Kann ich euch ein paar Fragen stellen?

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16 Antworten

  1. Nein
  2. Es gibt sie auf jeden Fall 
  3. was wir daraus machen... 
  4. Tu ich nicht
  5. Tiere sind nicht "unterentwickelt" und wir haben schon viel von ihnen gelernt... und sollten uns an ihnen ein Beispiel nehmen
  6. Hab keine
  7. Weil wir uns zu viele (teils unnötige) Gedanken machen 
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Tolle Frage!

1. Einen Gott gibt es für mich nicht. Allerdings unterliegen wir bestimmten "Gesetzen" in unserem Leben, von daher gibt es schon etwas, was "mächtiger" ist als wir - was vielleicht hier und da mit der Idee "Gott" vergleichbar ist. ;)

2. Liebe existiert! Wir haben nur oft ein falsches Bild davon, was Liebe eigentlich bedeutet.

3. Zeit ist eine konstante Veränderung. ;) Kein Plan um ehrlich zu sein, das ist mir zu hoch. :D

4. Da gibt es ganz viele Gründe für. Ich träume oft von Dingen, die unmöglich sind, weil sie mir immer eine Idee mit auf den Weg geben, der ich folgen kann. Das stärkt meinen Glauben an das Gute und an das, was ich erreichen kann. Und ich mag das melancholische Gefühl zu wissen, was theoretisch gehen würde, aber in der Praxis nie passiert. ;) Ab und zu muss ein bisschen Tagträumen sein, man sollte das allerdings nie mit der Realität bzw. den tatsächlichen Möglichkeiten verwechseln, das bringt nichts. Was das Leben angeht konzentriere ich mich auf die Dinge, die in meinem Einflussbereich liegen.

5. Ich weiß nicht ob das wirklich so ist. Dieser falsche Stolz kommt meistens auch von einer tiefgreifenden Unsicherheit, weil man weiß, dass es eigentlich nicht so ist.

6. Resilienz, Korruption, Placebo, 7 Wege zur Effektivität - gibt viele gute Bücher, aber die waren bis jetzt am besten. :D

7. Angst kommt, wenn wir uns von Dingen bedroht fühlen, und wir fühlen uns oft bedroht, weil wir in einer typischen Wettbewerbsgesellschaft leben. Das sind ganz unbewusst soziale Muster, die da ablaufen. Die Wirtschaft geht nach Wettbewerb, die Partnerwahl geht nach Wettbewerb, der Beruf geht nach Wettbewerb, prinzipiell so Einiges. Man hat das Gefühl, sich hervorheben zu müssen oder irgendwo "besser" zu sein als andere. Das ist aber nicht so leicht, wenn das fast alle probieren. Das stresst und macht Angst.

8. Grade nicht, aber wenn mir was einfällt ergänze ich sie noch. ;)

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Meine persönlichen Antworten auf Deine Fragen:

1. Nicht im herkömmlichen Sinn. Lässt man jedoch das individuelle eines jeden Lebewesens mit den Gesetzmäßigkeiten der Natur und des Zufalls verschmelzen, ist das für mich etwas Göttliches.

2. Liebe 1.0 ist nichts anderes als ein biochemischer Prozess existiert nach wie vor. Liebe 2.0 Premium, welche die Biochemie und Punkt 1 - also die "magische" Energie vereint, gibt es zwar auch, aber kann sich immer weniger durchsetzen. Vielleicht wäre es Zeit für eine neue Version?!

3. Zeit ist eine vom Menschen festgelegte Einheit zur Orientierung - nicht mehr und nicht weniger. In der Realität existiert aber nur der Moment mit leichten Nuancen zu Vergangenheit und Zukunft. Gäb es diese nicht, wären wir gar nicht in der Lage die Gegenwart wahrzunehmen.

4. In meinen Augen gibt es keinen wirklichen Grund warum wir als einzelne Person leben, dennoch ist es wichtig für das Gleichgewicht und die Evolution. Dass wir träumen gleicht meiner Meinung nach diese Nutzlosigkeit aus und gibt uns einen Sinn. Dies sichert den Drang zur Selbsterhaltung.

5. Weil der Mensch eben noch nicht so weit entwickelt ist, um "das Ganze" zu sehen und zu schätzen.

6. Zu viele um sie hier aufzuzählen :)

7. Die Bevölkerung wird größer und mit ihr natürlich auch der Kampf um Dinge die zum Leben notwendig sind. Der Impuls überleben zu müssen ist mit Angst verbunden, denn sie macht uns Aufmerksamer. Wir haben nur leider verlernt mit ihr umzugehen.

