Kann ich bei einer Kündigung meinen Resturlaub benutzen?

6 Antworten

Dein AG kennt ja auch den Urlaubsanspruch den Du hast und da eine Kündigung AG seitig erfolgte wird er diesen auch gewähren müssen. 

Übrigens besteht Anspruch auf den gesamten Jahresurlaub, jedenfalls den gesetzlichen Anteil. Vorausgesetzt Du arbeitest schon seit Beginn des Jahres dort.

Die 7/12 sind nicht richtig.

Hallo Maximilian112, danke für dein Feedback. richtig, ich arbeite seit 20.10.2014 dort. mein AG hat mir nichts diesbezüglich gesagt. paar Freunde meinten, dass es mir zusteht, weil die Kündigung vom AG kam, manche wiederrum meinten, ich hätte keinen Anspruch. also war ich verwirrt und dachte , dass ich hier mal frage :)

0
@Cubur

Die Antwort von Maximilian112, dass Du Anspruch auf den gesamten - zumindest den gesetzlichen - Jahresurlaub hast, ist richtig!

Wenn Du noch zusätzlichen Urlaub darüber hinaus vereinbart hast, gilt das auch für diesen, es sei denn, es gibt eine Vereinbarung zu einer anteiligen Berechnung gibt, dann hast Du aber Anspruch mindestens auf den gesamten gesetzlichen Mindesturlaub - selbstverständlich jeweils abzüglich bereits genommener Tage.

Wenn Du diese Regelung anwenden willst, hast Du allerdings keinen Urlaubsanspruch mehr bei einem neuen Arbeitgeber in diesem Jahr (es sei denn, der Anspruch dort wäre höher als jetzt).

0

klaro, natürlich den gesamten Urlaub sondern nur das was du an Urlaubstagen bis zum 31.7 bekommen würdest.
Also im Schnitt gibt es so um 2,5 Urlaubstage pro Monat das heißst du müsstest bis zum 31.7 17,5 Tage für dieses Jahr dort in der Firma bekommen. hättest du jetzt schon 10 Tage genommen bliebe ein Rest von 7.5

Wenn der AG dir diesen Urlaub nicht geben kann, dann muss er ihn halt auszahlen

Das ist im Bundesurlaubsgesetz aber anders geregelt, Sorry.

0

nur das was du an Urlaubstagen bis zum 31.7 bekommen würdest

Das kannst Du nicht wissen, weil Du nicht weißt, wie lange das Arbeitsverhältnis bestanden hat!

Da Du bei Deiner Berechnung selbst von 7 Monaten ausgehst, ist Deine Antwort schlichtweg falsch!

Wenn das Arbeitsverhältnis bei Beendigung in der 2. Jahreshälfte (wie hier) bereits mehr als 6 Monate bestanden hat, besteht Anspruch auf den gesamten Jahresurlaub, bei Vereinbarung anteiliger Berechnung aber mindestens auf den gesamten gesetzlichen Mindesturlaub!

0

Klares ja. Du kannst die restliche Arbeitszeit mit dem Urlaubsanspruch verrechnen oder aber die Urlaubszeit mit Geld vergüten lassen. Grüße

hallöchen kleinewanduhr, im Vertrag sind 24 Tage Urlaub niedergeschrieben. Habe noch einen Rest von 6 Tagen Urlaub. also kann ich diese 6 Tage noch verwenden oder verfliegen diese mit der Kündigung? Gruß cubur

0
@Cubur

Wenn ein Resturlaub von 6 Tagen besteht, kannste ihn so legen, dass der letzte Arbeitstag auf das Urlaubsende fällt - ein Urlaubsanspruch verfällt nicht. Solltest den Urlaub aber bei der Personalabteilung anmelden.

0

Anspruch auf Geld für Resturlaub bei Kündigung?

Hallo, habe meine Ausbildung während der Probezeit gekündigt und möchte jetzt wissen ob ich einen Anspruch auf meinen Resturlaub habe. Danke für die Antwort :)

...zur Frage

muss arbeitgeber Resturlaub gewähren?

Wenn man beim Arbeitgeber Gekündigt hat, jedoch noch Resturlaub übrig hat.
Muss dann der Arbeitgeber diesen Urlaub noch gewähren oder kann er den auch ausbezahlen ?

