Kann ich einfach von Zuhause ausziehen, wenn Mutter ALG 2 bekommt?

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10 Antworten

Sobald du 18 Jahre alt bist und deinen Bedarf nach dem SGB - ll aus eigenem Einkommen decken kannst,steht deinem Auszug nichts im Wege,deine Mutter muss deinen Auszug nur rechtzeitig beim Jobcenter melden oder du machst das selber,dazu solltest du dann aber die Nummer der BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) haben !

Dann suchst du dir aus dem Internet eine Veränderungsmitteilung für das ALG - 2 und druckst sie dir aus.

Wenn du jetzt schon die komplette Miete zahlst,du müsstest nur 50 % zahlen,denn die anderen 50 % bekommt deine Mutter immer noch,sie nutzt dich nur aus,dann kommst du auch mit deinen 1120 € Netto aus.

Selbst wenn man mal eine Warmmiete von 400 € annehmen würde und dazu dann noch mal 100 € für Haushaltsstrom / Versicherungen usw. dazu rechnet,blieben dir noch 600 € für dich,damit solltest du dann einigermaßen hin kommen.

Hast du also soviel angespart dass du dir den Umzug inkl.Kaution / Miete und Einrichtung leisten kannst,dann zieh aus und das so schnell es geht.

Deine Mutter wird dann ggf.eine angemessene Wohnung suchen müssen,wenn diese dann nach deinem Auszug für 1 Person nicht mehr angemessen ist und wenn sie nach der Übergangszeit von in der Regel 6 Monaten ( solange bekommt sie in der Regel die tatsächliche Warmmiete gezahlt ) nicht ausziehen möchte,dann muss sie die Differenz selber zuzahlen,aber das sollte dann nicht mehr dein Problem sein.

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Du kanst jederzeit Ausziehne wen du genug geld für deine Eigene Wohnung hast und Möbeln usw.Sie mus nur deinen Auszug  beim amt melden und nur wen die Wohnung zu groß sein sollte mus sie umziehen. Solange du eine Günstiege wohnung findest kanst du alles bezahlen nur soltest du keinem nehmen wo per infarot oder Strom geheizt(auch keine Nachtspeicherheizung) wird.Dan kanst du alles bezahlen zb 400 €Warmiete 200 rücklage 300€ zum leben plus gez und Versicherungen Wen du damit auskomst kanst du sofort ausziehen.Nicht du wirst Probleme haben sondern sie da du sie kommplet mitversorgt hast.Mit deinem einkommen Köntest du nochnoch einen anspruch auf einen wohnberechtiegungsschein haben und wen das so ist kanst du diesen beim Wohnungsamt bekommen und damit hast dudan auch eine berechtiegung für eine sozialwohnung (von den kosten her)Diese Sind immer noch billieger als die meisten anderen.

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Wenn du ausziehst, wird deine Mutter erheblich weniger Geld erhalten, nicht nur weil du ihr nichts mehr gibst, sondern weil sie momentan mehr Geld erhält da ein Kind bei ihr wohnt. Wahrscheinlich müsste sie auch umziehen und eine kleinere Wohnung suchen, da ihr nur eine bestimmte Quadratmeterzahl zusteht. Das heißt, für deine Mutter wäre dein Auszug sicher eine finanzielle Vollkatastrophe.

Für dich jedoch nicht unbedingt. Geld müsstest du deiner Mutter nur zahlen, wenn du jährlich 100.000 verdienst, glaube ich, daher... Sonst musst du ihr keinen Pfennig mehr geben. Allerdings müsstest du von nun an deine Miete zahlen. Rechne doch einmal auf, wieviel Geld du jetzt an deine Mutter abgibst, ob du vom Rest bisher leben kannst und wieviel du daher an Miete ausgeben könntest.

 Mit 1.100 Netto kannst du deinen Lebensunterhalt wirklich gut bestreiten, wenn du in einer äußerst billigen Wohnung oder viel besser in einer WG lebst (ich bekomme übrigens genauso viel Geld wie du und lebe auch in einer WG und finanziere mich komplett selbst und leide definitiv keinen krassen Mangel ;) Sparsamkeit und gut haushalten ist aber schon sehr wichtig! Ich zB zahle 350 Euro Miete für mein Zimmer.

Das heißt ich lebe sonst von 750 Euro für Essen, Haushalt, Verkehrsmittel, Internet, Telefon, Handy, Kleidung, Haftpflicht usw. Ich spare davon fast jeden Monat 100 Euro, falls ich mal was Größeres anschaffen muss (Laptop, Waschmaschine) oder im Sommer in Urlaub will. Jetzt ging das wegen Weihnachtsgeschenken natürlich nicht ^^

Es ist nicht besonders viel, ja, aber es geht selbstverständlich! Hartz4 ist viel weniger!

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Kommentar von Documentary93
23.12.2015, 15:24

Vielen Dank für deine Antwort. Die Sache ich folgende: Wir sind vor anderthalb Jahren bereits in eine kleinere Wohnung gezogen (also die Jetzige in der wir leben), als ich noch in der Ausbildung war. Die Wohnung ist sehr klein. Grund dafür war, dass meine Mutter sich schon öfters mit unserem alten Vermieter gezangt hatte und sie darauf beschloss umzuziehen. Wenn ich ausziehen wüde, darf sie locker dort wohnen bleiben, da das Amt ihr den Umzug in die Wohnung damals gewährt hatte.

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Kommentar von isomatte
24.12.2015, 08:10

Die Brutto Jahreseinkommensgrenze von 100 000 € gilt nur im SGB - Xll - wenn sie nicht im Pflegeheim liegen würde,im SGB - ll vom Jobcenter gibt es diese Grenze nicht !

