Kann ich als Schwangerschaftsvertretung(befristet für 1 Jahr) wegen eigener Schwangerschaft gekündigt werden,[bei Beginn(ohne Probezeit) schon schwanger]?

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2 Antworten

Das Ganze stellt sich wie folgt dar:

Das Arbeitsverhältnis wird nicht durch die tatsächliche Eingliederung von Dir
als  Arbeitnehmer in den Betrieb, sondern durch den Abschluss deines
Arbeitsvertrages zwischen dem Arbeitgeber und Dir begründet
(sog. Vertragstheorie). Das bedeutet, dass Du mit Unterzeichnung des
unbefristeten Arbeitsvertrages mit Deimem neuen Arbeitgeber ein wirksames
Arbeitsverhältnis begründest. Der vereinbarte Arbeitsbeginn ist dabei
nicht entscheidend.

Ab wann Beschäftigungsverbot hat hier wohl der Arbeitgeber zu " prüfen ".

Alle Gründe fürs Arbeitsverbot in der Schwangerschaft

schwangerschaftszeit.de/arbeitsverbot-schwangerschaft/

Allgemeine Gründe für ein Arbeitsverbot in der Schwangerschaft

In den §§ 3. Abs. 2, 4, 6 und 8 des Mutterschutzgesetzes stehen die Gründe für ein generelles Arbeitsverbot schwangerer Frauen. Diese beinhalteten beispielsweise, dass werdende Mütter keine gesundheitsgefährdenden oder Schwerstarbeiten durchführen dürfen. Sobald die Bekanntgabe der Schwangerschaft an den Arbeitgeber erfolgt ist, muss dieser unverzüglich handeln und alle Gründe die ein generelles Arbeitsverbot in der Schwangerschaft bedingen, prüfen und gemäß Gesetzesvorgabe umsetzen. Hierbei helfen branchenspezifische Fachinformationen, die von der Verwaltung für Arbeitsschutz zusammen gestellt werden. Die Aufsicht über die Umsetzung der Maßnahmen übernehmen die Bezirksregierungen.

Lohnfortzahlung bei einem Beschäftigungsverbot ...

www.rundumskinderzimmer.de/lohnfortzahlung-bei-einem-beschaeftigungsverbot/

§ 11 MuSchG Arbeitsentgelt bei Beschäftigungsverboten - dejure.org

https://dejure.org/gesetze/MuSchG/11.html
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Kommentar von kalinka9092
13.06.2016, 20:20

"Das Arbeitsverhältnis wird nicht durch die tatsächliche Eingliederung von Dir
als  Arbeitnehmer in den Betrieb, sondern durch den Abschluss deines
Arbeitsvertrages zwischen dem Arbeitgeber und Dir begründet
(sog. Vertragstheorie). Das bedeutet, dass Du mit Unterzeichnung des
unbefristeten Arbeitsvertrages mit Deimem neuen Arbeitgeber ein wirksames
Arbeitsverhältnis begründest. Der vereinbarte Arbeitsbeginn ist dabei
nicht entscheidend."

Ist es bei einem für 1 Jahr befristeten Vetrag ohne Probezeit als Schwangerschaftsvertung anders?

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Nein. Eine Schwangere ist nicht kündbar, schon gar nicht wegen der Schwangerschaft. Wenn eine Schwangere ihen Betrieb beklaut oder sowas, ist das was anderes.

Ab wann man ein (individuelles) Beschäftigungsverbot bekommt, ist eben...individuell. Das entscheidet der Arbeitgeber oder der Arzt.

Je früher du die Schwangerschaft mitteilst, desto früher kann der Mutterschutz greifen und eben gegebenenfalls ein Beschäftigungsverbot erteilt werden.

Das Gehalt im Beschäftigungsverbot entspricht dem durchschnittlichen Gehalt der letzten 13 Wochen vor Beginn der Schwangerschaft. Wie das ist, wenn die Schwangerschaft schon vor Arbeitsbeginn betsand, weiß ich nicht, ich nehme an, es wird dann ein anderer Zeitraum als Berechnungsgrundlage her genommen (oder einfach das was im Vertrag steht).

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