Bonusfragen für Dich/Euch:

Werden wir irgendwann den Drang haben unser "Ich" in ein anderes Medium auszulagern (zum Beispiel in eine digitale Welt)?   

Der drang nach "ewiger Jugend" wird immer größer, doch wo liegt die Grenze? In der Unsterblichkeit? Und will man diese überhaupt?

Materielle Werte stehen im Moment ganz weit oben auf der Liste, was angestrebt wird. Ist dies festgelegt, oder wird es irgendwann höhere Ziele geben?

Warum ist der Mensch die einzige Gattung die alles daran setzt, sich selbst auszulöschen, jeder Einzelne aber einen Überlebensdrang hat?

Ich hoffe ich konnte Dir etwas weiterhelfen und Inspirationen geben :)

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Kommentar von ZoeAnomalie
11.11.2016, 18:18

uff schwere Fragen, ich verstehe leider nicht alle :^) 2. Ewige Jugend, ich frage mich wie man sich das vorstellen soll. Dass man mit fünfzig aussieht wie vierundzwanzig? Ewige Jugend- das Wort ewig begrenzt meiner Meinung nach keinen Zeitraum- für immer jung bleiben. Unsterblichkeit würde ich mir wünschen aber ich fände es Falsch sich derart gegen die Natur zu stellen. Ob man sie will? Das sollte jedem selber überlassen sein, wenn sowas überhaupt möglich ist. 3. Ich denke der Mensch ist wie ein kleines Kind, das ohne Rücksicht durch seinen Haufen Lego rennt. Eigentlich wollen wir die Erde nicht kaputt machen, aber durch unseren Egoismus, Habgier und unserer Rücksichtslosigkeit tun wir das eben. Und wenn dann auf einmal unser Lego kaputt ist, bereuen wir was wir getan haben.

1

Ich will auf alles antworten :D

1. Nein, es gibt vielleicht eine göttliche Kraft, aber die liegt in sozialen Handeln. Wenn ich Kinder sehe, die einem alten Mann helfen, ist das für mich göttlich. Ich glaube nicht an Gott, sondern an die Menschheit. Wie soll ich auch an Gott glauben, wenn mir so viel schlechtes passiert :D

2.Ja... Allein von dem, was ich fühle, kann ich sagen, dass Liebe existiert. Es ist aber für jeden etwas anderes, da sich Liebe unterscheidet. Für mich ist das: Immer nur an die eine Person denken müssen, durch Zufriedenheit dieser Person selber zufrieden werden, wenn die Zeit mit ihr die beste ist, wenn man ihr Glück und ihr Wohl über das eigene stellt usw...

3. Das knappeste und kostbarste Gut. Man sollte die Zeit nutzen, die man hat. Wenn man zögert, könnte die richtige Zeit dafür schon vorbei sein. Deshalb bereue ich lieber etwas getan zu haben, als es gar nicht erst versucht zu haben.

4. Weil es uns Hoffnung gibt, und das ist was gutes. Außerdem schütten diese Gedanken Glückshormone aus, die uns happy machen :D Wenn man den Blick nicht nach vorne richtet, dann verharrt man im Jetzt und später in der Vergangenheit.

5. Egoismus der Menschen, der sich durch unsere Erungenschaften wie Gewehre ausgeprägt hat, weil wir uns sicher fühlen und groß, allem anderen überlegen. Nicht alle denken so, dieses Denken an nur eine Sache. Man muss weiter denken, dass Ganze auch im Ganzen betrachten.

6. Harry Potter und Herr der Ringe Reihen :D

7. Angst ist oft eine Sache von Erziehung, Umwelt usw. Angst zu handeln, liegt z.B. an der Oberflächlichkeit unserer Gesellschaft, etwas schlimmes meiner Meinung nach...

8. Bist du mit dir und dem was du tust zufrieden? Was würdest du ändern? Warum tust du es nicht? Warum erkennen so viele nicht, was sie für eine Kraft haben, also mental, und vergessen sie zu nutzen? Warum ist unsere Gesellschaft so oberflächlich? Warum kann ich nicht so handeln, wie ich es am liebsten tun würde?

