Kann ich durch "Elterngeld plus" den Bemessungszeitraum besser "beeinflussen", wenn ich beim ersten Kind länger als 12 Monate (komplett) zu Hause bleiben will?

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1 Antwort

Nein!

Siehe dazu § 2b BEEG:

"(1) Für die Ermittlung des Einkommens aus nichtselbstständiger Erwerbstätigkeit im Sinne von § 2c vor der Geburt sind die zwölf Kalendermonate vor dem Monat der Geburt des Kindes maßgeblich. Bei der Bestimmung des Bemessungszeitraums nach Satz 1 bleiben Kalendermonate unberücksichtigt, in denen die berechtigte Person

1.im Zeitraum nach § 4 Absatz 1 Satz 1 Elterngeld für ein älteres Kind bezogen hat,

2.während der Schutzfristen nach § 3 Absatz 2 oder § 6 Absatz 1 des Mutterschutzgesetzes nicht beschäftigt werden durfte oder Mutterschaftsgeld nach dem Fünften Buch Sozialgesetzbuch oder nach dem Zweiten Gesetz über die Krankenversicherung der Landwirte bezogen hat,..."


Und in § 4 Absatz 1 Satz 1 steht:

"Elterngeld kann in der Zeit vom Tag der Geburt bis zur Vollendung des 14. Lebensmonats des Kindes bezogen werden."

Elterngeld Plus wird erst ab Satz 2 erwähnt, wird also nicht ausgenommen.

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