Kann ich ein VL (Vermörgenswirksame Leistung) Depot vorzeitig kündigen?

1 Antwort

Nein, eine Anlage von VL wird besonders Prämiert und je nachdem was es ist auch noch staatlich gefördert. Dazu ist es aber Bedingung, dass der Vertrag über eine bestimmte Zeit läuft. Früher waren das mal sieben Jahre. Ruft man die Einlagen jetzt vorher ab, verliert man eben neben irgendwelchen Gebühren und den gewöhnlichen Zinsnachteilen eben auch noch diese Prämien und Förderung, so daß am Ende eigentlich nur die schlecht verzinste Einlage übrig bleibt, wenn überhaupt!

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ein Depot hat keine Zinsen in dem Sinne und auch Gebühren werden nicht zurückgefordert, lediglich die Arbeitnehmersparzulage wird nicht ausgezahlt..hört sich nur komplizierter an als es ist

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@andreas48

VWL laufen aber auch nicht auf ein Depot, also z.B. Aktien sondern auf eine entsprechende Vertragsform! Z.B. einen Wertpapiersparvertrag. Und der hat eine ganz normale Verzinsung! VWL dürfen auf nichts Spekulatives laufen! Und da die entsprechenden Anteile in einem Wertpapiersparvertrag vor ihrer Fälligkeit verkauft werden müssen, können da auch "Gebühren" also zusätzliche Kosten anfallen!

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@MarianneW

http://www.fastcontent.de/2007/11/15/sinnvolle-dws-provesta/

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@MarianneW

VWL dürfen auf gar nichts laufen, wo ein Risiko für die Anlage besteht! Insofern können das nur festverzinsliche Fonds sein!

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@RBMannheim

Das ist schlicht falsch, wie ein Blick in das 5. Vermögensbildungsgesetz unmittelbar belegt.

VWL-fähinge Fonds müssen jederzeit eine Aktienquote von mindestens 60% aufweisen. Damit sind sie natürlich risikobehaftet.

Wie aber hier bereits erläutert wurde, bezieht sich die "prämienschädlichkeit" auf den Wegfall der Arbeitnehmersparzulage. Es macht Sinn, hier zu prüfen, ob man überhaupt prämienberechtigt ist. Wer mehr als 20.000 € pro Jahr zu versteuerndes Einkommen hat, ist ohnehin nicht prämienberechtigt; insofern kann dann auch keine Prämienschädlichkeit auftreten.

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Michael

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