Kann ich eine Bescheinigung vom Arbeitgeber mit Beurteilung verlangen solange ich noch dort arbeite?

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5 Antworten

"Jeder Arbeitnehmer hat per Tarifvertrag oder bei einem triftigen Grund Anspruch auf ein Zwischenzeugnis. Typische triftige Gründe sind: Bewerbung um eine neue Stelle, wesentliche Änderungen des Aufgabengebiets, Versetzung in eine andere Abteilung oder längere Abordnung in ein Projekt. (...)

Ohne triftigen Grund oder ohne tarifvertragliche Basis besteht kein Anspruch auf ein Zwischenzeugnis." Quelle: http://www.karriere.de/berufseinstieg/das-recht-auf-ein-zwischenzeugnis-7042/

Gruß aus Berlin, Gerd

vielen Dank!

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Ein Arbeitszeugnis steht Dir regelmäßig zu,  man kommt natürlich nicht monatlich mit diesem Wunsch zu seinem Arbeitgeber ;)

Dankeschön :)

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@Gummibusch - das ist leider falsch!

Ein "regeläßiges" Arbeitszeugnis sieht das deutsche Arbeitsrecht nicht vor  ==> siehe die richtige Antwort von @GerdausBerlin !

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Für einen Job den man aktuell hat muss noch keine Bestätigung oder Zeugnis einer Bewerbung beigelegt werden. Ggf. musst du dies aber bei Eintritt nachreichen.

Das ist zwar vom Grundsatz her richtig, aber "die Konkurrenz schläft nicht" - will heißen, wenn die Fragestellerin eine gute Beurteilung mit einreichen kann, hat sie möglicher Weise einen kleinen Vorsprung gegenüber ihren Mittbewerbern - in der heutigen Zeit manchmal entscheidend.

P.S.: "Müssen" muss man gar nichts - nur eines Tages sterben! :))

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@Nightstick

Na ja, ich für meinen Teil finde einen Nachweis für einen Job den man erst 1 Monat macht eher albern und würde es in einer Bewerbung nicht besonders bewerten.

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@Sanja2

Das ist Deine persönliche Sicht, aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die der Personalentscheider in den Ausbildungsbetrieben.

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Ups, man sollte natürlich erst lesen bevor man antwortet :)

Nach nur einem Monat wird sich Dein Arbeitgeber natürlich schwertun mit einer Beurteilung, normalerweise schreibt er das dann auch hinein, dass das Zeugnis aufgrund der kurzen Beschäftigungszeit nur begrenzt aussagekräftig sein kann.

Ich hätte es normalerweise auch erst gegen Ende des Jahres bekommen, aber die Bewerbungsfrist endet in 2 Wochen und von daher benötige ich es jetzt schon. Ohne Zwischenzeugnis glaubt mir nachher niemand das ich auch einer Arbeit nachgehe :D Es will ja immer jeder für alles eine Bescheinigung. ;-)

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Vor dem Zeitpunkt der Beendigung steht dem Arbeitnehmer lediglich in Ausnahmefällen die Erstellung eines sogenannten Zwischenzeugnisses zu

Quelle: http://www.arbeitszeugnisse.info/seite2.html

Sieh dir mal Punkt 13 im Verlinkten an.

Danke dir =)

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Gerade der Punkt 13 gibt der Fragestellerin das Recht, ein qualifiziertes (!) Zwischenzeugnis zu verlangen.

Und in diesem speziellen Fall, in dem es um die Bewerbung für eine Ausbildungsstelle geht, ist es dem jetzigen Arbeitgeber zuzumuten, ein wohlwollendes, qualifiziertes Zwischenzeugnis zu erstellen - auch wenn die Gesamtbeschäftigungszeit erst einen Monat beträgt!

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@DerDudude

Sie war aber insgesamt unklar - deshalb meine Einlassung.

Anm.: Man hilft den Fragestellern nur sehr wenig, wenn man lediglich Internet-Links einstellt (und auf irgendwelche Unterpunkte verweist)!

Aber Du wirst Dich sicher noch zu einem guten Ratgeber entwickeln :)

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