Kann ich einen Anwalt einschalten? Amt ALG II

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4 Antworten

Wenn du nicht erwerbsfähig bist, bist du tatsächlich nicht berechtigt, ALG 2 zu beziehen. Du musst Soziahilfe beantragen.

Ich glaube aber, du bist erwerbsfähig nur ist die Ausübung einer Erwerbstätigkeit dir aufgrund der Kindesbetreuung zur Zeit nicht zuzumuten (wenn dein Kind noch nicht älter als drei Jahre ist). Leg Widerspruch gegen den Bescheid ein und warte ab. Natürlich kannst du auch zum Anwalt gehen.

Nein ich bin momentan (unabhängig vom Kind) leider nicht erwerbsfähig. danke

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@TheDesilein

In dem Fall muss das Jobcenter weiter zahlen, bis das Sozialamt über deinen Antrag auf Sozialhilfe entschieden hat. Das Jobcenter kann für den Zeitraum der unzuständigen Leistungserbringung einen Erstattungsanspruch beim Sozialamt geltend machen. Stell gleich morgen einen Sozialhilfeantrag.

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Da kannst du nur einen Widerspruch einlegen !!! Um die Versorgung zu sichern,würde ich mit aktuellen Kontoauszügen zum Jobcenter gehen und mir einen Vorschuss holen,da du und dein Kind bedürftig seid.

Das Jobcenter hat auch behauptet ich hätte 100 Euro Unterhalt im Mai bekommen für das Kind, was nicht wahr ist. Ich habe denen die Kontoauszüge zukommen lassen, aber trotzdem kam so ein schreiben!

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Keine Angst, Du bekommst Geld vom Staat. Wichtig ist, dass Du innerhalb von 7 Tagen Widerspruch beim Jobcenter bzg. ALGII einlegst. Hierzu reicht ein formloses Schreiben, dass du dem Amt schickst. (Das für den Fall, wenn Du nicht sicher bist, ob das Sozialamt Dir Geld geben wird). Weiterhin mußt Du sofort mit dem Sozialamt in Verbindung treten, denn die sind verpflichtet, Dir falls nötig, sofort mit Geld auszuhelfen.

In vielen Städten Deutschlands ist das Jobcenter und das Sozialamt ein und dasselbe Amt. Das scheint bei Dir nicht der Fall zu sein. Daher diese Misere.

Die Anwaltskosten übernehmen beide Ämter auf jeden Fall.

Woher nimmst du denn die 7 Tage? Die sind frei erfunden.

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Ohne ein amtsärztliches Gutachten darf das Jobcenter dich nicht einfach als voll erwerbsgemindert einstufen.
Liegt so ein Gutachten, das dir eine volle Erwerbsminderung ab Begutachtungszeitpunkt für voraussichtlich mehr als vor 6 Monate attestiert, vor, wirst du trotz Anwalt schlechte Karten haben.
Entscheidend ist also, was im Vorfeld der Ablehnung gelaufen ist.

Es existiert so ein Gutachten, aber schon länger und es wurde voher ja auch ganz normal bewilligt und urplötzlich nicht mehr. Ich muss ja Geld kriegen...

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