(kann ich damit argumentieren) Frauen sind selber schuld?

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30 Antworten

Hallo, 

nein das kannst du nicht. 

Nur weil eine Frau, Mädchen, Dame, etc. sich freizügig kleidet oder schminkt wie eine erwachsene oder Alkohol trinkt und Hemmungen verliert. Ist das kein Grund ich wiederhole DAS ist KEIN Rechtfertigungsgrund! 

Es ist ein Verbrechen wie alle anderen Verbrechen auch! Es gehört zu den schlimmsten Verbrechen was Menschen (Männern und Frauen und Kindern!) passieren kann. 

Verzeiht mir nun Dumme Spielerische Vergleiche, aber manche Menschen werden es nur so verstehen können. 

Aber "nur" weil ein Touristenshop Postkarten draußen stehen hat, ein Supermarkt Obst oder Gemüse draußen stehen hat, oder ein Friseursalon Shampoo im Regal, oder eine Haustür, Wohnungstür offen steht, oder ein Kippfenster oder die Terrassentüre offen steht, NIEMAND dem diese DINGE nicht gehören Darf sie einfach haben oder benutzen oder betreten. 


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Kommentar von Patchouli
05.02.2017, 19:41

Sehr gut argumentiert!

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Grüß Dich DerFixkendeXOXO!

Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile. Er kann denken, hat ein Geschlecht, eine Hautfarbe und kann fühlen und hat eine Seele. Und gerade diese Seele ist die Ursache, warum ein Mensch sich ausdrücken muss. Jawohl, er muss es! Der Mensch kann nicht anders. Zwar ist er in der Lage und hat die Fähigkeit, sich selbst, die Natur und andere Menschen zu zerstören, aber er kann auch mildtätig, weise, mitfühlend, helfend, größzügig und im positiven Sinne schöpferisch tätig sein.

Um das zu regeln gibt es Gesetze, die in einer Demokratie am besten verwirklicht, die positiven Eigenschaften beschützt und fördert und die desktrutiven im Sinne eines freiheitlichen Lebens bestraft. Das muss so sein, weil er zur Verantwortung angehalten werden soll und dies im Sinne der Menschenrechte und der Selbstverwirklichung des Menschen, die ja seiner Natur entspricht.

Es ist auch eine Unterscheidung zu machen zwischen Tradition (Sitte) und den Menschenrechten. Beides fällt oft nicht zusammen, wenn ja, umso besser. Wenn die Tradition sagt, Frauen dürfen sich nicht aufreizend kleiden und sie hätten dann selbst schuld wenn sie überfallen werden, dann ist das der Tradition geschuldet und die Verantwortung für Toleranz wird dabei nicht übernommen. Wenn aber erkannt wird, das auch die Kleidung ein wichtiges Ausdrucksmittel der Seele ist, dann sollte, ja muss es toleriert werden. Und das im Namen der Freiheit und der Menschenrechte.

Ein Beispiel:

Hot Pants und Minirock. Das war früher sehr aufregend und verpönt und hat manche konservativen Menschen sehr aufgeregt. Die Mode war aber ein Protest gegen sittliche strenge Normen und gesellschaftliche Verkrustungen. Heute freut man sich über den wunderschönen weiblichen Körper! Man hat gelernt damit umzugehen.  Allerdings, auch das muss man sagen, wer diese Mode zu extrem betreibt läuft Gefahr selbst anrüchig zu wirken.

Gut, man könnte auch das im Sinne der Freiheit tolerieren, aber das nennt man dann Erregung öffentlichen Ärgernisses. Könnte man auch diskutieren. Im Regenwald laufen die Eingeborenen nackt herum und niemanden schert es und wird ihnen selbstverständlich zugebilligt. Das kann man sich sogar auch gar nicht anders vorstellen.

Es ist aber auch so: Unsere Sexualmoral, die christlich geprägt ist hat eine Scham erzeugt, die im Prinzip nicht natürlich ist.

Was spräche dagegen in heißen oder warmen Sommer nackt in der Öffentlichkeit herumzulaufen? Sehr provozierend die Frage. Immerhin, an Nacktbadestränden oder entsprechenden Zonen wird es geduldet und wird in jedem Falle nicht verboten. Und im Winter oder bei kühlerem Wetter ist es wohl doch besser, sich passend anzuziehen. Dann ist es eine Frage des Wetters und nicht der Moral!

Herzlichen Gruß

Rüdiger


 - (Politik, Religion)
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Nein, das ist keine gute Argumentation, denn das leugnet die Verantwortung der Täter.
Klar ist es provokant und ggf riskant aufreizend gekleidet zu sein, aber das ist dennoch keine Rechtfertigung für eine Vergewaltigung.

Und wenn die Frau nackt rumrennt, es ist die Entscheidung der Mitmenschen wie sie damit umgehen.
Ein erster Blick ist verständlich und ggf auch längere Blicke aber der Schritt zur Handlung liegt beim Täter.

Klar, Frauen tragen Verantwortung dafür wie sie sich kleiden und damit zu einem Teil auch welche Reaktionen und Blicke sie provozieren, aber nur in den Maß wie es in der Zivilisation und Gesellschaft erwartbar ist.
Was ich meine: Wenn eine Frau keine Blicke auf ihr Dekollete möchte, sollte sie sich so kleiden, das es weitgehend bedeckt ist, denn der durchschnittliche Mensch wird dort zumindest kurz unwillentlich hinschauen.
Aber alles über die instinktive Reaktion des Körpers hinaus ist die Entscheidung des jeweiligen Menschen. Ich kann dahin schauen oder mein Blick bewusst abwenden.