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Kommentar von ZoeAnomalie
10.11.2016, 21:37

zu deinen Fragen: 1. Leider bin ich nicht mit mir zufrieden. 2. Ändern will ich meine Einstellung gegenüber mir selbst, der Welt und meinem Umfeld (verstehst du was ich damit meine?) 3. Ich denke viele sehen nur ihre Schwächen, konzentrieren sich auf diese und lassen sich mit ihnen hinab ziehen. Die eigene Kraft wird unter den Selbstuweifeln vergraben und vergessen. 4. Frage ich mich tagtäglich... Bis zu einem Gewissen Grad ist Oberflächlichkeit ja noch gut. Aber wenn Menschen andere Menschen auslachen wegen ihren Aussehen ist das meiner Meinung nach nur ein Zeichen der eigenen Unzufriedenheit, Langeweile oder niedriger Intelligenz (ich kann mir das auch nicht so recht erklären) 5. Vielleicht weil du an deinen Kräften zweifelst, zu lange nachdenkst und dann ist es zu spät... Schönen Abend noch :3

2

1. Ich selbst habe mich auch öfters mal mit der Frage nach einem Gott beschäftigt, bin aber für mich zu dem entschluss gekommen, das es keinen gibt, da es für mich wenig Sinn ergibt alles ich habe mich mit verschienden Religionen beschäftigt, konnte mich aber mit keiner identifizieren.. trotzdem respektiere ich die Menschen, die an einen Gott glauben (egal an welchen). Manchmal beneide ich sie sogar, weil sie immer etwas haben, an das sie glauben und festhalten können.

2. Die Liebe ist schwer zu definieren wie ich finde. Ich glaube hierauf gibt es keine Antwort. Klar existieren Gefühle, wir alle empfinden sie ja.. Liebe besteht ja nicht nur zwischen 2 Partnern sondern auch zu Freunden, Familie und manchmal auch zu Tieren.

3. Hmm Zeit ist doof ;) Manchmal ist sie zu lang und manchmal ist sie zu kurz.

4. Das träumen und das hoffen ist vermutlich das, das uns überhaupt am Leben hält. Warum wir leben.. frage ich mich auch oft. Eine Antwort habe ich darauf noch nicht gefunden.

5. Ich bin nicht "Stolz" darauf ein mensch zu sein. Ich halte uns auch nicht für was besseres. Im Gegenteil- "wir" Menschen haben die Erde zerstört. manchmal denke ich, die Dinosaurier hätten niemals aussterben dürfen ;)

6. Ich lese nicht ehrlichgesagt nicht viel, bzw eigentlich gar nicht mehr. Das dickste Buch das ich gelsen habe war vor einigen jahren Tintenherz :)

7. Ich glaube die Angst die wir heute alle haben sind durch die Medien entstanden. Wir bekommen auf der ganzen Welt täglich alle schrecklichen Dinge mit, man kommt gar nicht mehr daran vorbei.. Dazu kommt noch, das uns immer vorgezeigt wird, wie wir zu leben haben, wie wir aussehen müssen, was wir erreichen müssen.. Das alles erhöt den Druck auf uns und wir haben angst den Erwartungen nicht gerecht zu werden oder nicht gut genug zu sein. Was eigentlich schwachsinn ist aber irgendwie müssen wir ja was erreichen um halbwegs ein erfülltes Leben zu führen..

So das war jetzt aber auch schon viel zu viel :)

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Gibt es für dich einen Gott? Wenn ja, warum ist er ein
guter Gott?

Für mich gibt es einen Gott, aber nicht jenen, den die
Religion uns zum Beten zur Verfügung stellt, wenn ich das mal so in den Raum werfen dürfte. Ich halte absolut gar nichts von Religion. Das einzige an das ich glaube ist, dass irgendetwas unsere kleine Welt erschaffen hat, bzw. etwas das ganze Universum erschaffen hat.

Damit kommen wir zu einem etwas seltsamen Thema, ich kann
viele Dinge, die man mir sagt nicht wirklich glauben (vielleicht auch gar nicht
glauben wollen). Die Zeitepochen der Geschichte zum Beispiel, wenn ich es nicht selbst erlebt habe, ist es dann überhaupt passiert? Für mich wahrscheinlich nicht. So geht es mir mit vielen Dinge, zum Teil auch rund um den Globus, ich kann/will Sachen einfach nicht glauben, die geschehen und zweifle manchmal viele Dinge konkret an.

Ob er ein guter Gott sei, besitzt sich wohl auf den religiösen, der, an den ich glaube, kümmert sich nicht um uns, was auch gut so ist. Er lässt uns das tun was wir wollen und schreibt uns nicht vor, was gut, oder was schlecht sei.

Existiert Liebe heutzutage noch oder ist sie nur eine Illusion?

