Kann ich eine Webseite trotz Schulden erstellen?

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5 Antworten

Vierstellig im unteren Bereich? Das ist doch uninteressant. Es sei denn, Du hättest eine Gewerbeuntersagung. Das wäre Dir aber mit Sicherheit bekannt.

In mehr oder weniger unregelmäßigen Abständen schicken einzelne Gläubiger mal wieder den Gerichtsvollzieher los. Hat sich seit dem letzten 'Besuch' nicht inzwischen pfändbares gefunden, so bleibt es bei der Fruchtlosigkeit.

Du solltest trotz oder gerade wegen der doch relativ kleinen Summe mit den Gläubigern Ratenzahlungen vereinbaren. Und wenn es 10 Euro sind. Allerdings gibt es da auch Probleme.

Gerade Anwaltsvereine machen daraus gern eine Einigung und wollen daraus noch Kosten geltend machen. Ob man das verhindern kann, kann ich Dir nicht sagen. Unter dem Strich schickt aber niemand nach einer Ratenzahlung mehr einen Gerichtsvollzieher!

Dann kommen die gerichtlich festgeschriebenen Zinsen.  Ich kann Dir nicht sagen, ob die Raten in so einem Fall erst voll auf die Hauptforderung gehen müssen oder ob die aufgeteilt werden. Daher solltest Du Ratenhöhe so wählen, dass auch auf alle Fälle was passiert. Und ohne erst auf den Gerichtsvollzieher zu warten, denn der würde ja auch Kosten verursachen.

Jetzt zu Deiner Idee mit der Internetseite. Soll es da um Werbeeinblendungen gehen? Wie man sie über Google-Adwords schaltet oder willst Du ein Produkt verkaufen?

In beiden Fällen ist es gar nicht einfach auf einen Auszahlungsbetrag oder Gewinn in der Höhe zu kommen. Gerade wenn es um ein Produkt geht. Zwar kann man versuchen im eigenen Netzwerk Umsätze zu generieren, aber die müssen dann auch zugestimmt haben, dass Du denen überhaupt Werbung schicken kannst.

Je nach der Größe des Netzwerkes ist es dann auch mehr oder weniger lukrativ. Dabei kommt man dann an bezahlter Werbung nicht vorbei. Dabei ist Stetigkeit ein ganz wichtiger Schritt. Also auch wenn keine Einnahmen kommen, sollte man jederzeit in der Lage sein diese aufrecht zu halten.

Eine Kampagne für wenige Tage wird ganz schwierig. Und dann mal wieder... Die müsste schon super sein.

Werbeeinblendungen bringen ebenfalls nur was, wenn da Traffic auf der Seite ist. Mehr als sechs Einblendungen bekommt man oft nicht hin. Erkundige Dich mal nach Deinem Anteil.

Bringt Dir ein Besucher bei sechs Anzeigen und 2,3 Klicks also 15 angezeigte Anzeigen, dann dürfte die jeweilige Anzeige Sitzung Dir 0,6 Cent bringen. Das sind dann 9 Cent. 100 Euro bei 9 Cent sind dann schon eine Menge Besuche.

Hier sind dann auch die Auszahlungsbedingungen wichtig. Wird erst ab erreichen irgendwelcher Zahlen oder Beträge ausgezahlt?

Die aber auch nicht frei und kostenlos vorbei kommen. Damit brauchst Du selber auch ein Werbebudget. Gestaltete Banner sind zwar ziemlich günstig zu bekommen, allerdings selbst gemachte kannst Du von der Klickrate in der Regel vergessen.

Man bekommt sie vielleicht für fünf Euro das Stück. Aber man braucht unterschiedliche. Weil man bei der Gestaltung nicht sagen kann, ob ein Button drauf soll oder nicht. Wenn ja: Je nach Thema und variierend sogar nach Jahreszeit und aus unbekannten Gründen funktionieren Farbkombinationen unterschiedlich.

Um eine Seite für Stammgäste interessant zu machen, muss man auch an der Seite arbeiten. Technisch und inhaltlich. Bei 1.000 Besuchen muss man dann die Frage stellen: Wie lohnend so etwas ist.

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Jeder Insolvenzschuldner oder Schuldnerin darf seine/ihre Arbeitskraft nach eigener Entscheidung einsetzen. Am besten sprechen sie das mit dem Treuhänder ab. Das Interesse seinerseits an dem neuen Gewerbe wird eher gering sein, das keine großen Einnahmen zu erwarten sind.

Infos zu Selbständigkeit in der Insolvenz: http://www.insolvenz-ratgeber.de/selbstaendigkeit-waehrend-der-verbraucher-insolvenz/2012/03/16/


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Solange du volljährig bist und dir die Ausübung eines Gewerbes nicht ausdrücklich untersagt wurde (§ 35 GewO), darfst du eines anmelden und betreiben, solange dafür nicht eine spezielle Erlaubnis oder Zulassung erforderlich ist. Dem Betrieb einer gewinnbringenden Web-Seite steht also nichts im Wege.

ODER ist dies am ´´Anfang´´ nicht notwendig ?

Doch, gemäß § 14 GewO bist du von Beginn an verpflichtet, das Gewerbe anzumelden. Umsatz- oder Gewinnfreibeträge kennt das Gewerberecht nicht.

In jedem Fall bist du gemäß § 5 TMG verpflichtet, bei Angeboten im Netz ein vollständiges Impressum anzugeben. Ausnahmen sind nicht zulässig.

welche Rechten haben die Gläubiger eigentlich ? Darf meine Webseite gesperrt werden ?

Eine Sperrung droht dir nicht. Die Gläubiger können jedoch über diese Seite auf dich aufmerksam werden und - wenn sie einen Titel haben - dann den Gerichtsvollzieher zu dir schicken.

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Du darfst immer eine Webiste online stellen. Kostet ja theretisch nichts. bei bplaced ist es kostenlos halt mit Subdomain. Und ansonsten sind Anbieter wie https://wircon-int.net/ sehr günstug mit einer .de Domain für 1,20 € im jahr. Die anderen Angebote sidn auch günstig.

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