Kann ich davon ausgehen das es GOTT gibt?

(v^_^)v - (Religion, Glaube, Gott)

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja du kannst wie jeder Gläubige davon ausgehen ,dass es einen Gott gibt, ob dies auch Klug oder logisch ist steht auf einem ganz anderen Blatt.

Denn rein objektiv betrachtet gibt es keine Hinweise oder gar Beweise für einen irgendwie gearteten Gott. Deshalb muss ein in dieser Hinsicht rational denkender Mensch davon ausgehen das es Gott nicht gibt. Natürlich kann niemand die Existenz eines Gott zu 100% ausschliessen, doch dies ist auch nicht notwendig, denn man kann gleiches auch beim Osterhasen nicht.

Natürlich kann trotzdem jeder der will an einen Gott glauben, man sollte einfach wissen, dass nur weil man an etwas glaubt, dieses Etwas noch lange nicht zur Tatsache wird.

Ich habe gerade dazu einen Spruch gelesen, der dazu gut passt:

Natürlich kann man an Gott glauben, aber die Last der Indizien gegen Gott ist erdrückend. Wenn die Theorie Gott wie eine naturwissenschaftliche Hypothese behandeln würde, wäre sie schon wiederlegt oder wird zumindestens als extrem unwahrscheinlich angesehen. Man geht nämlich immer von der "einfachsten" Erklärung aus, die alle Phänomene beschreiben kann. Bisher ist der Faktor "Gott" jedoch noch nicht nachgewiesen. Die Weltanschauung mit Gott ist also komplizierter als die ohne Gott und somit unwahrscheinlicher.

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@MrRayman

Es ist total umgekehrt, denn man sich vertieft wissenschaftliche Zusammenhänge betrachtet, dann ist es extrem unwahrscheinlich hier die gesamte Entwicklung des Universum und der Lebewesen nach dem Zufallsprinzip erklären zu wollen.

Dieser Ansicht sind auch große Mathematiker bzw. Physiker. Selbst der größte Analytiker des letzten Jahrhunderts, Kurt Gödel, hielt die Nichtexistenz Gottes für extrem unwahrscheinlich.

Übrigens, auch Albert Einstein hielt nichts von Zufällen

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@Karl37

Es ist sogar nochmal umgekehrt.

dann ist es extrem unwahrscheinlich hier die gesamte Entwicklung des Universum und der Lebewesen nach dem Zufallsprinzip erklären zu wollen.

Gar nichts ist irgendwie Zufall. Alles ist letztlich gar eine fürchterlich logische Entwicklung, gar nichts ist hierbei irgendwie auch nur minimal Zufall. Nur ein kosmisches Opberzombiephantom braucht es dazu gar nicht.

Übrigens, auch Albert Einstein hielt nichts von Zufällen

Richtig, aber auch nichts von Göttern.

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Danke für den Stern

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Man kann nicht an eine Religion glauben, sondern bestenfalls an einen oder mehrere Götter! 

Für die Existenz (irgendeines) Gottes gibt es keine (ernsthaften) Gründe! Kannste sicher glauben!

Die christliche Auffassung von einer lenkenden "Schöpferhand" kann man nicht direkt als falsch bezeichnen, nämlich weil sie sehr unredlich mit Argumenten rüberkommt, die rational und logisch nicht erfassbar sind! Diese Auffassung ist aber in jedem Fall entbehrlich, weil sie zur Erklärung unserer Umwelt gar nichts beiträgt. Sie macht keinen einzigen Evolutionsschritt verständlich, sondern verlagert das Erklärungsproblem nur in Richtung eines unerklärlichen, unerkennbaren "Schöpfers". 

