Kann ich eine Rechtsschutz vor verlangen eines Rechtsanwaltes abschließen?

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4 Antworten

Es gibt immer eine Wartezeit, meist drei Monate. Alle Streitigkeiten die in dieser Zeit oder beim Abschluss des Vertrages entstanden sind, werden nicht bezahlt.

Wenn Sie Arbeitnehmer sind, treten Sie sofort in die in Frage kommende Sparten-Gewerkschaft ein. Dann haben Sie im Arbeitsrecht sofortigen Versicherungsschutz und werden durch die Rechtsschutzsekretäre der Gewerkschaft vertreten. Die haben in der Regel auch mehr Ahnung vom Arbeitsrecht, als Anwälte.

Ihren Anwalt wird es nicht freuen, wenn er nicht beauftragt wird.

Eine Rechtsschutzversicherung sollte man für die Zukunft abschließen und sich vorher von einem sachkundigen Fachmann beraten lassen, der Sie im Schadenfall auch betreuen kann.

Die Wartezeiten sind je nach den ARB unterschiedlich. von 2- 9 Monate. Und bei der Definition des Rechtsschutzfalls spielen auch nicht die Definitionstherien zum Zeitpunkt des Eintritts des Rechtsschutzfalles eine Rolle.


spielen auch nicht die Definitionstherien zum Zeitpunkt des Eintritts des Rechtsschutzfalles eine Rolle.

Das "nicht" bitte streichen

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@Buerger41

Auszug aus ver.di:

§ 4 Voraussetzungen der Rechtsschutzgewährung

1. Vorliegen der Mitgliedschaft - Wartezeit
1.1. Rechtsberatung
Die Rechtsberatung setzt das Bestehen der Mitgliedschaft
in ver.di voraus.
1.2. Rechtsvertretung und Kostenübernahme –
Wartezeit
Rechtsvertretung und die Übernahme von Kosten
setzen voraus, dass die Mitgliedschaft seit mindestens
drei Monaten besteht (Wartezeit).
Ausgeschlossen sind Streitigkeiten, soweit sie den
Zeitraum vor Beginn der Mitgliedschaft betreffen.
Auszubildende und Jugendliche können von der
Wartezeit ausgenommen werden.

Die Rechtsberatung der Gewerkschaften ist ab dem ersten Tag der Mitgliedschaft möglich.

Die Rechtsvertretung ist analog zu Rechtsschutzversicherern erst nach der Wartezeit gegeben.

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Wenn Du jetzt eine Rechtsschutzversicherung abschließt, wird diese für diesen Fall nicht aufkommen. Du musst die Versicherung schon abgeschlossen haben, bevor ein Versicherungsfall eintritt.

Des Weiteren muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Rechtschutzversicherungen sowieso nur Fälle übernehmen, bei denen sie Aussicht auf Erfolg sehen!

Daher ist generell zu überlegen, ob man sich die jährlichen Beiträge für den Ernstfall spart, und davon dann lieber den Rechtsanwalt bezahlt.

Je nach Komplexität bzw. Schwierigkeitsgrad des Rechtstreits kann man diesen jedoch in der ersten Instanz vor einem Arbeitsgericht auch ohne Rechtsanwalt führen. Wenn man selbst klagt, sollte man zwar in der Lage sein, eine Klageschrift zu formulieren, im Notfall hilft einem da aber auch der Gerichtsdiener.

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Ich meine mich erinnern zu können nach einen Viertel Jahr.

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