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Das sind mehrere Ebenen auf einmal:

"Kann ich einfach von Zuhause ausziehen, wenn Mutter ALG 2 bekommt?"

Rechtlich gesehen ja. Du bist nicht verpflichtet, mit deiner Mutter zusammenzuleben. Auch musst du deine Mutter nicht unterhalten (die Miete bezahlen usw.), wenn du das nicht willst. Du musst auch kein Geld ans Amt für das ALG2 deiner Mutter zahlen.

"Ich alleine muss ihr Geld für die ganze Miete, Betriebskosten und Verpflegung geben."

Da läuft dann sowieso etwas falsch.  So sieht es nämlich für mich so aus, dass das Amt deiner Mutter keine Miete und Unterkunftskosten zahlt, weil du ja in der Wohnung wohnst und sie ja auch bezahlst. Das Amt geht dann nämlich davon aus, dass deine Mutter von dir unterstützt wird (Das Amt unterstellt eine Einstehensgemeinschaft zwischen dir und deiner Mutter).

Sinnvollerweise würden deine Mutter und du eine Mietkosten und
Betriebskostenvereinbarung abschliessen, wenn ihr noch länger zusammen
wohnen würdet. Auch solltest du dann ein Schreiben an das Amt/Jobcenter schicken, das du und deine Mutter keine Einstehensgemeinschaft bilden, du sie also nicht finanziell unterstützt (Wenn du ihr privat unter der Hand mal was gibst/bezahlst macht das nichts, solange du es nicht über ein Konto laufen lässt). Du zahlst dann 50% der Miete und der Nebenkosten und deine Mutter bekommt den Rest vom Amt.

 In so einem Fall wärt ihr dann eine Wohngemeinschaft. Du würdest dann 50% der Miete und der Nebenkosten an deine Mutter überweisen.

Hier ein Link zu ALG2/Bedarfsgemeinschaft/Einstehensgemeinschaft:

http://hartz.info/

"Immer wenn wir uns streiten und ich sage, dass ich ausziehen möchte,
erzählt sie mir, dass ich das mit  und meiner Unerfahrenheit
eh nicht packen werde und daran scheitern würde alleine zu leben.


Das kann ich schlecht beurteilen. Grundsätzlich ist es schon eine Umstellung, komplett alleine und eigenverantwortlich zu leben und zu wirtschaften. Du hast aber meiner Meinung nach schon recht, mit 22 und eigenem Einkommen ist es ein guter Zeitpunkt sich unabhängig zu machen und in der eigenen Wohnung zu leben.

"meinem Lohn"

Das hängt von deinen Kosten und Ansprüchen ab. Wenn du eine preisgünstige Wohnung findest und kein Auto brauchst, kann man mit 1120 Euro netto ganz ordentlich allein leben. Falls du aber in einer Grossstadt wie München, Hamburg oder Frankfurt mit extrem hohen Mieten lebst sind 1120 Euro netto nicht sehr viel.

"Ich will endlich mein eigenes Leben leben können und mich von ihr lösen."

Das kann ich verstehen. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei.

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Also von 1120 Euro im Monat kann man alleine gut leben. Es kommt natürlich immer auf die Ansprüche an und ob man ein Auto hat oder nicht und welche Ausgaben sonst noch anfallen aber in den meisten Fällen sollte das gut ausreichen!

Und dass du unerfahren bist, ist kein Argument, wie sollst du denn Erfahrung sammeln, wenn du nicht ausziehst...

Du hast nicht geschrieben, ob du trotz den vielen Kosten, die du tragen musst, etwas Geld zurücklegen konntest. Das würdest du für die Kaution der Wohnung (meist 2 oder 3 Monatskaltmieten) brauchen.

Ansonsten spricht nichts dagegen, auszuziehen und mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag bist du eine gute Partie für Vermieter :)

Viel Glück!

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du verdienst 1100 euro. davon wirst du sicher eine wohnung finden die finanzierbar ist. davon kannst du bei sparsamen verhalten etwas weglegen jeden monat und kommst super mit dir klar. wage den absprung.

nimm dabei keine rücksicht auf deine mutter. die nutzt dich nur aus. natürlich bekommt sie dann nur 404 euro und ihre miete gezahlt. aber das ist doch ihr problem und nicht das deinige. mehr als den mietanteil, strom und lebensmittel hätte ich an deiner stelle ihr sowieso nicht gegeben. mehr steht ihr nicht zu.

du musst garnix melden, da du kein geld vom amt beziehst. also wage den sprung in die freiheit und du wirst sehen es wird klar gehen. geh zu einer genossenschaft und such dir da eine schicke wohnung raus: ca. 1-2 raumwhg. zu einem budget das du denkst das du stemmen kannst.

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Deine Mutter muß lernen, mit dem auszukommen, was sie hat. Du bist volljährig, darum kannst du auch ausziehen. Dein Lohn reicht aus, wenn du gut mit deinem Geld umgehst.

Ich verstehe nur nicht, warum du alles bezahlen mußt, denn sie bekommt ja vom Amt auch die Miete, Betriebskosten und Verpflegung bezahlt? Natürlich mußt du dich daran beteiligen, denn du lebst ja unter ihrem Dach.

Du schaffst das schon - habe andere auch geschafft, mit weniger Einkommen.

Nur schade, dass ihr nicht miteinander klar kommt :-(lg

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Du bist volljährig und braucht niemanden um Erlaubnis zu fragen.

Ob dann die Wohnung für deine Mutter alleine zu teuer sein wird, ist eine ganz andere Frage.

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Such dir ne Wohnung und fertig.

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Du bist erwachsen und kannst ausziehen wann du willst.

LG

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