Kann ich das Auto, das auf die Mutter läuft, einfach vor ihre Tür stellen?

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13 Antworten

Er kann das Auto hinstellen wohin er will. Aber wenigstens informieren würde ich die Mutter. Die Versicherung wird die Beitragszahlungen ja auch weiter abbuchen. Die brauchen ja wenigstens die neue Bankverbindung.

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Kommentar von Bibilein83
29.01.2013, 08:48

Die weiß es ja...Und die Bankverbindung ändert sich nicht, da es sowieso von ihrem Konto gebucht wird.

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"............................Jetzt eskaliert ein Streit und der Sohn möchte ihr das Fahrzeug vor die Tür stellen...Ist ja letztendlich IHR Fahrzeug! Oder? Kann man das einfach so machen??? "

Was hindert dich daran, ihr das Fahrzeug ganz normal zu übergeben - oder mit ihr abzusprechen, was mit dem Wagen geschehen soll ?

Schliesslich war sie doch gut genug dafür, um die Verantwortung für den Kredit und die Versicherung zu übernehmen - auch wenn du die Versicherung bezahlt hast.

Einfach so vor die Tür stellen - das hat keinen Stil !

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Sowohl Frage als auch Antworten gehen am Problem vorbei:

Sohn oder Vater wollen doch die Mutter ärgern. Oder?

Also: Mutter hat Vertrag mit kreditgebender Bank. Wenn Sohn die Ratenb noicht an Mutter zahlt, gehen die Raten bei Mutter vom Konto ohne Zahlung vom Sohn. Sohn könnte Auto weiter nutzen. Er hat es ja.

Wozu das Auto zur Mutter bringen? (<- allenfalls anstandshalber.)


So dazu soviel. ABER: Sie ist seine Mutter und hat ihm bei der Finanzierung des Kfz geholfen. Warum redet man nicht über die angeblichen Probleme? Warum funktioniert die bisherige Situation auf einmal nicht mehr? Warum will der Sohn das Kfz loswerden? Bisher sehr unbefriedigende Fragestellung.

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Kommentar von Bibilein83
29.01.2013, 12:56

Die Probleme sind mittlerweile so weitreichend, dass man hier schwer näher drauf eingehen kann. Sinn und Zweck des Ganzen soll einfach sein, dass es einen Schlussstrich gibt. Sie hat schon immer davon gesprochen, es sei ja sowieso ihr Auto...Gut, dann ist es jetzt ihr Auto. Da geht es jetzt nicht mehr ums ärgern...Sie hat vorher einen Anwalt gegen ihren Sohn eingeschaltet, daraufhin muss man dann natürlich auch mit einer Reaktion rechnen,oder nicht? Letztendlich hat sie mit dem Gang zum Anwalt eine Welle losgeschlagen, die so sonst wahrscheinlich nie zustande gekommen wäre..

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Ganz so einfach is das nicht! Auch mündliche Verträge haben ihre Gültigkeit. Die Büchse vor die Tür stellen, weil es einem irgendwie nicht mehr passt, - das funktioniert so nicht!

Nun kommt das große ABER:

Mündliche Verträge müssen beweisbar sein! Wenn das Mütterlein mit dem Sohnemann dies allein in der Kemenate besprochen hat, dann wird´s etwas schwierig. Anderherum spricht die Tatsache, dass der Filius die Versicherung und den Kredit beglichen hat für einen derartigen mündlichen Vertrag. Eine Gegenargumentation vor Justitia zu führen erscheint mir also nicht als einfach.... Es sei denn, der Ableger hatte seine Altvordere soo lieb, dass er sich verpflichtet sah ihr einen fahrbaren Untersatz zu finanzieren. ;o)

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Kommentar von Bibilein83
01.02.2013, 09:18

Also könnte sie auch vor Gericht ziehen und fordern, dass er den Wagen weiter zahlt und nutzt, ja?

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Wollt ihr euch nicht doch einmal noch zusammen setzen und besprechen, dass dein Sohn das Auto zurückgeben will? Ich meine, dass sich das so gehören würde, wenn er das Auto schon benutzen durfte!

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Kommentar von Bibilein83
29.01.2013, 11:52

Alles mehrmals versucht worden! Da gibt es leider nicht mehr viel zu klären...Die Mutter stellt sich quer, egal um was es geht und nimmt einfach nichts an! Irgendwann will man ja einfach nur seine Ruhe...

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Ich finde das traurig. So benehmen sich Kindergartenkinder.

