Kann ich bei einer Mahnung mit fester Vertragsstrafe zusätzlich eine Mahngebühr einfließen lassen?

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2 Antworten

So eine Vertragsstrafe wird dir vor Gericht grundsätzlich um die Ohren gehauen. Das geht zwischen Privatleuten nicht.

Wie HansderVater schreibt, darfst du maximal beispielsweise 1,50€ für eine Mahnung verlangen. Und wenn du 20 Mahnungen schreibst, haut dir das ein Richter auch um die Ohren.

Vermutlich wird das, was du da mit dem anderen Vereinbart hast, als ganz normaler Zins ausgelegt. Also ab dem Zeitpunkt, wo du die Rate anmahnst, 5% per Jahr. Du kannst das hier nachrechnen: www.basiszins.de/zinsrechner und dort einen statischen Zinssatz von 5% eintragen.

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Kommentar von ichimma
15.11.2015, 11:14

Das hört sich fast so an, als wäre mein privater Darlehensvertrag damit nicht rechtskräftig. Denn wir haben angegeben, dass das Darlehen unverzinslich ist, aber für den Fall, dass nicht gezahlt wird die genannte Vertragsstrafe von 5€ draufgepackt wird. Wie soll ich das jetzt händeln? Soll ich in der Mahnung schreiben, dass ich von den 5€ absehe (evtl. mit Begründung) und nur die 1,50€ aufschlagen oder wie kann ich das machen?

Der jährliche Zinssatz beläuft sich auf ein paar Cent.. Kann ich auch davon absehen.

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mahngebühren bis zur höhe der tatsächlichen kosten sind ok also papier umschlag und porto bis max €1,50

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