Kann ich bereits unterzeichnete Arbeits- Änderungsvertrag wiedersprechen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

solche fragen stellt man sich vor der unterzeichnung eines vertrages. nur wenn er extrem sittenwidrig wäre, z.b. einer überproportionalen lohnreduzierung, könnte man ihn mit einer klage anfechten.

aber es scheint sich bei so einem betrieb zu lohnen, dort eine betriebliche mitbestimmung einzurichten. für einen "richtigen" betriebsrat zwar zu klein, aber trotzdem sieht der BetrVG auch in kleinbetrieben eine arbeitnehmervertretung vor.

ein gewisses potential für die anfechtung hat aber diese androhung.  damit wäre der tatbestand der "nötigung" erfüllt, wonach unter druck erzwungene verträge unwirksam sind. am besten, anwaltliche hilfe oder beratung einholen, bzw. von der gewerkschaft.

zu vermuten ist allerdings, dass sich solche "betriebsfürsten" eine mitbestimmung nicht gefallen lassen und alles legale und illegale unternehmen werden, um leute rauszuwerfen, die das berühmt-berüchtigte "B-Wort" in den mund nehmen.

Hallo noname68

Genau so ein Betrieb ist es,

Ich war selbst 30 Jahre Personalratsvorsitzender im ÖD.

Bei so einem Betrieb geht mir sprichwörtlich " das Messer in der Tasche auf"

Der Betrieb zahlt weit unter dem üblichen Tarif (Metall) und Betriebsrat währe tödlich. Hab schon öfter versucht mein Sohn zum Betriebsrat zu animieren jedoch ohne Erfolg

Mein Sohn arbeitet in seinem erlernten Beruf( Metaller) in seinem Lehrbetrieb und so traurig wie es ist. Das Einkommen liegt knapp über dem Mindestlohn

Danke für Deine schnelle Antwort und habe ich mir eigentlich schon so gedacht.

Vielleicht weis ja die große IG-Metall was man hier tun könnte.

Vielleicht erlaubt ja auch die Auftragslage bald wieder eine Vollbeschäfftigung


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Nein, kann er nicht. 

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