Kann ich die Vergangenheit immer noch besser machen?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Wenn es keine Verurteilung gab, dann gibt es auch keinen Eintrag. Lies das mal hier nach:

http://www.n-tv.de/ratgeber/Was-steht-im-Fuehrungszeugnis-article15200176.html

Außerdem verjähren die meisten Einträge nach fünf Jahren. Und es kann sein, dass die Einträge Minderjähriger sowieso gesperrt sind, aber das weiß ich für Deutschland nicht genau.

Also: Das war zwar offenbar eine wirklich Sch...geschichte damals, aber Du musst Dir für Deine Zukunft deshalb keine Sorgen machen. Sicherheitshalber könntest Du ja schon mal eines beantragen?! Dann weißt Du, was (nicht) drinsteht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

da mache dir mal keine Sorgen. Da du keine Verurteilung hattest und du minderjährig und nicht mal strafmündig warst, steht mit absoluter Sicherheit nichts in deinem Führungszeugnis. Erst ab dem 14. Lebensjahr und wenn du eine Straftat begangen hast und es kam zu einer Verurteilung durch ein ordentliches Gericht, dann erst steht es in deinem Führungszeugnis. 

Da bei dir aber nichts zutrifft und du zudem nicht mal strafmündig warst, brauchst du dir keine Sorgen machen. Ausserdem ist es bestimmt länger als 7 Jahre her. Es gibt im Rechtswesen Fristen, die eine gültige Verurteilungen und Verfahren regeln. Also, Zeiten/Fristen wie lange etwas gültig ist.

Mach dir keine Sorgen! Dir passiert nichts und im Führungszeugnis steht auch nichts. 

Alles Liebe

Nike

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Klingt sehr fantastisch und ich glaube es kaum...Hast du denn von der Polizei ein Papier bekommen, auf dem steht, dass das Verfahren gegen dich eingestellt wurde? Nein...? Na, dann weiß ich nicht so recht. Aber soviel ich weiß, hat man Anspruch auf Einsicht in sein Führungszeugnis, auch das große. Aber was kann Otto Normalverbraucher schon tun, wenn irgendwo alles (aber auch wirklich alles) über ihn gespeichert wird? Aber übernimmt diesen Job nicht schon das Internet? Bewirb dich halt und sieh zu. Was willst du anderes tun? Solange man die Kugeln noch pfeifen hört, wurde man nicht getroffen. PS: diesen Nachweis würde ich mir sichern, nur für alle Fälle. Und da ist dein Anwalt nicht drauf gekommen...?


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JaRa14
25.02.2016, 10:06

Ja, leicht gesagt, ich habe mir überlegt, aus sportlichen Gründen, den kleinen Waffenschein zu beantragen und wenn man kein Sauberes Führungszeugnis hat und da etwas von ... steht, besonders die checken dann wirklich alles, bekomme ich den Schein nicht, muss aber trotzdem um die 70€ zahlen, als Student kann ich es mir nicht leisten einfach mal so 70€ weg zu schmeißen. 

0

Mit 13/14 warts Du ja nicht mehr "ein kleines Kind". Und wenn
wirklich ein möglicher Amoklauf untersucht wurde, ist eine Reaktion der
Polizei auch erklärlich. Allerdings ist eine rauhe Behandlung eines noch
nicht Strafmündigen, der noch dazu keine Vorgeschichte hat, wohl in
allen Fällen regelwidrig und, vermutlich strafwürdig. Ganz bestimmt
hätte ein Elternteil beim Verhör anwesend sein müssen.

Daß Dein Vater eine Zivilklage (!!) vor Gericht zurückgezogen hat, ist für
die Beurteilung der Frage völlig nebensächlich, ob Dir weitere
Schwierigkeiten (etwa Waffenschein oder Suche nach Arbeit) entstehen
könnten. Die Zivilklage richtete sich vermutlich bloß auf
Schmerzensgeld. War es nicht eine Zivilklage, dann wäre es keine Klage,
sondern eine Anzeige einer Straftat gewesen. Eine Anzeige kann man aber
nicht "zurückziehen", der muß die Staatsanwaltschaft immer nachgehen.
Ausnahmen gibt es nur bei Antragsdelikten, etwa bei Beleidigung.

Ich finde, Du mißt der Angelegenheit eine allzu große Bedeutung bei. Du
solltest Anstrengungen unternehmen, über die Sache hinwegzukommen, etwa wie über eine unglückliche Liebe.

Jetzt studierst Du und die Sache ist lange vorbei und abgeschlossen. Mit Sicherheit ist diese Angelegenheit nirgends vermerkt, beeinträchtigt die Möglichkeit nicht, einen Waffenschaein zu bekommen und scheint in keinem Führungszeugnis auf.

Denn es hat sich ja nur um polizeiliche Vorermittlungen
gehandelt, die ohne Ergebnis blieben. Es ist so ähnlich, wie wenn Du
eine Blutprobe abgeben mußt, um den Verdacht der Trunkenheit am Steuer
zu klären. Ist die Probe negativ, so ist die Angelegenheit vorbei und
vergessen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zunächst einmal: Das war wirklich eine totaler Sch... von deinem Schulleiter!

Die wichtigste Frage: Bist du denn verurteilt worden?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JaRa14
25.02.2016, 09:54

Nein, wie gesagt, eigentlich wäre der Schulleiter und der Polizist verurteil worden und die wären auch ihren Job los geworden wenn es wirklich zu einem gerichtlichen Prozess gekommen wäre, da war unser Anwalt sich sehr sicher.

0

Was möchtest Du wissen?