Ein bekannter Theologe sagte mal:

"...ich gestehe darüber hinaus, dass ich nach Auschwitz, dem Gulag und zwei Weltkriegen erst recht nicht mehr vollmundig von Gott, dem Allmächtigen, reden kann, der da als absoluter Machthaber losgelöst, unberührt von allem Leid, doch alles dirigiert, alles macht oder zumindest alles machen könnte, wenn er wollte, und der dann doch angesichts größter Naturkatastrophen und Menschheitsverbrechen nicht eingreift, sondern schweigt und schweigt und schweigt..." (Hans Küng)

Nimm mal das bekannte Buch Hiob! Hier kommt eine göttliche Menschenverachtung zum Ausdruck, die ihresgleichen sucht! Ès wird eine Wette zwischen Gott und Satan abgeschlossen. Hiob wird durch Gott der Willkür des Teufels ausgeliefert, seine Frau, seine sieben Söhne und drei Töchter werden um ihr Leben gebracht, seine Sklaven werden erschlagen, Tausende von Tieren werden ihm genommen. 

Kurz gesagt, die Story endet damit, dass es weder Gerechtigkeit noch irgendwelche vernünftigen und verständlichen Gründe gibt, die Gottes Handeln gegenüber Hiob verständlich machen würden. 

"Gott" straft und belohnt nach seiner eigenen Beliebigkeit! Allein blinder Gehorsam, ehrfurchtsvolle und devote Anbetung und demütige, widerspruchslose Hinnahme sind gefragt. 

Hiob wird nicht überzeugt, er ergibt sich!

Wenn Du das brauchst in Deinem Leben, dann glaube an (irgendeinen) Gott!

Steven Weinberg sagte mal:

"Religion hat manches Gute in der Welt bewirkt, aber insgesamt sind ihre Folgen furchtbar. ...Mit oder ohne Religion werden sich gute Menschen gut verhalten und schlechte Menschen werden Böses tun. ..der Beitrag der Religion in der Geschichte war, es guten Menschen zu erlauben, Böses zu tun. Eine der größten Errungenschaften der Wissenschaft ist nicht, es intelligenten Leuten unmöglich zu machen, religiös zu sein, sondern es ihnen zumindest zu ermöglichen, nicht religiös zu sein. Dahinter sollten wir nicht zurückfallen."

Dem ist nichts hinzuzufügen!

- weil die Menschen sich nach mehr sehnen als was es im Leben gibt.

- weil es gute Menschen gibt, die sich selbstlos für andere einsetzen.

- weil es liebevolle und weise Menschen gibt, die ihren Glauben überzeugt leben.

- weil eine so unvollkommene Institution wie die Kirche trotz allem Widerstand weiterhin existiert.

- weil die Schöpfung unendlich vielfältig und schön ist.

- weil das Gesetz der Enthropie gilt, wodurch alles zu Unordnung und
gleichmäßiger Verflachung tendiert;  und doch entwickelt sich
aus etwas Niedrigem (Materie) etwas Höheres (Mensch).

- weil sonst das leidvolle und anstrengende Leben und der Tod nicht auszuhalten wären.

- weil wir das Paradies und den Frieden auf der Erde nicht
schaffen können, obwohl wir das doch alle wollen (das muss also von
einem weiseren Willen, den wir nicht verstehen, anders gewollt sein)

- weil das, was Gott von sich offenbart, so unglaublich ist, dass es sich kein Mensch ausdenken könnte

- weil Menschen Gott so sehr bekämpfen (man kämpft ja nicht gegen Nichts)

- weil Gott sich finden lässt, wenn wir Gott suchen.

Vollkommen egal was Atheisten oder Gläube für Pro und Kontra-Argumente aufbringen: Ja, du kannst davon ausgehen. Warum? Erstens ist es aus mathematischer Sicht klug einen Gott in Erwägung zu ziehen (siehe Zufallswahrscheinlichkeit). Zweitens gibt es keinerlei Argumente die objektiv wissenschaftlich bewiesen werden können. Weder von atheistischer noch von gläubiger Seite. Zählt dir ein Atheist Kontraargumente auf kann ich sie genauso einfach entschärfen wie die Proargumente eines Gläubigen. Einziger Unterschied - und das macht die Seite der Gläubigen komplexer und wahrscheinlicher: Der Glaube weist die Nische der Philosphie auf. Im Materialismus etwa findet die Philosophie ein apruptes Ende. In der Metaphysik etwa läuft sie ins Uferlose.

es gibt da keine begründung oder beweise

aber manchmal hat man da einfach das gefühl dass eine höhere macht existiert ohne die festen vorstellungen einer religion

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