Kann ich eine Tattoo-Entfernung als Werbungskosten von der Steuer absetzen?

7 Antworten

Also ich an Deiner Stelle würde es auf jeden Fall versuchen. So abwegig, wie einige hier tun ist das nicht!

Zunächst wird der Sachbearbeiter beim Finanzamt den Abzug als Werbunsgkosten mit ziemlicher Sicherheit ablehnen, aber gegen diesen Einkommensteuerbescheid kannst Du ja dann innerhalb von 4 Wochen Einspruch einlegen. Auf diesen Einspruch muss das Finanzamt reagieren.

Entweder der Sachbearbeiter schreibt Dir nochmal und erklärt, warum er die Kosten für nicht abzugsfähig hält und fordert Dich auf, Deinen Einspruch zurückzunehmen, was Du nicht tun musst, schreib ihm dann nochmal dann landet die Sache ziemlich sicher bei der Rechtsbehelfsstelle.

Oder er gibt die Sache gleich ab an die Rechtsbehelfsstelle. Die fällen dann eine sog. Rechtsbehelfsentscheidung (bislang ist alles übrigens noch kostenlos, aber es kann schon ein wenig dauern, manchmal sogar ein paar Jahre), gegen die man dann Klage beim Finanzgericht erheben könnte (ab jetzt wirds kostenpflichtig und ohne rechtlichen Beistand auch ziemlich aussichtslos). Ich finde Deine Gründe nicht total abwegig, daher denke ich, ein Versuch kann nicht schaden. Und wer weiss...

An dieser Stelle auf jeden Fall - gutes Gelingen!

Hhmmm..., die Frage finde ich echt gut. Nein das wird nicht als Werbungskosten anerkannt. Aber ich würde es stumpf versuchen. Deine Ausführungen dazu sind gut und das Finanzamt freut sich auch mal über eine Abwechslung. :-)

du kannst es versuchen aber leider geht das rein rechtlich nicht das dein arbeitgeber von dir nicht verlangen kann das du das tatoo entfernen lässt!bessere changen hättes du evtl. bei den aussergewöhnlichen belastungen! lg malli

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