Kann ich bitte noch mal nachhaken bzgl. Inkasso?

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1 Antwort

Der Kläger streckt die Kosten für Gutachten gewöhnlich vor und bekommt sie dann ersetzt. In dem Fall hat wohl die Rechtsschutzversicherung die Kosten übernommen und anschließend bei dir als "Schadensverursacher" geltend gemacht. Das ist für sich genommen durchaus OK und dagegen kannst du nichts machen.

Das Problem liegt, das habe ich dir auch schon bei deiner letzten Frage versucht zu erklären, dass man manches Mal bei richterlicher Willkür nicht viel machen kann.

Gegen ein einmal rechtskräftiges Urteil überhaupt noch vorzugehen, zumal dann, wenn die Beschwerde von der nächsten Instanz abgewiesen wurde, ist nahezu unmöglich. Das ist auch durchaus in Ordnung. Warum? Sonst könnte man endlos prozessieren und nie wird ein Ende gefunden.

ich hatte angedeutet, welchen Weg es gegeben hätte, dagegen vorzugehen. Aber offenbar hast du das nicht verstanden, was ich dir zwischen den Zeilen geschrieben habe. Denke nochmal über folgenden Satz von mir nach: "Denn wenn Vormieter auszogen deswegen und du das ggf. via Zeugenaussagen bestätigen kannst, wusste der Vermieter davon. Dann hat er sogar grob gesundheitsgefährdend gehandelt"

Einen Überblick hast du hier: http://www.gevestor.de/details/mieter-und-vermieterrechte-bei-schimmelbildung-714764.html

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Kommentar von douschka
18.12.2015, 23:36

@ mepeisen

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich habe Dich schon bei Deiner ersten Antwort verstanden, will nur noch kurz berichtigen. Das Gutachten wurde vom Vermieter in Auftrag gegeben, bevor irgendetwas in rechtlicher Richtung geschah. Dieses Gutachten wurde im späteren Beweislastverfahren verwendet. Kläger war ich in Bezug auf Schadensersatz. Gegen den Kostenfestsetzungsbeschluss kann ich nichts mehr machen. Meine Frage zielte darauf vielmehr hin, warum sich die Rechtsschutzversicherung mehre Jahre bis zur Inkasso Zeit gelassen hat und warum ich keine Kostenrechnung von der Landesjustizkasse erhalten habe. Letzeres könnte sich erklären, dass die Übernahme durch die Rechtschutzversicherung gedeckt war. Trotzdem erklärt das nicht den langen Verlauf.

Damals hatte ich meinen Anwalt auf Vormieter und somit aussagebereite Zeugen hingewiesen, worauf er nicht einging. Das hätte der Sache sicher in eine andere Richtung gebracht. Ich habe für einen Nachtritt keine Nerven mehr. Einen Anwalt werde ich so schnell nicht wieder aufsuchen, das Vertrauen ist hin. Wünsche Dir ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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