Liebe… ein sehr heikles Thema. Ich bin selbst jung, und war
oft verliebt, was mir zeigt, dass es nicht nur „die eine“ gibt. Wenn ich mich
neu verliebe, denke ich nach, warum genau jene besser sei als die Dame davor.
Oft macht es bei mir nicht das Äußerliche, nun gut, es zählt dazu, aber das
Wichtigste einer Frau ist der Charakter. Für das Aussehen können sie ja nichts,
aber der Charakter, der bleibt für immer.

Klar, er wird durch viele Dinge beeinflusst/verändert, aber
im Endeffekt ist man doch die gleiche Person, oder etwa nicht?

Liebe heißt für mich eine Familie, mit der ich Spaß habe
und mit der ich mein Leben teilen kann, und ich nicht einsam bin. Ohne Liebe,
wäre ich einsam, meine Freunde würden mir zwar zur Seite stehen, wofür ich sehr
dankbar bin, aber, etwas würde fehlen. Eine Frau, mit der ich meine intimsten
Gedankengänge besprechen kann, für die es nur mich und für mich nur sie an
meiner Seite gibt.

Was ist Zeit?

Was ist das schon, das Leben geht zu Ende, und Zeit ist der
billige Countdown dafür.

Warum leben wir, träumen von Dingen, die wir nie erreichen
werden und sagen, dass diese Dinge das Leben ausmachen?

Warum wir leben, das weiß ich nicht, ob ich es denn wissen
wolle? Wahrscheinlich schon, meine Neugierde ist unbezwingbar und ich sehne
mich danach immer mehr zu wissen. Unbewusst möchte ich der Beste sein, der Klügste,
über allen und jeden stehen. Mein Kopf denkt das zumindest, ich als Person bin
strikt dagegen.

Wir klammern uns an Dingen fest, damit wir nicht aufsteigen
und in den Himmel fahren, wir leben um diese, meist unvorstellbar erreichbaren
Träume zu erreichen. Ob wir es schaffen werden, oder nicht, ist uns egal.
Solange wir etwas zum Festhalten haben, fühlen wir und aktiv zu arbeiten.
Ansonsten ergebe das Leben für viele keinen Sinn; Für was arbeite ich denn? Was
bringt mir das Geld überhaupt, ich will doch nichts haben, ich habe keine
Träume.

Ich selbst, habe Träume.

Warum reden wir Menschen so stolz von uns und schauen auf
die „unterentwickelten“ Tiere hinab, aber sehen nicht, dass wir in einem
unendlichen Universum nicht mal ein kleiner Punkt sind?

Ein Punkt Leben, neben unzählbaren Stücken an Planeten.

Was sind deine Lieblings Bücher?

Um ehrlich zu dir zu sein; Ich habe erst vor einer Woche
angefangen Bücher zu lesen. Davor hatte es mich überhaupt nicht
begeistert/interessiert. Doch es ist wunderbar, und ich habe es nun auch begriffen.
Das erste wirkliche Buch, dass ich freiwillig gelesen habe heißt: „Sputnik
Sweetheart“ von Haruki Murakami. Das Buch ist wundervoll und ich empfehle es
dir von tiefstem Herzen.

Warum haben wir heutzutage vor so vielem Angst? Ist das „Mensch-sein“
zu anstrengend für unsere Gefühle?

Ich habe Angst. Angst, dass andere Menschen schlecht über
mich denken. Warum ich davor Angst habe, dass weiß ich auch nicht. Mir ist
bewusst, dass es vollkommen egal ist, was andere denken. Ich habe es sogar
geschafft, meine Angst zu lindern. Geblieben ist trotzdem ein Funken, wie der,
von einer Zigarette. Glänzend, strahlend, aber doch kam er von so etwas
Gefährlichem.

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    Danke für die vielen interessanten Fragen, das sind meine Antworten darauf. Eigentlich sind es keine Antworten, sondern nur Gedanken dazu:

    Gibt es für euch einen Gott? Wenn ja, warum ist er ein guter Gott?

    Nein, nur "für mich" gibt es keinen Gott. Ich wurde ohne Glauben an ihn geboren und bin lange ohne Religion aufgewachsen. Meine Eltern waren keine Religionsgegner, es hat einfach keine Rolle in unserem Leben gespielt. Erst in der Grundschule wurde ich durch Religionsunterricht dazu gezwungen, mich mit dem Katholizismus auseinanderzusetzen. Für mich war das Konzept eines Gottes schön, aber nicht glaubhaft und die damit verbundenen Praktiken sehr verwirrend und manchmal auch erschreckend. Religiös bin ich also nicht, spirituell durchaus.

