Kann ich eine Abmahnung verweigern?

5 Antworten

Du schreibst etwas über einen Teamleiter und danach über eine Cheffin, ich gehe also davon aus das es zwei verschiedene Personen sind - der Betrieb also größer ist.

In dem Falle wäre es ratsam gewesen wegen Mobbing das ganze bei der Cheffin oder ggf. dem BR (falls vorhanden)zu  melden.  Sollte es eine Einzelhandelskette sein so gibt es auf jedenfall weitere Vorgesetzte die man hätte ansprechen können.

Das was du über dein Verhalten schreibst lässt dich auch nicht in gutem Licht dastehen. Ich gehe nämlich einfach mal davon aus das du dein Berichtsheft regelmäßig nicht ordentlich geführt hast so das es zur ersten Abmahnung gekommen ist.

Die Zweite Abmahnung mit der Begründung "keine Blanko Zettel" zu rechtfertigen ist ja wohl ein Scherz. Dann melde dich rechtzeitig oder schreibe zur Not auf einem stinknormalen Blatt.

Klar Berichtsheft muss gestellt werden,trotzdem war das erste was wir damals gemacht haben zu fragen ob wir den Kram nicht am PC schreiben dürfen - diejenigen die es nicht durften oder dazu nicht pfiffig genug waren haben es in der Beruffschule aus Langeweile geschrieben. Eine Abmahnung wegen Berichtsheft ist schon blöd.Aber ne zweite?

Bezüglich deiner dritten Abmahnung so ist es an dir dich zu informieren wann du zur Arbeit zu erscheinen hast. Das deine Cheffin auch kein großen Bock hat dich (womöglich am Ostersamstag) noch stundenlang am Telefon zu bespaßen ist auch logisch. Allerdings hätte die dritte Abmahnung zeitnah erfolgen müssen und nicht erst nach einem Monat. Oder warst du die ganze Zeit nicht im Betrieb?

Bezüglich deiner Fehlzeit von 4 Monaten hätte ich ohnehin große Bedenken ob du überhaupt zur Prüfung kannst...Wenn sich nix geändert hat galt als Faustregel 10% der Ausbildungszeit als Fehlzeit. Wenn es bei dir sogar noch als "Block" geballt im 3. LJ aufgetaucht ist hast du von den dort vermittelten ja wenig mitnehmen können.

Wie sieht das eigentlich aus? Wenn die Zeit am Stück ist zahlt inzwischen die Krankenkasse für dich?

Hast du eigentlich erst die Verkäuferausbildung gemacht und dann das 3 LJ drangehängt oder wurdest du direkt als Azubi für EHK eingestellt?

Du kannst eine Abmahnung nicht einfach "verweigern", du könntest höchstens Argumente aufbringen, dass sie ggf. unberechtigt ist.

Wenn es nicht klar kommuniziert wurde, ob du arbeiten musst oder nicht, kann das da zu deinen Gunsten sprechen. Dann war es möglicherweise nicht (nur) deine Schuld. Vielleicht kannst du das ja mit irgendwelchen Unterlagen wie zum Beispiel einem Dienstplan beweisen.

Umgekehrt ist es natürlich so, dass der Betrieb dir in der Abmahnung eindeutig beweisen muss, dass es deine Schuld war. Wenn dieser Beweis nicht eindeutig ist (weil z.B.kein Dienstplan oder andere Anweisung bekannt gegeben wurde), wäre es eine Chance, die Abmahnung anzufechten. Sollte der Betrieb das nicht von sich aus einsehen, könntest du dich ans Arbeitsgericht wenden.

Du hast vielleicht einen sonnigen Humor.

Im Einzelhandel am Ostersamstag unentschuldigt zu fehlen, hätte nach einer bereits vorher erfolgten Abmahnung sogar zum Abbruch des Ausbildungsverhältnis führen können.

Was du "gedacht" hast, ist vollkommen irrelevant

Die bisherigen Vorkommnisse reichen ganz sicher nicht für die Beendigung des Ausbildungsverhältnisses so kurz vor dem Ende durch den Arbeitgeber - der auch nur fristlos kündigen könnte (vom Aufhebungsvertrag abgesehen).

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