigungsrecht, wenn sich der Zusatzbeitrag ändert, oder wenn es noch keinen gibt, einer eingeführt wird. für dich heißt dies nun, dass du 18 Monate an diese Kasse gebunden bist.

ein Wechsel würde dir rein finanziell nichts bringen, da alle Kasse die selben Beitragsgrundsätze haben. die freiwillige Versicherung kostet überall gleich. lediglich durch den Zusatzbeitrag kann es da ein bisschen schwanken - aber große Unterschiede gibt es da nicht. der Mindestbeitrag für die freiwillige Krankenversicherung ist übrigens gesetzlich festgelegt. da kannst du nichts dran rütteln.

die Familienversicherung verlängert sich über das 25. Lebensjahr hinaus um die Zeit des Wehr- oder Ersatzdienstes und seit Juli 2011 auch um Zeiten (höchstens 12 Monate) „durch den freiwilligen Wehrdienst nach Abschnitt 7 des Wehrpflichtgesetzes, einen Freiwilligendienst nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz, dem Jugendfreiwilligendienstegesetz oder einen vergleichbaren anerkannten Freiwilligendienst oder durch eine Tätigkeit als Entwicklungshelfer im Sinne des § 1 Absatz 1 des Entwicklungshelfer-Gesetzes“ (§ 10 SGB V). wenn du das nachweisen kannst, dann gäbe es die Möglichkeit der Verlängerung.

Hallo,

Die Bindefrist von 18 Monaten musst du bleiben.

Sollte deine KK den Beitragssatz erhöhen hast du dann ein Sonderkündigungsrecht.

Unabhängig davon ist es nun einmal so das der Anspruch auf Familienversicherung mit dem 25. Geburtstag endet.

Die Beiträge zur freiwilligen KV musst du also überall bezahlen.

Du bist wie du sagst unfreiwillig reingerutscht, es gibt jedoch gar keine andere Möglichkeit solange Dein Status sich nicht ändert.

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