    Ich glaube, dass es keinen Sinn macht, wenn es für die einen einen Gott gibt, für die anderen aber nicht. Entweder es gibt viele, einen oder keinen. Deshalb gibt es für mich auch nicht keinen Gott, sondern vielleicht einen Gott.

    Existiert Liebe heutzutage noch oder ist sie nur eine Illusion?

    Eindeutig existent! Ich glaube an Liebe, auch wenn vieles, was als Liebe abgestempelt wird, etwas anderes sein mag. Meines Wissens nach, ist Liebe eine starke emotionale Bindung zwischen zwei Personen, die sich auf einer tieferen Ebene nahestehen. Ich persönlich fühle mich zu einigen Personen stark emotional hingezogen. Manche sind schon Freunde von mir, manche kenne ich kaum; und sie sind in vielen Dingen sehr unterschiedlich. Aber irgendetwas verbindet uns, denn all diese Menschen kreuzen auch von sich aus meinen Weg häufiger als die Wege der anderen. Hast du schon einmal vom Prinzip des Karass gehört? Ich glaube, dass Liebe darauf beruht.

    Was ist Zeit?

    Ich weiß es nicht. Das habe ich mich auch schon gefragt. Ich habe in der Schule Physik LK gewählt, in der Hoffnung die Antwort zu erfahren, aber bin bisher nicht weitergekommen. Die angebliche Antwort lautet "Die Differenz zwischen zwei Zeitpunkten". Unter Zeitpunkt stelle ich mir eine Situation vor, in der alles im Universum an einem bestimmten Platz ist. Im nächsten Zeitpunkt bewegt es sich weiter. Manchmal glaube ich nicht an Zeit, aber dann komme ich mir immer so albern vor, vor allem im Physikunterricht, wo die Theorie "Zeit" einfach für alles eine Grundlage zu sein scheint.

    Warum Leben wir, träumen von Dingen, die wir nie erreichen werden und sagen, dass diese Dinge das leben ausmachen?

    Tun wir alle das? Ich träume von großen und kleinen Dingen, würde aber nicht behaupten, dass die das Leben ausmachen. Das Leben definiert sich nicht durch Träume, sondern durch tatsächliche Handlungen. 

    Vielleicht wollen sich die Leute so rausreden und darum herum kommen, sich der Realität zu stellen. Sie sehen ihre Träume als Lebenssinn an, weil sie sich nicht trauen, die großen Dinge anzugehen und die Realität zu dem zu machen, was das Leben ausmacht. Viel zu oft wird uns eingeredet, das dies nicht geht, oder man das machen muss. So entstehen Widersprüche. 

    Warum reden wir Menschen so stolz von uns und schauen auf die "unterentwickelten" Tiere hinab aber sehen nicht, dass wir in einem unendlichen Universum nicht mal ein kleiner Punkt sind?

    Nicht alle tun das. Du siehst es doch auch, oder? Ich persönlich finde die pure Existenz von Menschen beeindruckend. Aber nicht beeindruckender als die Existenz von Tieren. Oder vom Universum. Alles ist ein Teil vom Universum, es besteht nur aus Punkten wie uns. Und letztendlich ist das eine Frage der Relation. Was sind wir aus der Perspektive eines Bakteriums? Vielleicht sind wir sein Universum. 

    Wir sind alle aus Atomen zusammen gesetzt, egal ob Mensch, Tier, Außerirdischer oder Planet. Nicht jedem ist das klar. Hochmut kommt vor dem Fall und auch wir werden zu Atomen zerfallen, die sich neu ordnen. Was uns unterscheidet ist nur die Zusammensetzung. Manche Menschen setzen ihre Vergleiche zu nah, z. B. vergleichen sie sich mit Tieren. Wer sich aber mit dem Universum vergleicht, ist relativ gesehen schon viel näher an einem Tier. 

    Was sind eure Lieblings Bücher?

    The Perks Of Being A Wallflower (S. Chbosky), We All looked up (T. Wallach), Letztendlich sind wir dem Universum egal (D. Levithan), und das Parfüm (P. Süskind)

    Warum haben wir heutzutage vor so vielem Angst? Ist das "Mensch-sein" zu anstrengend für unsere Gefühle?

Das Mensch-sein ist heute unweigerlich mir einem komplexen System verbunden. Menschen können ihre Individualität nur innerhalb dieses Systems ausleben, glauben sie zumindest. Und auch dort regiert ein Mainstream. Wir haben einerseits Angst, dem System nicht gerecht zu werden, aber auch es zu verlieren, da wir Angst haben, losgelöst vom System zu handeln. Wir kennen es schließlich nicht anders. Immer mehr und mehr wird als unnormal eingestuft, so dass wir bei Konfrontationen sofort mit Angst reagieren, statt selbst zu urteilen. Und das im Bezug auf unsere Psyche, das Weltgeschehen, andere Menschen... 

