Kann ich eine Nachzahlung an meine Krankenkasse umgehen?

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10 Antworten

Warst du denn in der Zeit in "Deutschland" ? Evtl kann du ja nachweisen das du ausgewandert bist und jetzt eben wieder da. Man kann auch nach Holland auswandern. Man kann auch vergessen sich abzumelden. Man darf auch seine Deutsche Wohnung behalten.Man hätte zu seinem neuen Partner nach Holland ziehen können und fortan dort zu leben. Und nach wenigen Monaten hat man sich getrennt und kehrt zurück.Evtl.kann man dort sogar ein "Jobangebot" nachweisen das schief ging.In

Deutschland besteht Versicherungspflicht, aus der Nummer wirst du nicht rauskommen. Notfalls hast du 30 Jahre Zeit zu zahlen.Du hattest ja auch Geld ohne zu arbeiten zu leben.

Warum sollte die Allgemeinheit denn dein Unfall/Krankheitsrisiko tragen.

"Ich war vom 09.11.2013 bis zum 30.04.2014 nicht krankenversichert, "

ich les gar nicht großartig weiter. Du musst nachzahlen.

" Mir ist bewusst, dass in Deutschland Versicherungspflicht gilt, aber wer sagt, dass ich mich ausgereschnet bei dieser Krankenkasse hätte privat versichern wollen? "

erstens: wo anders wär auch nicht großartig billiger gewesen. Zweitens ja wohl dein eigenes Pech.

Hallo,

es fehlt noch eine wichtige Angabe:

Alter in dem betreffenden Zeitraum?

Schüler oder Student in dem betreffenden Zeitraum?

Gruß

RHW

Alter 24-25 und weder Schüler noch Student.

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@TilaTequila1989

Dann kann man die Nachzahlung von ca. 158 Euro monatlich nicht umgehen.

Zum 1.8.2013 gab es eine Rechtsänderung: nach § 188 Absatz 4 SGB V wird man automatisch freiwilliges Mitglied bei der bisherigen Krankenkasse. Dagegen kann man sich nur innerhalb von 14 Tagen "wehren":

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__188.html

Gruß

RHW

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Nur habe ich mich nie einverstanden erklärt, mich privat versichern zu lassen, geschweige denn dahingehend irgendwas unterschreiben.

Musst du auch nicht. Es herrscht allgemeine Krankenversicherungspflicht in Deutschland und wenn

  • keine Pflichtversicherung besteht durch ein Angestelltenverhältnis
  • oder durch Übernahme der Beiträge durch einen Träger der Sozialversicherung
  • und auch keine Familienversicherung möglich ist
  • geschweige denn man privat krankenversichert ist,

so wird man nunmal zwangsweise freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung.

aber wer sagt, dass ich mich ausgereschnet bei dieser Krankenkasse hätte privat versichern wollen?

Niemand, da

  1. Dies keine private Krankenversicherung ist
  2. Die Beiträge aller gesetzlichen Kassen gleich sind
  3. Die Leistungen aller gesetzlichen Kassen zu etwa 97% gleich sind.

und es von daher nicht großartig eine Rolle spielt. Konjunktive sind schön, aber nicht real. Im Konjunktiv wäre ich Milliardär, statt Millionär ;-)

Haben die das Recht dazu, mich ohne mein Einverständnis prvivat zu versichern?

Sie haben das Recht dich als freiwilliges Mitglied zu führen und dir dies in Rechnung zu stellen mit ca. 158,- € im Monat zzgl. 1% Säumniszuschlag pro Monat ( = 12% p.a.)

Gibt es irgendein ein gesetzliches Schlupfloch die Nachzahlung zu umgehen oder evtl. die Chance auf Hilfe vom Amt?

Nee.


Finde interessant, dass du für dich in Anspruch nimmst frei von Konsequenzen zu sein.

  • Du hast die Entscheidung getroffen keine Leistungen zu beziehen (ALG I bzw ALG II).
  • Du hast die Entscheidung getroffen dich nicht zu informieren, was das für Folgen hat, u.a. auch, dass dir deine Beitragsschulden erlassen worden wären, hättest du dich bis zum 31.12.2013 bei der Kasse gemeldet ;-)
  • Für alles was in deinem Leben passiert bist in erster Linie und hauptsächlich du selbst verantwortlich. Also such nicht nach Wegen um dich aus der Verantwortung zu stehlen. Sei erwachsen, gehe deine Probleme offensiv an und wachse in deiner Persönlichkeit daran. Vielleicht wirst du in 10 Jahren reich und finanziell unabhängig sein und auf diese Erfahrung als lehrreiche zurückblicken. Das wünsch ich dir.

aber wer sagt, dass ich mich ausgereschnet bei dieser Krankenkasse hätte privat versichern wollen? Haben die das Recht dazu, mich ohne mein Einverständnis prvivat zu versichern? *

Ja, das ist gesetzlich so verankert. Die letzte Kasse führt dese "freiwillige" Pflichtversicherung weiter und du musst das zahlen.

Da der Beitrag bei allen Kassen derselbe ist, hast du da auch keine Argumente.

Dein ALG2-Bezug ist ein Argument, eine Ratenzahlung von 25€/mtl zu vereinabren. Aber raus kommst du aus der Kiste nicht.

Nein, da gibt es kein Schlupfloch. Du mußt leider zahlen. Das Amt zahlt auch nicht.

Du bist bei denen nicht privat versichert - als "freiwilliges" Mitglied bist Du Kassenpatient, da gesetzlich versichert...

Ich denke nicht, dass sich da was machen lässt, ich glaube, du wirst das zahlen müssen.

Da kommst du nicht drum rum, das musst du nachzahlen. So ist es nunmal.

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