Kann ich einfach so eine Kopie der Patientenakte vom Kinder- und Jugendpsychiater anfordern? Was ist da alles enthalten? Wie formulieren?

10 Antworten

Bei dem ersten Termin mit Deinem neuen Psychiater wird er Dir sagen, welche Unterlagen für ihn wichtig sind. Mit Deinem Einverständnis kann er bei Deinem ehemaligen Behandler alle für ihn relevanten Befunde und Berichte anfordern.

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Möchte ich nicht, da kein Vertrauensverhältnis besteht.

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@DanceDance22

Tja, eine Kopie der kompletten Patientenakte steht Dir aber nicht zu. Du kannst bei Deinem ehemaligen Arzt Laborbefunde, evtl. Krankenhausberichte und dergleichen anfordern/abholen, aber nicht die komplette Akte.

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@Deichgoettin

Es gibt da seit 2013 ein Gesetz, das jedem zuspricht, eine Kopie seiner Patientenakte einzufordern. Notfalls mit einem Anwalt.

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Wie kommst du darauf das eine Diagnose nicht möglich ist ?

Es ist aufwendiger ja aber unmöglich ganz sicher nicht.

Aber das einfachste ist du gehst (siherheitshalber mit deinem Ausweis) zu deinem bisherigen Psychiater und sagst denne das du für den "Folgepsychiater" eine Kopie deiner Akte benötigst.

Die geben dir dann das was Sie für Relevant halten und was du weitergeben darfst.

Wird da schon Anorexie diagnostiziert?

Hallo zusammen,

in meinen letzten Fragen ging es häufig ums Abnehmen, weshalb ihr euch denken könnt, dass dieses Thema mich schon eine Weile beschäftigt. Ich habe eine Freundin, die vor fast zwei Jahren wegen Magersucht in einer Klinik war. Jetzt hat sie Angst, dass ich in eine Magersucht reinrutsche, bzw. schon drin stecke. Vor einem Jahr habe ich (wegen einer diagnostizierten Depressionen) abgefangen abzunehmen. Das war von Okotber '17 bis Februar '18 und ich habe von 59kg auf 52kg abgenommen. Im Mai '18 kam ich dann wegen der Depression in Therapie, habe diese im August '18 beendet. Seit die Schule angefangen hat und ich keine Therapie mehr hatte habe ich von September (58kg) bis heute (54,3kg) abgenommen (absichtlich). Mir wurde schon von zwei Lehrern und ein paar Freundinnen gesagt, dass ich sehr dünn bin und nicht weiter abnehmen sollte. Ich bin mir bewusst, dass ich Probleme mit dem Essen habe, wenig esse, teilweise Kalorien zählen und auch mal einen Tag absichtlich nichts esse. Ich will aber nicht mit meiner Mutter darüber reden, da ich Angst habe nicht ernst genommen zu werden, vor allem, dass dann kein Arzt eine Essstörung diagnostiziert. Nicht falsch verstehen, ich wäre nicht stolz auf die Diagnose, aber dann wüsste ich immerhin, dass ich krank bin. ich habe diese Bedenken, weil ich ja nur drei Kilo abgenommen habe und auch noch im Normalgewicht bin. (54,3 kg; w; 16; 170)

Findet ihr das berechtigt oder rede ich mir das nur ein? Glaubt ihr, dass das eine Magersucht ist?

PS: Ich esse trotzdem noch Süßigkeiten, also ich büße eher bei den Hauptmahlzeiten ein und ja, ich weiß, dass das sehr ungesund ist.

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Wie sehr ändert sich eigentlich eine Diagnose im Verlauf der Behandlung (Depression)?

Ich bin noch für ein paar Tage in einer Psychiatrie.

Ich wurde relativ spontan eingewiesen.

Da ich Angst hatte mir das Leben zu nehmen, sobald ich alleine bin (die weiteren Details möchte ich auch lieber ersparen).

Ich hatte vorher keine Psychotherapie und dementsprechend auch keine Depressions Diagnose.

Durch einen blöden Zufall habe ich gesehen, dass ich die Diagnose F32.2 (schwere depressive Episode ohne Psychose) habe. Man hat mit mir nie über die konkrete Diagnose geredet. Ist vielleicht auch gar nicht nötig, weil ich auf einer Depressions-Station bin und mir mal gesagt wurde, dass ich nichts anderes habe.

Soweit so gut.

Ich frage mich mittlerweile, ob sich die Diagnose im Verlauf meines Aufenthaltes hier verändert hat.

Irgendwo habe ich gelesen, dass F32.2 auch zur Folge hat, dass Betroffene immer Betreuung brauchen. Ich denke, dass ich diese Diagnose nur bekommen habe, weil ich erwähnt habe, dass ich mich eventuell umbringen wurden,sobald ich alleine bin.

Jetzt denke ich gar nicht mehr daran und mir geht es auch viel, viel besser. Auch wenn ich weiß, dass ambulant noch viel auf mich wartet.

Um zu meiner Frage zu kommen :

Mit was für einer Diagnose werde ich denn (voraussichtlich) entlassen?

Bleibt es bei der Diagnose F32.2, die schon gut behandelt wurde oder wandelt sich die Diagnose einfach in einer F32.1 also einer mittelschweren Depression?

Weiß das jemand?

Gibt es dabei ein typisches vorgehen?

Oder ist das individuell?

Verändert sich die Diagnose mit der Zeit oder nicht?

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