Danke fürs Lesen, falls du es bis hierher ausgehalten hast! Liebe Grüße und alles Gute,

Ella

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Hallo ZoeAnomalie, hier sind meine Antworten

zu 1. Für mich gibt es keine schlüssigen Beweise für die Existenz Gottes. Ich schließe sie nicht gänzlich aus, halte sie aber für extrem unwahrscheinlich

zu 2. Natürlich. Liebe ist eine Emotion, ein Gefühl von tiefer Zuneigung - zu Menschen, Tieren, Gott, oder was auch immer.

zu 3. Zeit ist für mich ein Konstrukt des Menschen. Letztlich eine Abfolge von Gegenwarts-Momenten, die wir sprachlich kategorisieren.

Zu 4. Wir streben nach dauerhafter Befriedigung und suchen sie meist in Äußerlichkeiten, die jedoch unbeständig sind. Dadurch sind wir nie zufrieden.

Wir wollen etwas konkretes in der Hand haben, etwas von dem wir definitiv sagen können "Das ist Glück und gehört mir jetzt". Aber das gibt es nicht.

Welche Dinge wir erstrebenswert finden, oder zum Lebensziel erklären, hängt auch von Kultur und Erziehung ab.

zu 5. Jeder Mensch schafft sich durch Bewertungen seine eigene Realität und ist Mittelpunkt seiner eigenen subjektiven Welt. Wir sehen die Welt aus der First-Person-Egoshooter-Perspektive.

Mit dieser ego-zentrierten Grundhaltung werden wir groß und so ist es schwer, sie abzulegen und uns als etwas "untergeordnetes" zu betrachten.

zu 6. Oh da gibt es viele. Momentan lese ich mal wieder "Kampfkunst als Lebensweg".

zu 7. Angst ist ein Schutzreflex und es gibt viele Arten von Angst. Die Angst vor Unbekanntem, vor Statusverlust, vor körperlichen Gefahren, vor dem Verlust von Sicherheit.

Dass wir durch Medien mehr über die Welt wissen als frühere Generationen, lässt Konflikte am anderen Ende der Welt für uns näher und damit bedrohlicher erscheinen.

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Hey Du.

Das hier ist kein Chat - aber dies weißt Du sicherlich. Zumindest wichtig zu wissen für Dich. Oder? (Du wolltest doch Gegenfragen.)

1. Ist Ansichtssache. Man beruft sich darauf nur in schlimmen Situationen.

2. Stärker denn je. Tiefgründiger. Leider nur oft übersehen - Traurigkeit und Wut ist der Indikator es nicht als Illusion aussehen zu lassen.

3. Die Uhr des Lebens-Glücks. Jeder Mensch hat nur eine Stunde.

4. Hoffnung + Selbstvertrauen + Mut, viel Mut.

5. fehlende Sensibilität

6. "Die Söhne der großen Bärin"/ "Mieses Karma"

7. Weil es kein Zusammenspiel mehr ist, sondern nur noch ein, teils sogar unbewußt, verursachtes Gegeneinander. Der Mensch macht es sich untereinander gegenseitig schwer, ohne es ursprünglich zu wollen.

Hoffe, habe Dich nun völlig aus dem Konzept gebracht?

LG

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Kommentar von ZoeAnomalie
11.11.2016, 18:24

Das waren Fragen die mich sehr beschäftigt haben und ich wollte hier die Gelegenheit nützen um mehrere Leute zu erreichen die mir ihre "Lösung" berichten können. Und weil ich gerne über anders Nachdenke, habe ich mir noch fragen von anderen gewünscht. Jedenfalls Danke dass du dir Zeit für mich genommen hast :3

1

Interessante Fragen!
Ich versuche mal, auf alles zu antworten, so gut ich kann :)

1. Ich denke mittlerweile eigentlich, dass es keinen Gott gibt, auch wenn ich früher an einen geglaubt habe. Allerdings denke ich schon, dass es vielleicht irgendeine höhere Macht gibt, die uns in gewisser Weise beeinflusst, wenn auch nicht zu jeder Zeit.

2. Das kommt darauf an, wie Liebe definiert wird. Also ich glaube schon an wahre Liebe und auch an etwas wie Seelenverwandtschaft. Allerdings denke ich zum Beispiel nicht, dass es "Liebe auf den ersten Blick" gibt, auch wenn uns dies in jedem zweiten Film vorgegaukelt wird.
Insgesamt bin ich aber der Meinung, dass jeder Mensch eine eigene Vorstellung und Definition von Liebe hat und Liebe unterschiedlich empfindet. Es gibt sie also definitiv.

