Kann ich die R6 drosseln?

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3 Antworten

Ja, kann man. Dem Motor schadet es ja nicht und sonstiges auch nicht, es ist ja wie ein normales Motorrad nur leistungsbeschränkt. Bei einem Gaswegbegrenzer kannst Du nur nicht "vollgas" geben. Aber Du kannst trotzdem auf Hochtouren fahren. Bei Alphatechnik gibt es glaube ich den Drosselsatz.

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Kommentar von ladumos
10.03.2016, 15:25

Danke für die Antwort weil die r6 ist nämlich mega Nice 😊
Die r1 ist auch gut aber spricht mich optisch nicht an 😂

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Die Drosselung muss nachweislich über eine Werkstatt erfolgen die Sicherstellen muss dass die mechanische bzw elektronische Drosselung nicht selber entfernt werden kann. Dies muss vom TÜV abgenommen werden und erhält dann die dementsprechende ABE

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Kommentar von ladumos
10.03.2016, 15:25

Würde ich sowieso machen aber das geht oder?

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Das geht du darfst aber nicht nach Österreich weil da man keine Motorräder über 96ps drosseln darf. Kannst dich darüber ja im Internet informieren

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Kommentar von ladumos
10.03.2016, 16:18

Ok danke :) kann ich sonst wo nicht hin wenn ich Drossel von 128 auf 48? Weil ich würde gerne mal in die Niederlanden fahren oder Schweden

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Kommentar von HansHuber1337
10.03.2016, 16:19

Immer wieder erreichen uns Anfragen zur Gültigkeit deutscher Fahrerlaubnisse im Ausland. Meist im Bezug auf die Führerscheinklasse A2 für Motorräder bis 48 PS.

In Deutschland gilt, anders wie in anderen EU-Ländern diese Fahrerlaubnisklasse auch für Motorräder, die ungedrosselt eine Leistung von mehr als 96 PS haben.
Deutschland bildet hier eine Ausnahme von der europäischen Führerscheinrichtline.

Artikel 4 der dritten EG-Führerscheinrichtlinie (2006/126/EG) handelt von "Klassen, Begriffsbestimmungen und Mindestalter". Hier heißt es in der Beschreibung zur Führerscheinklasse A2 in Absatz 3b:
"Krafträder mit einer Motorleistung bis 35 kW und einem Leistungsgewicht bis zu 0,2 kW/kg, die nicht von einem Fahrzeug mit mehr als der doppelten Leistung abgeleitet sind."
Damit ist es nach dieser Richtlinie Inhabern des A2 untersagt, leistungsstarke Motorräder zu fahren, welche lediglich durch Drosselung für die Führerscheinklasse A2 "passend" gemacht wurden.
Deutschland hat diese Richtlinie nicht verbindlich übernommen, so ist es beispielsweise in Deutschland zulässig eine 600er Supersport-Maschine mit 120 PS auf 48 PS drosseln, während es in anderen EU-Ländern unzulässig ist. Problemlos kann man jedoch Mittelklassemotorräder bis 96 PS auf 48 PS drosseln. So bietet z.B. Kawasaki extra die Z800 in einer "e"-Version an.

Nun kann es im grenznahen Bereich oder aber auf einer Urlaubstour vorkommen, dass man beispielsweise in Österreich unterwegs sein will. Gerade die Alpenregion ist natürlich ein beliebtes Ziel für Motorradfahrer.
Bewegt also der Inhaber der Führerscheinklasse A2 seine gedrosselte R6 beispielsweise ILLEGAL in Österreich? - Leider: JA.
Bei strenger Auslegung - und diese herrscht wohl in Österreich, aber auch in Italien, vor - darf auch ein deutscher Führerscheininhaber nicht in Österreich ein solches Motorrad fahren, welches nach der Richtlinie nicht dieser Einstufung unterliegt, so eine förmliche Auskunft des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BVIT) in Österreich.

Wir haben nicht in allen EU-Ländern angefragt, aber wir gehen davon aus, dass eine solche Regelung im Ernstfall auch in Frankreich, Belgien oder den Niederlanden zu erwarten wäre.

INTERESSANT FÜR 125er-FAHRER:

Es soll schon zu Fällen gekommen sein, in denen Inhabern der deutschen Klasse A1, welche das 18 Lebensjahr noch nicht vollendet hatten, das Fahren mit ihrer 125er in Österreich untersagt worden sein soll.

Laut EU- Regelung (Art. 6 Abs. 3 der EU- Richtlinie 91/439/EWG) können die Mitgliedstaaten die Gültigkeit eines Führerscheins, dessen Inhaber nicht das 18. Lebensjahr vollendet hat, in ihrem Hoheitsgebiet ablehnen. Die Führerscheinklasse ist hierbei egal, es geht nur um das Mindestalter von 18 Jahren.
Das bedeutet, ein deutscher Jugendlicher fährt mit seiner 125er nach Österreich, wird hier aber aufgehalten, da Österreich ausländische Fahrerlaubnisse erst ab dem 18 Lebensjahr anerkennt werden.

Nach Artikel 4 Abs. 6 der neuen Richtlinie 2006/126/EG  k ö n n e n  Mitgliedstaaten die Gültigkeit in ihrem Hoheitsgebiet anerkennen, wenn diese EU- Richtlinie in nationales Recht umgesetzt wurde und dieses nationale Recht das auch vorsieht.
Deutschland hat das umgesetzt in § 29 Abs. 3 Nr. 1 a FeV (keine Anerkennung von Nicht-EU/EWR- Führerscheinen aufgrund fehlendem nationalen Mindestalter nach § 10 FeV).
Im Umkehrschluss bedeutet das, dass EU/EWR- FEs auch bei Nichterreichen des Mindestalters anerkannt werden –müssen-, sofern der FE- Inhaber das Kfz nur vorübergehend (als Tourist oder Pendler) benutzt .
Österreich hat scheinbar diese Möglichkeit aus der Richtlinie 2006/126/EG aber nicht, oder noch nicht, in nationales österreichisches Recht umgesetzt.

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Wir geben hier lediglich den rechtlichen Stand unserer Recherchen wieder. Das bedeutet nicht, dass es zwingend zu Problemen im EU-Ausland kommen muss. Wo kein Kläger, da kein Richter und wenn ihr nie in eine Kontrolle im Ausland kommt oder es der Offizielle im Nachbarland nicht ganz genau nimmt, könnt ihr sowohl mit der 125er als auch mit einer großen, gedrosselten A2-Maschine unterwegs sein.
Wir können Euch an dieser Stelle nur den Rat geben, es nicht darauf ankommen zu lassen.

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Kommentar von HansHuber1337
10.03.2016, 16:19

Bisschen was zum lesen:-)

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Kommentar von ladumos
11.03.2016, 21:37

Ok danke weis ich Bescheid 😊 fahr ich halt nach Russland 😂

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