Kann ich bei einem 30 Stunden befristeten Arbeitsvertrag grundlos herunter gestuft werden?

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4 Antworten

Einseitig kann Deine Chefin den Arbeitsvertrag nicht ändern.

Hast Du eine Probezeit mit verkürzter Kündigungsfrist? Wenn ja, könnte die Chefin bei einer Weigerung auf die Idee kommen, Dir zu kündigen. Das ist während der Probezeit ja nicht schwer.

 Wenn es keine Kündigungsvereinbarung gibt, solltest Du (am besten mit Zeugen) Deiner Chefin erklären, dass Du Deinen Arbeitsvertrag mit der vereinbarten Stundenzahl erfüllen willst.

Gibt Dir die AG dann trotzdem weniger Arbeit, so dass Du die Stundenzahl nicht erreichst, ist sie nach § 615 BGB in Annahmeverzug und muss Dich so bezahlen als hättest Du gearbeitet (d.h. die vereinbarten 30 Stunden/Woche).

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Kommentar von Hexle2
14.06.2016, 20:19

Danke fürs Sternchen

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Willkürlich kann sie die vereinbarten Arbeitsstunden nicht reduzieren, sondern nur mit deinem Einverständnis.Aber die restlichen ca.sechs Wochen gehen auch vorbei.

Wenn deine Chefin darauf besteht, sag ihr, du lässt die Rechtmäßigkeit vom Arbeitsgericht prüfen.


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nein, nicht ohne weiteres. aber da du ohnehin nur noch ein paar wochen beschäftigt bist, bringt der widerstand auf dauer nichts. 

allerdings ist es auch dein vorteil, da du dich energisch dagegen wehren und sogar mit einer klage drohen kannst. sofern in deinem vertrag keine kündigungsklauseln vorhanden sind, kann sie dich auch nicht von heute auf morgen rauswerfen; bzw. auch dagegen könntest du klagen.

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Nein, muss man nicht mitmachen.

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