...zur Frage

Kündigung während der Ausbildung, wie sieht es dann mit Resturlaub aus?

Hallo,

Wenn man während der Ausbildung (2. Lehrjahr) kündigt, gibt es dann eine bestimmte Regelung für den Resturlaub? Steht einem dann der komplette Urlaub den man für das Jahr noch hat zu?

...zur Frage

Ausgleichsklausel bei Arbeitnehmerkündigung?

Gegenseitige Ansprüche aus Arbeitsverhältnis mit Lohnzahlung abgegolten, worauf bezieht sich diese Klausel?

Ich habe mein Arbeitsverhältnis aus privaten Gründen form- und fristgerecht gekündigt. Da ich noch einen bestehenden Anspruch auf Resturlaub wie auch aufgelaufene Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto habe, bat ich in der Kündigung darum diese innerhalb der Kündigungsfrist abgelten zu können. Hierzu muss ich sagen, die Kündigung erreichte meinen Arbeitgeber ca. 10 Tage vor Beginn der Kündigungsfrist von 4 Wochen. Resturlaub sind noch 9,5 Tage und AZK-Stundenaktuell +67,5 Stunden. Ausgehend von meiner vertraglich vereinbarten 40-Stunden-Woche sollten das insgesamt 3 Wochen zusammenhängend sein. Restliche, noch auflaufende +Stunden sollten mit der letzten Lohnabrechnung vergütet werden.

Nun habe ich eine schriftliche Kündigungsbestätigung erhalten, aus der hervorgeht, dass mir das verlangte Arbeitszeugnis nach Ablauf der Kündigungsfrist zugeht, wie auch folgender Satz, Zitat: "Alle gegenseitigen Ansprüche werden mit der Lohnzahlung für den Monat *... (*letzter Arbeitsmonat) abgegolten." Eine Ausgleichsquittung wurde mir bisher nicht zugestellt, sodass ich dieses Procedere ebenfalls gegenzeichnen müsste. Nun klingt diese Angabe für mich recht schwammig, da in dieser Kündungsbestätigung nicht detailliert auf die Anfrage bezüglich Resturlaub und Plusstunden eingegangen wird. Eine genaue Angabe hierzu bekomme ich jedoch von meinen Vorgesetzten oder der Lohnbuchhaltung jedoch auf Anfrage auch nicht.

Meine Frage stellt sich demnach wie folgt: Welche rechtlich haltbaren Ansprüche bezieht diese Klausel mit ein? Muss mir mein AG den Resturlaub wie auch den Freizeitausgleich der Plusstunden nach dem Arbeitszeitkonto gewähren oder anders,  kann ich darauf bestehen? Eine Verweigerung des Urlaub und Freizeitausgleichs seitens des AG auf Grund Personalmangels oder nicht eingehaltener Fristen ist nicht gegeben und wäre streitbar. Sprich, dies könnte kein Grund für eine Verweigerung seitens des AG sein.

Ergo, kann ich meinen geltend gemachten Anspruch auf Resturlaub und Freizeitausgleich der +Stunden durchsetzen oder kann mein AG darauf bestehen diesen Anspruch zu Vergüten, woraus mir ein Nachteil entstehen würde, da die Vergütung voll versteuert würde und sich im Nachgang unverhältnismäßig zur Vergütung bei Freizeitausgleich verhalten würde?

Ich habe keine Lust darauf, im Nachhinein dazustehen, bis zum letzten Tag der Kündigungsfrist gearbeitet zu haben und am Ende auf Grund dieser Ausgleichskausel auf meinen Anspruch verzichten zu müssen.

Ich bedanke mich jetzt schon einmal für die Antworten!

...zur Frage

kann AG Resturlaub nach Kündigung verweigern und statt dessen auszahlen?

Hallo, Ich habe mein Arbeitsverhältnis zum 30.06.2011 fristgerecht gekündigt. Mir stehen noch 12 Tage Resturlaub zu, den ich vorher gerne nehmen möchte, damit ich schnellstmöglich von dieser Firma weg komme (schlechtes Betriebsklima). Da mein AG dafür bekannt ist, findet er wahrscheinlich nicht so schnell Ersatz, deshalb besteht er darauf, daß ich bis zum letzten Tag bei ihm arbeite und er mir den Urlaub ausbezahlt. Darf er das? Danke!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?