Kann ich diesem Hund adoptieren?

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5 Antworten

1. Nein, Jagdtrieb lässt sich nicht abtrainieren.
Eventuell kannst du ihn umlenken z.B. durch Fährtenarbeit, Mantrailing, ZOS, Dummytraining o.ä.
Aber eventuell kannst du diesen Hund in wildreichem Gebiet nie ableinen.

2. Der Hund kann lernen deinen Kater nicht zu jagen, Katzen draußen wird er vermutlich trotzdem jagen wollen.

3. Artgerechte Haltung bedeutet für jede Rasse, dass sie ihren Anlagen entsprechend gefördert wird, nicht länger als 5 – 6 Stunden alleinbleiben muss und konsequent aber ohne Gewalt erzogen wird..

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
27.06.2016, 14:57

Einen Hund mit Jagdtrieb Fährten lesen lassen etc... Mmmmh.. Irgendwie ironisch.. 

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Das mit dem Kater dürfte für den Hund weniger ein Problem werden. Aber was sagt der Kater dazu?

Wir haben uns kürzlich einen Hund zu unseren beiden Katzen geholt. Das ist gar kein Problem gewesen, der Hund hat von Anfang an gelernt, dass die Katzen zum Rudel gehören und für ihn tabu sind. (Er ist 4 Jahre, also schon kein Welpe mehr, war aber Katzen gewöhnt.) allerdings gilt das nur für unsere beiden Katzen. Draußen wird immer noch jede Katze verbellt und er würde sie auch jagen, wenn er könnte.

Jagdtrieb kann man in die richtigen Bahnen lenken. Da kann dir eine gute Hundeschule helfen. Ob er sich als Rettungshund o. ä. eignet, zeigt sich erst mit dem Alter. Als Welpe ist es schwer zu sagen, ob er die nötigen Voraussetzungen mitbringt.

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zu 1. Einen Trieb kann man nicht abtrainieren. man kann ihn vlt in gelenkte Bahnen lenken.

Rettungsdienst ist kein Zeitvertreib oder Hobby. Das ist ein zweiter Fulltimejob und nicht jeder Hund ist dazu geeignet.

Jedoch gibt es Alternativen zum aktiben Rettungshund z.B. Sniffle dog oder Mantrailing, Fährtenarbeit

zu 2. Wenn der Hund dementsprechend Erzogen wird.

zu3. die Vorrausetzung ist ZEIT und GELD. Hunde kosten eine Menge von beiden. Hat man eins davon nicht, sollte man sich kein Hund holen.

Wie siehts bei dir zeitlich und finanziell aus?

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1: Nein, du kannst den Jagdtrieb nur umlenken, sprich: vernünftige Alternativen bieten.

2: Nein, ein Kater ist kein Trainer

3: DIE Voraussetzungen gibt es nicht, jeder Hund ist anders.

Schön, dass du dir Gedanken machst. Allerdings solltest du, wenn du dich für den Hund entscheidest, die Hilfe einer guten Hundeschule oder eines Trainers suchen. Nur wenn man den Hund sieht, sein individuelles Verhalten versteht, kann man auch richtig reagieren und Tipps geben. Allgemeine Ratschläge, wie du sie hier sicher auch bekommen wirst, sind kontraproduktiv.

Ich habe fast täglich mit Hunden zu tun, die von angelesenem Halbwissen oder wöchentlichem Rütter-Konsum so verunsichert sind, dass diese Baustellen wesentlich länger dauern, als eine von Grund auf richtige Erziehung.

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Kommentar von janimani420
27.06.2016, 11:32

Natürlich das ist sowieso ein muss für mich.. Und natürlich ist mir auch klar das jeder Hund andere Vorraussetzungen mit sich bringt.. Nur aber meinte ich sowas wie : brauche ich einen Garten ? Oder reicht es wenn ich ihn etwa 8 Stunden mit ausführe usw.. Ich möchte mir keinen Hund zulegen weil ich ein Haustier will, sondern weil ich einen Begleiter suche von dem ich lernen kann wie auch andersrum. Ich arbeite gerne mit Tieren nur ist die Frage für mich.. Seh ich das zu locker kann ich ihm überhaupt das bieten was er braucht.

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Kommentar von janimani420
27.06.2016, 11:34

Und kannst du mir vllt ein ungefähres Bild machen wie so eine Alternative aussehen könnte ?

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Kommentar von janimani420
27.06.2016, 11:40

Und ich meinte eig nur ob ich mir Angst um meinen Kater machen muss 😂

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Kommentar von janimani420
27.06.2016, 12:51

Ich renne keine 8 Stunden durch die Gegend.. Ich entspann mich auch ganz gerne nur halt eher weniger zuhause :D
Vielen Dank aber für die Antworten, sehr hilfreich 👍

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1. Jagdtrieb abzutrainieren ist leider nicht möglich. Den Trieb umlenken etc. halte ich für absolut völlig fehl am Platz. Denn das kann den Trieb sogar noch verstärken.. Du kannst aber den Trieb in den Griff bekommen und sehr gut kontrollieren. Bedeutet am Ende nur, dass du alles um dich herum beobachten musst und die Körpersprache deine Hundes lernst.... Einfach ist es aber nicht, dass so hinzubekommen. Es ist einfacGrundsätzlich musst du aber eh abwarten wie sehr der Trieb überhaupt ausgeprägt ist. 

Grundätzlich empfehle ich jeder Hundeschule, Verein oder Trainern etc. aus dem Weg zu gehen, die rein mit der pos. Verstärkung Arbeit arbeiten. Denn dann bekommst du m.E. den Trieb niemals unter Kontrolle.. 

2. Der Kater wird sich daran gewöhnen.. Schlimmsten Falls gehen sich die Beiden aus dem Weg. 

3. Bei Jagdhunderassen die nicht zur Jagd ausgebildet werden, empfiehlt sich eigentlich anderweitige sportliche Aktivität. Bei den Rassen würde sich auch die Zugarbeit anbieten. Also den Hund vor das Fahrrad etc. spannen. Ansonsten behandel den Hund wie einen Hund.. 

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