3. Die Frage nach der Zeit finde ich sehr interessant und habe mich selbst schon häufig damit beschäftigt. Zeit ist schon ein seltsames Phänomen...
Theoretisch könnte man sogar sagen, dass die Zeit gar nicht existiert. Die Vergangenheit existiert nicht mehr, die Zukunft noch nicht - und die Gegenwart ist einfach der Punkt, an dem diese beiden Dinge "zusammenstoßen".
Auch bin ich der Meinung, dass die Zeit im allgemeinen die mächtigste Instanz überhaupt ist, da sie durch nichts manipuliert werden kann. Der Mensch kann so viele Dinge beeinflussen (durch Raketen und Flugzeuge die Schwerkraft überwinden, durch Medikamente Krankheiten besiegen, durch Atomwaffen alles Leben auf der Erde auslöschen, etc), aber er hat keine Macht über die Zeit. Daher fürchten und segnen wir sie manchmal gleichermaßen.

4. Es ist natürlich, dass der Mensch einen Sinn in seinem Leben sucht. Selbst Träume, von denen wir eigentlich wissen, dass sie unerreichbar sind, geben uns manchmal genau die Kraft und die Motivation, die wir gerade brauchen.
Vielen Menschen fällt es wahrscheinlich auch schwer "den Sinn des Lebens" zu finden, weswegen sie davon ausgehen, dass es irgendetwas großes, schwer erreichbares ist. Oft sehen wir nicht, dass die wichtigsten Dinge direkt vor uns sind, weil wir blind sind durch unseren Eifer und unseren Größenwahn.

5. Das mit dem Universum habe ich auch schon oft gedacht. Dadurch wird einem erst bewusst, wie unwichtig jede einzelne unserer Handlung eigentlich ist.
Dass der Mensch sich über die Tiere stellt (-> sich ihnen überlegen fühlt) hängt denke ich mit vielen verschiedenen Faktoren zusammen. Zum einen ist der Mensch das am weitesten entwickelte Lebewesen (auch wenn ich nicht denke, dass das dem Menschen unbedingt gut tut). Daher zieht er den Schluss, dass er mächtiger ist, als alle anderen Arten.
Zudem hat der Mensch eine sehr geringe Hemmschwelle, was das zufügen von Schmerzen anderen gegenüber betrifft. Man kann das in der Tierwelt sehr gut beobachten: Tiere, die sehr "stark" sind (zum Beispiel Skorpione) haben eine sehr hohe Hemmschwelle, gebrauchen ihre "Waffen" also nicht so schnell. Tiere, die weniger Schaden anrichten können, haben eine niedrigere Hemmschwelle. Der Mensch ist von Natur aus vielen Tieren unterlegen und hat deshalb wenig Hemmungen. Da er aber in der Lage ist durch die Technik ungeheuer starke Waffen zu entwickeln, erlangt er dadurch sehr viel Macht, die er eigentlich nicht haben sollte... Hoffe das ist verständlich :D

6. Momentan ist mein Lieblingsbuch glaube ich "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry. Kennst du vielleicht auch, ist ein wunderschönes Buch mit philosophischem Hintergrund, das zum Nachdenken anregt. Mein Lieblingszitat: "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

7. Ich glaube, dass viele Ängste, die wir haben, durch die Medien ausgelöst werden. Dort bekommen wir jeden Tag gezeigt, wie grausam die Welt ist, wo Krieg ist, wo Menschen verhungern, usw. Dadurch verlieren wir teilweise den Bezug zur Realität und werden vielleicht etwas paranoid. Eine bessere Erklärung habe ich da leider nicht...

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen :)

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1. Ja es gibt Gott, aber Gott ist die Energie des Universums, die es zusammenhält. Jener rätselhafter teil der Physik, der alles erklärt, aber es trotzdem keiner versteht. Gott urteilt nicht, er ist neutral. Er liebt alles gleichermaßen. Er liebt eigentlich auch nicht, er ist einfach.

2. Liebe ist das Gefühl, sich mit jemandem fortpflanzen zu wollen. Nicht mehr oder weniger. Wenn man jemand liebt, verspürt man nur diesen Drang. Wir interpretieren es heute oft anders, aber eigentlich ist nur das eine. Wenn dieser Drang weg, ist er weg

Liebe kann aber viel mehr sein. Liebe kein auch Wichtigkeit bedeuten. Wie Elternliebe, Geschwisterliebe oder Nächstenliebe. Dann ist es das Gefühl von Gebraucht werden oder Verbundenheit und Zugehörigkeit. 