Ihr seid aber erwachsen und solltet den Streit vernünftig klären.

Aus rechtlicher Sicht stellt sich das so dar:

Nach bürgerlichem Recht ist der Fahrzeughalter die Person, die regelmäßig das Fahrzeug benutzt und auch für die Unterhaltskosten aufkommt. Aus dieser Sicht kann das Fahrzeug auf eine Person zugelassen sein und von einer anderen als Fahrzeughalter genutzt werden, während eine dritte Person Eigentümer des Fahrzeugs ist. In der Praxis ist der Fahrzeughalter in der Regel nach dem Zulassungsrecht zu ermitteln, denn für die Zulassung ist der Fahrzeugbrief erforderlich. Wer über den Fahrzeugbrief verfügt, ist Besitzer und damit Fahrzeughalter.

http://www.cecu.de/lexikon/kfz/2622-fahrzeughalter.htm

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Kommentar von Tafelschwamm
29.01.2013, 08:26

Wer über die Zulassungsbescheinigung Teil II verfügt, ist Eigentümer. Besitzer ist, wer drinsitzt bzw. den Schlüssel hat. Komisches Lexikon, das das nicht weiß

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Wenn er auf das Geld verzichten will, das er durch die Ratenzahlungen schon geleistet hat, ist das kein Problem.

Die Mutter kann den Wagen verkaufen und gut is.

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Kommentar von Bibilein83
29.01.2013, 11:11

Die bisher gezahlten Raten sind ihm egal! Er will einfach nur einen Schlussstrich...Aber sie will das Auto einfach wieder vor unsere Tür stellen...Kann ich das dann entfernen lassen?

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Das kommt darauf an , ob Du eine rechtliche , oder eine menschliche Antwort erwartest ? Da sehe ich einen deutlichen Unterschied !

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Kommentar von Bibilein83
29.01.2013, 08:45

Dies ist eine rein rechtliche Frage! Um die menschliche geht es leider schon nicht mehr...:( Die Mutter lebt in einer anderen Welt seit ein paar Monaten und da sind Dinge vorangegangen, die einfach dazu führen, dass der Sohn dann einfach mal den Cut machen will! Dass er ihr den Wagen zurückgeben möchte, resultiert auch daraus, dass er das Auto nicht auf seinen Namen umgeschrieben bekommt aus finanziellen Gründen. Und natürlich daraus, dass sich die Mutter einen Klopper nach dem anderen leistet und irgendwann einfach Schluss sein muss.

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Natürlich ist das letztendlich ihr Fahrzeug, wenn zwischen Mutter und Sohn nicht ein Vertrag abgeschlossen worden ist, der das regelt. Wenn nicht, kann der Sohn so handeln, wie er es tut

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Kommentar von Bibilein83
29.01.2013, 08:46

Also es gibt keine schriftliche Vereinbarung... Und was ist, wenn sie das Auto einfach wieder vor die Tür stellt und die Schlüssel und den Schein einfach in den Briefkasten schmeißt?

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Und was ist, wenn sie das Auto einfach wieder vor die Tür stellt und die Schlüssel und den Schein einfach in den Briefkasten schmeißt?

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Kommentar von Mikkey
29.01.2013, 13:10

Hebt die Schlüssel und Papiere auf, wenn sie sie wiederhaben will, gebt Ihr ihr sie. Das Auto lasst Ihr einfach da stehen wo sie es hingestellt hat.

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wenn die Mutter vom Autokauf und Verkauf keine Ahnung hatte und dies der Sohn damals selbst tätigte, und nur als Verwandschafts-Vorschuß ausnützte- wäre es eine Frechheit, es ihr kalt vor die Tür zu stellen.

sollte die Mutter dies alles damals geregelt haben, und nur das fertige zugelassene Auto ihm überlassen (was ich aber nicht glaube) wäre dein Vorschlag oben ok.

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Kommentar von Tafelschwamm
29.01.2013, 08:30

Natürlich ist es eine Frechheit. Gefragt wurdehier aber, ob das rechtlich zulässig ist. Ich wüsste nicht, warum nicht.

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wie vor die Tür stellen , zum parken oder will er den Wagen nicht mehr fahren

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Kommentar von Bibilein83
29.01.2013, 08:47

Er will den Wagen nicht mehr fahren

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Tut es - wenn sie nicht dumm ist, wird sie die Karre verkaufen statt auf den Kosten sitzenzubleiben, und der Herr Sohn hat dann kein Auto mehr, auch nicht, wenn der dumme Streit längst Geschichte ist.

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