Kann ich den Hausarzt auf die psychischen Veränderungen meiner Mutter hinweisen?

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6 Antworten

Versuche vorher noch mit deiner Mutter zu reden, dass du dir Sorgen um sie machst und aufzählst, was dir aufgefallen ist und du es wichtig findest,
dass sie mit dem Hausarzt darüber redet.
Wenn du deine Mutter nicht motivieren kannst, dass sie mit dir zum Arzt geht, finde ich es eine gute Idee den Arzt zu informieren. Du könntest mit ihm besprechen, wie es gelingen kann, dass der Arzt mit ihr einmal reden kann.
Das heißt noch lange nicht, dass deine Mutter einsichtig ist, dass sie medizinische Hilfe annimmt.
Wünsche dir viel Erfolg.

Deine Mutter, die du mit "Diese weitere negative "Baustelle" im Privatbereich" bezeichnest, leistet also - wenn ich es recht verstanden habe - tagtäglich neben dem bisschen Haushalt auch die Versorgung eines 'mannie44', der von sich sagt, dass er 'selber an einer schweren chronischen Erkrankung leide' und deshalb 'an eine berufliche Tätigkeit nicht zu denken' sei.  Das ist schon eine harte Aussage, lieblos, eiskalt, ohne ein Fünkchen Mitgefühl oder gar Liebe, geschweige denn Dankbarkeit -  wie ein Denunziant.

'Ferner klagt sie über starke Erschöpfung und steht manchmal völlig neben sich' - und, was trägst du selbst denn dazu bei, ihr zur Seite zu stehen, damit sie alles schafft, oder mal ein gutes Wort zu geben? Jeder Mensch, der keine Fröhlichkeit, sondern nur Pflichten um sich herum hat, verliert irgendwann die Perspektive und ist ausgebrannt. 

Weinerlich bist meiner Ansicht nach du, denn wenn du "in den letzten Monaten nicht einen positiven Satz von ihr gehört" hast, hättest du ja mal den Anfang machen können! Stattdessen willst du ihr in den Rücken fallen, nur weil man sich nicht genug um dich kümmert. Sowas ist kindlich unreif, und darüber hinaus bist du noch narzisstisch. Google mal, was das ist.

Und vielleicht hilft es, mal auf ihre Fragen zu antworten ("so hat sie mich neulich in 30 Minuten dreimal die gleiche Frage gestellt"), damit sie nicht mehrmals fragen muss, und nicht noch Verdächtigungen auszusprechen ("(es gibt Alzheimererkrankte unter ihren Geschwistern)").

Deine Mutter tut mir echt unheimlich leid! Hoffentlich durchschaut der Arzt dein Spiel!

Klar kannst du deinen Hausarzt drauf ansprechen. Er wird dir aber sicher sagen, dass du deiner Mutter zum eigenen Arztbesuch raten sollst.

Er wird dir aber sicher aus der Ferne nicht sagen was sie hat. 

Ich kann deine Hilflosigkeit in der Situation nachvollziehen. Vielleicht geht sie irgendwann zum Arzt, wenn du sie oft genug drum bittest. 

Welche Argumente hat sie, die für sie, gegen einen Arztbesuch sprechen?

Bei Deinem nächsten Arztbesuch kannst Du das Problem  bei Deiner Mutter schon mal mit ansprechen. Wirst ja sehen, wie er reagiert. Aber ich denke, nicht negativ. So ein Hinweis kann sehr förderlich für die Behandlung Deiner Mutter sein. Er wird die Erkenntnisse bei Fragestellungen gekonnt mit einbauen.

Ich finde, Du kannst das ruhig mal beim Hausarzt ansprechen.

Solche Kranken sehen ja nicht ein, dass sie krank sind.

Sicher kannst du das.

Wer sollte dir das verbieten?

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