Kann ich die Herausgabe einer fertigen und berechneten Krone vom Zahnarzt verlangen?

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5 Antworten

Sofern du die Krone bezahlt hast, ist es deine Krone und dein "Ex"-Zahnarzt muss sie dir auch geben.

Richtig, danke schön!

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Ich würde mal der Ärztekammer diesen Fall schildern. Eigentlich müsste er Dur das Geld für die Krone zurückerstatten, mindestens die Materialkosten. Die Arbeit an deinem Zahn hat er ja gemacht und hat somit auch das Recht diese Arbeit in Rechnung zu stellen.

Aber wie gesagt, setze dich am besten mit der Ärztekammer in Verbindung.

Danke schön, gegen die Berechnung der Arbeit habe ich ja nichts einzuwenden, das ist klar. Es ging nur darum, ob ich die Herausgabe der Krone verlangen kann.

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Zuerst einmal zur Krone ein klares Ja. Er muss die natürlich herausgebeben wenn du sie schon bezahlt hast. Ob dein neuer Zahnarzt die auch einbaut ist eine ganz andere Frage. Zur Kritik am Zahnarzt. Ruhig und sachlich vorgetragene Kritik ist nie falsch wenn sioe berechtigt ist. Dein erster Zahnarzt hatte vermutlkich ja einen Grunde warum er kein Antibiotika verschrieben hat. Gerade bei Antibiotika sollten Ärzte ja sehr vorsichtig mit dem Verschreiben umgehen. Zu oft wird unnötig Antibiotikia verschrieben. Vernantwortungsvolle Ärzte versuchen berechtigt so wenig wie möglich davon zu verschreiben. Auch Röntgen belastet den Körper enorm und kann mittel - und langfristig auch Krebes verursachen. Auch hier sind die Ärzte in der Verantwortung, dass Röntgenuntersuchungen auf das absolute Minimum beschränkt bleiben. Dein erster Zahnarzt hat, weil er deine Krankengeschichte besser kennt, und weiß wie oft du schon geröngt wurdest, und eventuell sogar weiß wie oft du schon Abntibiotika bekamst, vielleicht gar keinen Fehler gemacht. Er war ja auch mit der Behndlung nicht fertig. Das wäre die Basis gewesen um sachlich und vernünftig mit ihm die Behandlung zu besprechen. Beurteilen kann ich es natürlich nicht. das wird auch keine anderer können. Nur sollte eine Kritik nicht vorwurfsvoll vorgetragen werden, sondern immer und zuerst nachgefragt werden warum man sich so oder so entschieden hat. Es gibt immer gute Gründe. Die sollte man sich zuerst einmal anhören.

Die Kritik war von meiner Seite aus vernünftig und sehr sachlich. Doch ich hatte ihn vor der Wurzelbehandlung darauf aufmerksam gemacht, daß ich 6Tage später einen für meine Existenze sehr wichtigen Termin wahrnehmen müsse, bei dem ich unbedingt schmerzfrei oder erräglich schmerzvoll sein müsse. Ansonsten hätte ich die Wurzelbehandlung gerne noch hinausgeschoben. Das hat er mir versichert, daß dies kein Problem sein, bis dahin wäre alles im Lot. Dem war absolut nicht so, ich hatte so unerträgliche Schmerzen, daß auch die dreistündige Einnahme von Iboprofen 600 - die der Zahnarzt mir verschrieben hat - nichts mehr genutzt hat. Ich mußte den Termin absagen. Und das werde ich doch wohl noch sagen dürfen.

