Kann ich denn DEUTSCHEPASS BEANTRAGEN?

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4 Antworten

Voraussetzungen für die Einbürgerung sind:

  • Sie halten sich seit mindestens acht Jahren ununterbrochen rechtmäßig in Deutschland auf. Ihr Aufenthalt muss auf Dauer angelegt sein.Die Frist verkürzt sich auf sieben Jahre, wenn Sie erfolgreich an einem Integrationskurs teilgenommen haben. Dies müssen Sie mit einer Bescheinigung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge nachweisen. Bei besonderen Integrationsleistungen beträgt die Frist nur sechs Jahre.
  • Sie haben ein unbefristetes Aufenthaltsrecht. Für Schweizer oder Schweizerinnen und deren Familienangehörige genügt eine Aufenthaltserlaubnis. Unter bestimmten Voraussetzungen reicht eine Aufenthaltserlaubnis auch für andere Drittstaatsangehörige aus.
  • Wenn Sie bei der Einbürgerung 16 Jahre und älter sind: Sie bekennen sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes. Dies schließt auch eine Erklärung gegen verfassungsfeindliche oder extremistische Bestrebungen ein.
  • Sie finanzieren den Lebensunterhalt für sich und Ihre unterhaltsberechtigten Angehörigen, ohne dabei öffentliche Mittel in Anspruch zu nehmen (z.B. Sozialhilfe, Grundsicherung für Arbeitsuchende). Das gilt nicht, wenn Sie die Inanspruchnahme dieser Leistungen nicht verantworten müssen.
  • Sie geben Ihre bisherige Staatsangehörigkeit auf. In besonderen Fällen erkennt die zuständige Stelle auch eine "Mehrstaatigkeit" an.
  • Gegen Sie liegt keine Verurteilung wegen einer Straftat vor. Ausländische Verurteilungen werden unter bestimmten Voraussetzungen berücksichtigt. Außer Betracht bleiben:
    • Erziehungsmaßregeln oder Zuchtmittel nach dem Jugendgerichtsgesetz
    • Geldstrafen bis zu 90 Tagessätzen, Freiheitsstrafen bis zu drei Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt und nach Ablauf der Bewährungszeit erlassen wurden
    • Verurteilungen, die im Bundeszentralregister getilgt sind Mehrere Verurteilungen zu Geld- oder Freiheitsstrafen werden zusammengezählt. Ein Tagessatz Geldstrafe entspricht einem Tag Freiheitsstrafe. Auch wurde gegen Sie keine Maßregel der Besserung und Sicherung angeordnet.
  • Sie verfügen über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache.
  • https://www.service-bw.de/leistung/-/sbw/Einbuergerung++als+Auslaender+mit+Einbuergerungsanspruch+beantragen-258-leistung-0
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Kommentar von pushido
17.07.2017, 12:38

In der Tat sind das die Regeln, aber man entscheidet trotzdem individuell. Ich war gerade mal 6 Jahre in Deutschland und ein befristetes Aufenthaltserlaubnis, als ich eingebürgert wurde... also es gilt: individuell nachfragen- es hängt vom Bearbeiter ab!

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Selbst wenn du anspruch hast, kann passieren dass du abgelehnt wirst. Andersrum geht auch- selbst wenn du keinen Anspruch hast, kann passieren, dass du ein bekommst.

Also ab zum Bürgeramt und frag selber nach! Und mach dabei einen guten Eindruck!

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Kommentar von Ayten6185
17.07.2017, 12:43

Dankeschön😉 Ist das beste gehe morgen früh sofort hin und erkundige mich..😊 

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Dem Geburtsortprinzip zufolge richtet sich die Staatsangehörigkeit des Kindes nicht allein nach der Nationalität der Eltern, sondern auch
nach dem Geburtsort. Somit ist jedes in Deutschland geborene Kind
automatisch Deutsche oder Deutscher, unabhängig von der jeweiligen
Staatsangehörigkeit der Eltern, sofern mindestens ein Elternteil

sich seit acht Jahren gewöhnlich und rechtmäßig in Deutschland aufhält.

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Kommentar von aetnastuermer
19.07.2017, 16:41

Diese Regelung gilt erst ab 1.1.2000, trifft für dich also nicht zu.

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Der Pass ist ein Papier, auf dem steht, dass du deutscher Staatsbürger bist. Bist du das, dann lasse dir einen Pass ausstellen. Bist du das nicht, dann stellt dir dein Staat einen Pass aus. 

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