Aber zu liebe kann ich ein ganzes Buch fühlen.....

3. Zeit ist nicht mehr als die vierte Dimension, die wir als dreidimensionale Wesen nur nicht verstehen können.

4. Wir leben, um eine Aufgabe zu erfüllen. Wir alle sind hier aus einen bestimmen Grund. Jeder hat eine Berufung, die er erfüllen muss. Oft versteht man seine Berufung erst später. Aber oft gestaltet man sei Leben, weil man ein bestimmtes Ziel verfolgt, als wüsste man, dass man dieses Ziel erreichen muss. Auch darüber könnte ich ein Buch füllen.

5. weil wir niedere Tiere sind. Katzen und Wale lachen uns bestimmt für unseren Hochmut aus.

6. Max und Moritz, Die Zeitmaschine, Per Anhalter durch Galaxis, Brave New World

7. weil wir uns Angst einbilden. Ich habe vor nichts Angst, außer vor dem Tod. Ich rede mir oft ein, Angst zu haben oder haben zu müssen, obwohl kein Grund bestimmt. Es gibt keinen Grund Angst zu haben.

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Ja es gibt einen Gott für mich. Er ist barmherzig und wenn wir mal den ganzen Krieg und all das negative auf der Welt wegdenken, dann sehen wir doch eigentlich eine wunderschöne Erde, die uns von Gott überlassen wurde.
Liebe ist eigentlich nur eine chemische Reaktion genau genommen, aber für mich ist Liebe dieses Verlangen für jemanden da zu sein und jemandem seine gute Seite zu zeigen.
Wir Menschen sind niemals zufrieden mit unserer Situation und unser Leben besteht aus Zeit vorbeischieben. Ständig versuchen wir die Zeit totzuschlagen und vergessen wie man lebt. Wir wollen Dinge die wir nicht haben und vernachlässigen Dinge, die wir haben. Wir sehen alles als selbstverständlis und bekommen den Hals niemals voll -egal was wir haben.

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1. nein

2. Liebe ist eine Illusion aber eine schöne!

3. unendlich

4. weil wir Hoffnung haben

5. weil wir aus der Geschichte nicht lernen - wollen - können

6. ganz viele, das ändert sich auch mit dem Alter

7. richtige Angst lernen nur wenige kennen, das ist relativ

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Kommentar von ZoeAnomalie
10.11.2016, 21:22

Danke für deine Antwort :3

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1."Gibt es für euch einen Gott? Wenn ja, warum ist er ein guter Gott?"

Ja. Das reine Sein. Es ist weder gut noch schlecht. Es ist der Zustand der Existenz an sich.

2."Existiert Liebe heutzutage noch oder ist sie nur eine Illusion?"

Sie existiert auf verschiedenen Ebenen. Im Bekanntenkreis, im Freundeskreis, in der Familie, in der Partnerschaft.

3."Was ist Zeit?"

Zeit ist nur eine Illusion. Es gibt sie nicht wirklich. Sie wurde nur von Menschen erfunden. Dennoch eine sehr gute Erfindung - möglicherweise sogar die beste :)

6."Was sind eure Lieblings Bücher?"

Mark Stein - "Der Zeitfaktor", Dale Carnegie - "Sorge Dich nicht - lebe!"



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1. Nein, das wurde vin Menschen erfunden um uns Angst zu machen

2. Es gibt sie!

3. Das kostbarste was es azf dieser Welt gibt

4. Trufft auf mich nicht zu

5. Weil wit nicht weise genug sind

6. 1984

7. Weil wir unsere Gesellschaft seit hunderten von Jahren nicht weiterentwickelt haben, wir nennen es nur anders. Gleich bleibt immer dass wenige mächtige bestimmen was die Masse zu tun hat. Und grad aktuell wird der Druck auf die einfachen Menschen immer grösser

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1.feur mich gibt es ein gott und er ist nett weil er uns erschafen hat

2.liebe existiert noch

3.kann ich dir nicht beantworten... sorry

4.weil menschen so sind

5.manche menschen sind eben schreklich gegen der umwelt und tieren 

6.Tom Gates: Ich hab feur alles eine Leosung und Meto

7.menschen haben viel fantasie und deswegen haben wir vor etwas angst was wir gelesen oder gesehen haben

... ich hoffe ich konnte dir weiter helfen :)

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