Kann ich den Untermietvertrag vorzeit kündigen?

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6 Antworten

Allerding steht in dem Vertrag auch unter "Besondere Vereinbarung": " Die Mindestlaufzeit der Untermietung beträgt 4 Monate". Kann ich demnach auch schon voher raus obwohl bis zum 31. eigentlich 5 Monate sind?

Wenn kein Grund angegeben ist bei der Befristung, dann hat man einen unbefristeten Vertrag der mit der gesetzlichen Frist zu kündigen ist.

Das ist jetzt zum 28. Februar möglich. Vorher raus kannst Du jederzeit doch Miete musst Du trotzdem zahlen.

Also nehme entweder die unwirksame Vereinbarung in Kauf und hoffe dass, der Vermieter nicht plötzlich meint, dass Du mit der gesetzlichen Frist kündigen musst oder Du kündigst zum 28.2.2017

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Kommentar von AshleyJones
14.11.2016, 20:39

Hey danke für die Antwort :). Ich muss ja ohnehin zum 31.01.17 raus, die Frage ist nur ob ich aufgrund der "mindestens 4 Monate" auch schon früher raus kann. 

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Der Vermieter hat sich einen Vertrag gezimmert, der in mehreren Klauseln nichtig ist und dazu sich noch widerspricht. Dennoch ist der Vertrag gültig.

Eine Mindestmietdauer gibt es nicht, dem Zeitmietvertrag fehlt die qualifizierte Begründung. Daher ist es ein unbefristeter Mietvertrag.

Fußend auf der sogenannten Mindestmietdauer von 4 Monaten solltest du versuchen mit dem Vermieter einvernehmlich den MV zum 31.12.2016 aufzulösen, dann wäre eine Kündigung zum 28.02.2017 entbehrlich.

Diese Kündigung muss dem Vermieter bis zum 3. Werktag des Dezember 2016 zugegangen sein. Die Vertragsauflösung kann zu jeder Zeit stattfinden.

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Die Rechtswirksamkeit einer Mindestmietdauer könnte nur im Rahmen eines (wirksamen) Kündigungsverzichtes rechtlich geltend gemacht werden. Das ist hier nicht der Fall. Eine mögliche Befristung hätte auch nur Bestand, wenn diese mit einem der drei vom Gesetzgeber festgeschriebenen Gründen erfolgt wäre. Beides ist nicht der Fal, deshalb gilt für dich  die Dreimonatsfrist. Wenn jetzt gekündigt würde, könntest du fristgerecht rechtswirksam zum 28.2.17 kündigen.

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Es gibt zwar Entscheidungen, die die Mindestmietdauer, vor allem bei jungen Mietern, für unzulässig erklären, dabei geht es aber vielmehr darum, dass die gesetzlichen Fristen geschützt werden. Kommt bei dir ja nicht in Frage.

Also ein ganz klares: No way! Sorry..

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Kommentar von AshleyJones
14.11.2016, 20:21

Danke für deine Antwort. Ich möchte gar nicht, dass die MIndestmietdauer für  unzulässig erklärt wird. Ich möchte 4 Monate dort wohnen wie es bei den Sondervereinbarungen steht. Der Mietzeitraum ist allerdings vom 01.09.2016 bis zum 31.01.2017 datiert (5 Monate) Ich frage mich also ob ich die SOndervereinbarung (in diesem Fall) positiv für mich auslegen kann und nach 4 Monaten raus kann statt erst zum 31.01.17

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Kommentar von kevni2012
14.11.2016, 20:40

Das meinte ich mit "No Way!". Du bist formal erst einmal an die Laufzeit gebunden. Die Kündigungsfristen gelten grundsätzlich unabhängig der Laufzeit.

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Angenommen die Befristung wäre unwirksam.

Dann könntest Du jetzt frühestens zum 28.02.2017 fristgerecht kündigen.

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Müsste gehen, sind ja 4 Monate, Sept.-Dez.

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