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@brena14

Wie gesagt. Ich kenne die Situation nun nicht. Das kann nur der Zahnarzt wirklich beurteilen. Normalerweise verläuft ja eine Wurzelbehandlung auch relativ harmlos, und nach zwei bis drei Tagen ist die Sache durchgestanden. Zuerst einmal hat er ja alless richtig gemacht. Nämlich den zahn abgeschliffen und ein Provisorium aufgesetzt. Das passiert täglich tausende Mal. Danach sind Schmerzen aufgetreten. Diese hat er mit Medikamenten behandelt. Auch korrekt. Trotzdem hat sich wohl eine Entzündüng eingeschlichen. Wie und warum sich diese eingeschlichen hat weiß niemand. Mit großer Sicherheit aber doch nicht deshalb weil der Zahnarzt diese verursacht hat. Auch ein Zahnarzt kann das nicht voraussehen. Er hat dann eine Wurzelbehandlung eingeleitet, was sich auch im Nachhinein als richtig erwiesen hat. An dieser Stelle hat er keine Antibiotika verschrieben. Wie bereits gesagt sollte Antibiotika immer letztes Mittel sein. Ihm wurde aber die Gelegenheit genommen die Behandlung weiter zu führen. Stattdessen hat eine Vertretung das gemacht, was er - wäre er nicht in Urlaub gewesen- auch gemacht hätte. Für die Entzündung kann er nichts. Die wurde durch iregendetwas verursacht. Aber nicht weil er einen Fehler gemacht hat. Was also ist dem Zahnarzt vorzuwerfen? Das er Urlaub gemacht hat? Das er nicht gleich Antibiotika verschrieben hat? Es mag sein, dass er vielleicht früher hätte Antibiotika geben können. Er hat es nicht weil er als Arzt mit seiner großen Erfahrung und Ausbildung die Notwendigkeit zum Zeitpunkt der Erstbehandlung nicht gesehen hat. Das ist ganz alleine seine Entscheidung. Ich will dir damit nur klar machen, dass jede Beschwerde an dieser Stelle ins Leere laufen wird. Im Gegenteil. Er wird sogar problemlos behaupten können, dass die Entündung selbst verursacht wurde, weil mangelnde Mundhygiene (das geht argumentativ immer!!!!!) diese hervorgerufen hat, obwohl man doch wähernd der Behandlung auch genau darüber geredet hat. Im Übrigen läufst du schon Gefahr, dass eine Versicherung (egal ob privat oder gesetzlich) die Kosten der Zweitbehandlung nicht bezahlt. Der erste Zahnarzt wir in seinem Arztbericht schon schreiben wie er die Sache sieht.

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@DabbelJuh

Es wird keine Zweitbehandlung geben, da der neue Zahnarzt ja die Vertretung des alten ist, alle Unterlagen hat und somit keine neue Behandlung ansetzt, sondern die angefangene nur fortsetzt und zu Ende bringt. Ich weiß, daß ich einen Behandlungsfehler nicht nachweisen könnte, von daher will ich ihn ja auch nicht verklagen. Es ging nur darum, ob mir zusteht, was ich bezahlt habe, also die Krone. Und die kann ich verlangen, soweit hat mich jetzt die Krankenkasse informiert.

Außerdem habe ich an Kritik nur weitergegeben, was mir ein anderer Zahnarzt, der auch große Erfahrung hat, gesagt hat - ist also nicht auf meinem Mist gewachsen.

Außerdem habe ich ihm nicht die Gelegenheit genommen, die Behandlung weiter zu führen, sondern er hat doch die Weiterbehandlung abgelehnt. Ich saß ja schon im Behandlungstuhl, als er das Behandlungszimmer verlassen hat und mir vorher noch gesagt hat, ich solle zukünftig zu einem anderen Zahnarzt gehen.

Du verwechselst da was, nicht ich habe eine weitere Behandlung abgelehnt, sondern der Rausschmiß erfolgte durch ihn.

Und ich meine, auch die Halbgötter in Weiß (so hat er sich schon immer benommen) sollten ihren Patienten das Recht einräumen, zumindest mal eine leise Kritik - sofern sie sachlich und fundiert vorgetragen wird - auszusprechen.

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Wenn Du die Rechnung für die Krone noch nicht bezahlt hast, würde ich dies auch weiterhin nicht tun, oder auch den Wert mit noch weiteren Zahlungen verrechnen falls Du die Krone schon bezahlt hast.

Vielleicht geht der neue Zahnarzt einen anderen Behandlungsweg, und dann hast Du eine Krone herumliegend bezahlt.

Selbstverständlich kannst Du Ihm ja soweit entgegenkommen wenn der neue Zahnarzt die gleiche Krone einsetzen würde, und die Verträglichkeit dieser Krone bei Dir gegeben ist ???

Der neue Zahnarzt ist ja die Vertretung des alten, hat alle Unterlagen und wird die Behandlung nicht neu machen, sondern nur fortsetzen. Die Krankenkasse hat mich inzwischen informiert, daß ich die Herausgabe der Krone verlangen kann.

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Du bist im recht du musst den Zahnarzt verklagen wen er dein Zahn nicht mal einbaut und der hatt was falschgemacht wen du soo Schmerzen hast verklage ihn bis er nichts mehr hatt

So einfach ist das leider nicht einen Arzt zu verklagen.

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