Kann ich einen Ausbildungsplatz nicht bekommen ,weil ich jeden Monat 1mal kiffe so ungefähr 3 gramm?

11 Antworten

Bei einem Vorstellungsgespräch werden weder Urin- noch Blutproben genommen.

Und solange du nicht bekifft zur Arbeit erscheinst, wird vermutlich auch niemand was bemerken.

Ob allerdings bei der ggf. anstehenden Eignungsuntersuchung auch auf Drogen untersucht wird, kann ich dir nicht sagen. Wenn ja, könnte es da schon zu Problemen kommen.

Generell ist Kiffen für den jugendlichen Organismus, insbesondere für die Gehirnreifung, nicht zuträglich und du solltest dir überlegen, ob du das Kiffen nicht besser ganz bleiben lässt.

Von Experte putzfee1 bestätigt

Bei der Arbeit gilt, dass du absolut nüchtern (in jeglicher Hinsicht) sein musst, da sonst Gefahren entstehen können - Arbeitsschutz eben. Also auch ein "Restrausch" darf nicht mehr da sein, wenn du zur Arbeit antrittst.

Wenn du minderjährig bist, musst du vor Ausbildungsbeginn zu einer Eignungsuntersuchung. Auch manche Berufe setzen das generell voraus, ich weiß aber nicht, ob das bei Schlossern der Fall ist. Hierbei gilt allerdings grundsätzlich die ärztliche Schweigepflicht gegenüber dem Arbeitgeber. Der Arzt darf also keine konkreten Befunde herausgeben, sondern nur eine Aussage darüber treffen, ob du aus medizinischer Sicht für den Beruf geeignet bist oder nicht.

Was du aber unbedingt mal bedenken solltest: das jugendliche Gehirn wird in der Pubertät einmal komplett "umgebaut". Dieser Prozess dauert so ungefähr bis zum 20./21. Lebensjahr. Und in dieser Phase können alle Rauschmittel tatsächlich Schäden verursachen, die dann auch ziemlich "bleibend" sind. Es ist also sehr ratsam, den Konsum in diesem Alter möglichst gering zu halten und auf keinen Fall eskalieren zu lassen.

Und natürlich solltest du dich, solang da noch die Illegalität im Raum steht, nicht erwischen lassen. Ein Eintrag im Führungszeugnis wäre wirklich etwas, was dir später beruflich auf die Füße fallen kann. Und gerade jetzt, wo die Legalisierung laut Koalitionsvertrag ja bald kommt, wäre wirklich der Moment da, die nächsten Monate einfach mal zu verzichten und abzuwarten, bis dieses Gesetz durch ist, so zur Sicherheit :).

Pinkelproben oder Bluttest auf Drogenkonsum werden nur in Hochsicherheitsbereichen und multinational tätigen Konzernen erhoben.
Als Schlosser-Geselle wirst Du irgendwann merken, wie viele andere Schlosser ebenfalls Cannabis konsumieren. Aber vermutlich merkst Du das schon in der Berufsschule.

Hallo,

mach dir nicht zu viele Sorgen. Bleib einfach im Gespräch profesionell und mach deine Arbeit gut dann sollte das Ganze kein Problem sein.

Bin selbst auch im Consulting Bereich tätig und konsumiere Edibles 2-3 mal in der Woche.

Wenn es verlangt wird dann mach halt mal 2 Monate Pause. Du wirst ja wohl nicht regelmäßig getestet werden oder ? LG

Stell dir einfach folgende Frage:

Sie haben ein Überangebot an potenziellen Arbeitskräften. Wenn du nicht gerade überall 15 Punkte im Zeugnis hast und topbegabt bist, warum sollten sie einen Drogensüchtigen einstellen? Das macht von Betriebsseite keinen Sinn - es gibt genug andere Kandidaten, die sich nicht zudröhnen.

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