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Im Grunde genommen weißt diese Aussage nicht mal die Struktur eines Argumentes auf. Es ist keine Rechtfertigung, sondern >>victim blaming<<. Die Menschenwürde einer jeden Person ist unabhängig von irgendwelchen Bedingungen. 

Eine Frau kann tragen was sie möchte, zu der Uhrzeit rausgehen zu der sie möchte - auch ohne Begleitung eines Mannes, dem Beruf nachgehen den sie möchte ... ganz egal in welcher Situation ihr Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit ändert sich nicht.

Die von dir angeführte Behauptung hat auch in Deutschland - leider - eine sehr lange Tradition. Sie stammt aus einer Zeit in der Frauen sehr, sehr viel weniger Rechte als heute hatten und das Opfer seinen Peiniger auch noch heiraten musste um die Ehre der Familie zu retten. 

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Das ist kein zulässiges argument, weil eine frau das recht hat, dass ihre mitmenschen ihre triebe unter kontrolle haben, es ist zwar richtig, dass es vllt nicht das klügste ist, je nach dem wo sie unterwegs ist, da es durchaus provozieren kann, aber die schuld liegt im falle wenn nur beim täter, weil er die kontrolle verliert! Lg

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Natürlich kannst du damit argumentieren. Nur ist das ein sehr einfältiges Argument. Du machst das Opfer zum Täter. 

Oder wird in deinen Augen eine Frau zum Freiwild, nur wegen ihrer Kleidung?

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Kommentar von DerFixkendeXOXO
05.02.2017, 00:10

Ja also irgendwo kann sein

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Klar kannst Du das.

Und wenn ich Dich morgen besoffen über den Haufen fahre, beantrage ich Freispruch mit dem Argument, Du hättest ja nicht gerade in diesem Augenblick über den Zebrastreifen gehen müssen.

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Kommentar von Bevarian
07.02.2017, 23:29

;)))

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Nein kannst du nicht, da du so den Vergewaltiger als das eigentliche Opfer darstellst, er konnte ja nichts dafür. 

Zum Thema, "die haben ja selber schuld":
Es gibt Naturvölker, da laufen alle Menschen unbekleidet rum, trotzdem müssen die Frauen keine Angst vor Vergewaltigungen haben. 

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Kann man machen, ist aber dann das denkbar schlechteste Argument, was man vorbringen kann.

Frauen sollten einfach keine Vagina haben, dann würden sie auch nicht vergewaltigt werden.

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Nein.

Es würde beweisen, dass du von der Materie keine Ahnung hast, und dass du dem Täter die Verantwortung für seine Tat abnehmen willst, und sie statt dessen dem Opfer in die Schuhe schiebst.

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Mit diesem Argument wirst Du keinen Erfolg haben, und wahrscheinlich nur Unverständnis ernten.

Es gitb Kulturen auf dieser Welt, die überhaupt keine Kleidung tragen, und bei denen es keine Vergewaltigungen gibt.

Eine Vergewaltigung ist nicht ein Akt der Begierde, es ist ein Akt der Respektlosigkeit.

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Kannst du machen, damit wirst du aber keinen Erfolg haben und dich nur lächerlich machen als Mensch und als Mann.

Und wenn das hier nur ein Trollversuch sein soll, ist er mehr als schwach.

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Eine Meinung kann jeder haben und äußern.
Juristisch kommst Du mir dieser Argumention nicht durch.

Soweit es die Kleidung betrifft, Schönheit ist für  Frauen ein Konzept, für die Industrie ein Geschäft.
Nur daraus lässt sich kein Vergewaltungsanspruch ableiten

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Da musst du dich schon in SEHR spezielle Kreise begeben, um für DIESE Aussage Verständnis zu bekommen...

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Kannst du schon, machst dich damit aber lächerlich und unbeliebt.

Männer sind auch selbst Schuld, wenn man ihnen in die Eier tritt...die müssen die ja nicht so rumbaumeln lassen.

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Selbst wenn Frauen durch bestimmte Kleidung eine Vergewaltigung riskieren sollten, liegt die Hauptschuld immer noch am Vergewaltiger. Die Frau würde nur die Schuld der Fahrlässigkeit treffen. Aber wieso sollte jemand einem Vergewaltigungsopfer wegen der Kleidung Fahrlässigkeit vorwerfen?

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Das ist dann in etwa so, wenn man Dir kräftigst ein paar so richtig auf die Ömme prügelt, Dir Handy und Geld wegnimmt, als würde man dann argumentieren - selbst schuld, spielt der mit seinem Protzhandy rum, hätte der das nicht gezeigt, wär nichts passiert.

Ist also übelster Unsinn.

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Kannst du, aber wenn GuteFrage solche Fragen schon erlaubt, muss ich dich darauf hinweisen, dass andere dir allein schon für diese Frage die Fresse polieren würden.

Ich nicht, ich bin ein vorsichtiger Mensch.

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Kann ich damit argumentieren, daß du gestört bist?

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Kommentar von Patchouli
05.02.2017, 19:45

Ja!!!

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Du kannst doch argumentieren, wie du willst!

Die Leut´werden dich halt für dumm halten, wenn du SO argumentierst!

Dazu möchte ich allerdings Frauen und Mädchen ins Stammbuch schreiben:

Wer die niedersten Triebe anspricht, sollte sich nicht wundern, werr er/sie es damit zu tun bekommt, man sollte halt das Schiksal nicht herausfordern; wir wissen doch, dass es viele Gehirnamputierte gibt, die freizügige Kleidung als Einladung betrachten.

Man kann sich seine Zeitgenossen halt nicht aussuchen, leider!

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