Kann ich das Verhalten von manchen Nichtgläubigen schon als teuflisch ansehen, wenn sie versuchen Gläubige von der Nichtexistenz Gottes zu überzeugen?

40 Antworten

Hallo Martinibrav,

ich habe schon Menschen getroffen, bei denen es mich sehr wundert, warum sich sich gerade zu dem Thema für mich so engagieren - wo sie sonst an mir vorübergegangen wären. Dazu kommt noch ein sehr persönlich werdendes und fast militantes Verhalten.

Eine interessante Betrachtungsweise, die für Gott anwendbar ist, lässt sich auch auf den Teufel übertragen. Betrachten wir "sein" Metier: das nicht-geistlich rein Natürliche.

Gehen wir ferner von einer Menge von Menschen aus, die auch eine solche Lebenseinstellung haben. Dann käme Gleiches mit Gleichem zusammen.

Bei einer anderen Menge von Menschen mit einer geistlich orientierten Lebenseinstellung käme in dieser mit der Eigenschaft Gottes wieder Gleiches mit Gleichem zusammen.

Eine Handlung oder einen Menschen dann Göttlich zu nennen, hat eine etwas andere Assoziation, als einen Menschen oder ein Handeln teuflisch zu nennen.

Zurück zu den Menschen, die mir so, wie eingangs genannt, aufgefallen waren. Ich halte sie für sehr natürlich orientiert - und möglicherweise davon auch bestimmt.

Menschen, die einem aber missionarisch mit ähnlichem Engagement in gleicher Weise begegnen, mag ich nicht notwendigerweise für geistlich orientiert erachten - auch wenn das im ersten Moment verwundert.

Beide fallen damit auf, dass sie einen Menschen in ihre Ecke ziehen wollen oder disqualifizieren; nicht unbedingt dem Menschen eine Freiheit lassen, damit wieder eher rein natürlich.

Mit vielen lieben Grüßen

EarthCitizen

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Kannst du klar denken, ob es die anderen bzw mich juckt, eher nicht.

Es haben ja schon viele versucht „gerade meine Uroma, ich soll doch mal mit dem Pfarrer sprechen, der wird mich und mein Tun und Denken schon irgendwie „richten“.

Aber um an etwas zu glauben, muss es mehr für mich tun als in einem läppischen Buch zu stehen.

Für mich gibt es keine Beweise das Gott je existiert hat, geschweige denn ob Adam und Eva hier nackig auf der Erde herumgerannt sind.

Für mich zählen Beweise wie Dinosaurier Skelette. Nur ein Beispiel. Geschichten? Eher weniger. Mir kommt es so vor als hätten sich Früher ein paar mächtige Menschen zusammen gesetzt die die Ansichten der anderen kleinen Menschen nicht geteilt haben und deshalb die Bibel geschrieben haben. Sie haben Gesetze entwickelt wie zum Beispiel Homosexualität wäre verboten und mit dem Tode Zu bestrafen, Mädchen ihre Vergewaltiger zu heiraten, junge Frauen die vor der Ehe Sex hatten zu steinigen etc. PP

Erstens mal ist das für mich verdammt Frauenverachtlich. Dafür das anscheinend alle Menschen gleich für Gott sind, zählen die Frauen nicht dazu.

Man soll ja auch keine Menschen töten, aber das die Kreuzritter ganze Völker umgebracht haben (zb Germanen) nur um Ihnen das Christentum aufzuzwingen, das ist dann wieder okay? Für mich hat das einfach nichts mit Glauben zu tun, sondern einfach nur um den kleinen Mann auch klein zu halten.

Schön wenn jemand glaubt, akzeptiere ich. Aber dann sollten die auch akzeptieren das ich nicht glaube und mich nicht als Teufelsanbeter oder ähnliches bezeichnen. Obwohl ich ja mal gelesen habe das Kinder die nicht getauft wurden, von Geburt an vom Teufel besessen sind.

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Was die Kreuzritter und die Germanen angeht, bist Du wohl ein wenig in der Zeitspur verrutscht.

Trotzdem ein "Hilfreich" und "Danke" für diese ehrliche und begründete Meinungsäußerung!

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Was hätte das alles mit einem negativen Gottesbeweise zu tun?

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@NechoIII

Nichts, ich wollte tatsächlich nur meine Meinung über Religion und Gott sagen

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Das finde ich nicht. Ich als selbst gläubiger Mensch komme i. d. R. sogar mit nicht-gläubigen Leuten besser klar, als mit religiösen Dogmatikern.

Liegt vielleicht daran, dass ich nicht an den Teufel glaube. ;-), und die ganze Geschichte recht locker sehe.

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Danke, aber die Existinzfrage von Gott sollte doch ernst genug sein?

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@Martinibrav

Die Existenzfrage nach Gott nehme ich auch ernst, aber nicht die Dogmen und (möglicherweise) teuflischen Gedanken von Religionen. Da habe ich dann doch ein anderes Bild von Gott.

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