Kann ich dieses Zeugnis gut weiter nutzen... Bitte um Hilfe?

...komplette Frage anzeigen Zeugniss - (Arbeitsrecht, Atbeitszeugniss)

6 Antworten

Das Zeugnis ist relativ gut (voll befriedigend). Es handelt sich zwar um Standardformulierungen, diese aber durchgehend mit positiven Bewertungsstufen. "Kreative" oder "individuelle" Formulierungen sind in Zeugnissen aber auffällig und daher unbedingt zu vermeiden, wenn es wirklich als positiv empfunden werden soll. Wenn du bei diesem Zeugnis eine Abänderung geltend machst, zeigst du nur, dass du keine Ahnung von der Zeugnissprache hast...!

Im Übrigen müsstest du bei einer Abänderung zu deinen Gunsten rechtlich gesehen den Vollbeweis führen können, dass du eine weit überdurchschnittliche Leistung erbracht hast. Was in der Praxis sehr selten gelingt.

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Grundsätzlich kann man Arbeitszeugnisse nur dann ordentlich bewerten, wenn man sie im Zusammenhang liest, also vollständig von der Überschrift bis zum Ausstellungsdatum und der Unterschrift. Denn überall dort können Informationen enthalten sein, die für die Einschätzung des Zeugnisses wichtig sind.

Der Auszug aus deinem Zeugnis deutet darauf hin, dass es sich wohl um ein durchschnittliches (=befriedigendes) Zeugnis handelt. Dein Sozialverhalten wird als gut bewertet. Es ist so, dass die Gerichte einem AN grundsätzlich ein durchschnittliches Zeugnis zubilligen. Wenn du der Ansicht bist, dass du eine bessere Bewertung verdient hast, bist du in der Beweispflicht. Lob allein zählt da leider nicht.

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Naja, sind viele Standardfloskeln drin, die eher eine normale Arbeitsweise beschreiben.

Im Grunde sagt das Zeugnis: Du hast die Arbeit so erledigt, wie es erwartet wurde, nicht besser, nicht schlechter.

Du hast aber noch Recht auf Änderungen im Zeugnis.

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Kommentar von marcussummer
10.01.2016, 11:58

Bei Änderungen die zu einer überdurchschnittlichen Bewertung führen, muss der Arbeitnehmer aber beweisen, dass diese gerechtfertigt sind. "100 mal gelobt" ist da noch kein Argument.

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Klingt im Großen und Ganzen sehr positiv! Das kannst du auf jeden Fall weiter verwenden, auch wenn der letzte Satz ein wenig störend ist...

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Kommentar von DarthMario72
10.01.2016, 15:43

auch wenn der letzte Satz ein wenig störend ist...

Warum?

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Naja.

Die entscheidende Bemerkung ist die "volle Zufriedenheit", und diese Formulierung entspricht in etwa einer Zeugnisnote 2. Geht doch noch.

Siehe auch hier:

http://www.handwerksblatt.de/handwerk/geheimsprache-im-arbeitszeugnis-entschluesseln-3-6251.html

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Kommentar von FairImleben
10.01.2016, 11:58

um eine 2 zu sein müsste "stets oder zu vollsten" drin stehen. Trotzdem Danke.

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Kommentar von DarthMario72
10.01.2016, 15:45

Die entscheidende Bemerkung ist die "volle Zufriedenheit", und diese Formulierung entspricht in etwa einer Zeugnisnote 2.

Das ist falsch!

zur vollen Zufriedenheit = befriedigend,

zur vollsten Zufriedenheit / stets zur vollen Zufriedenheit = gut,

stets zur vollsten Zufriedenheit = sehr gut.

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Warum? Ist doch ein gutes Arbeitszeugnis. Was willst du denn dort drin stehen haben? Bester Mitarbeiter der Welt? Super Typ, kann alles. Geb dich damit zufrieden.

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Kommentar von FairImleben
10.01.2016, 11:53

Die Gesamt Note ist eine 3, aber was mich am grösten stört ist die eigeninititive auch als 3 bewertet, wo ich mehr geleistet habe!

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