Kann ich als Moslem, Buddhist werden?

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16 Antworten

Du bist Buddhist, wenn Du die Lehren des Buddha annimmst und praktizierst. Du kannst Dich öffentlich zum Buddhismus bekennen, wenn Du vor einem anerkannten Lehrer die "Dreifache Zufluchtnahme" zum Buddha, zu seiner Lehre (dem Dhamma) und zur Gemeinschaft (der Sangha) nimmst. Das ist ein äußeres Zeichen, das für manche wichtig ist, für Deine eigene Praxis aber fast ohne Bedeutung ist. Es gibt keine eingetragene Mitgliedschaft, so wie in einer Kirche. Buddhist ist, wer den Buddhismus übt. Du kannst natürlich Mitglied in einem Trägerverein werden, der eine buddhistische Einrichtung finanziert, vielleicht die, in der Du dann die Lehre hörst und Anleitungen zur Übung bekommst.

Nimm doch Kontakt auf zu verschiedenen buddhistischen Einrichtungen in Deiner Nähe. Schau Dir die verschiedenen Traditionen des Buddhismus an, lerne ein bißchen darüber, komm in Kontakt mit praktizierenden Buddhisten. Dann such Dir eine Gruppe oder Einrichtung aus, in der Du Dich aufgehoben fühlst und fang an, den Buddhismus konkret zu üben. Alles Gute, q.

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Also liebe Muslime, die ihr geantwortet habt und auch du, lieber Fragender: Im ursprünglichen Buddhismus geht es nicht um einen Gott (und auch Buddha ist kein Gott), wobei ich zugebe, dass auch der Buddhismus je nach Land sehr verzerrt sein kann. Schlicht und einfach gesagt weist der Buddhismus nur den Weg, den man gehen muss um ein gutes, liebe- und friedvolles und erfülltes Leben zu leben.

Theoretisch könntest du ein buddhistisches Leben führen, ohne dein Muslimsein aufzugeben, denn es ist ja nicht so, das du andere Götter neben Allah anbetest, oder einen anderen Propheten ehrst, sondern du entscheidest dich für einen zusätzlichen Blickwinkel auf das Leben welches du lebst und für die Lehre des Buddha, der dir diesen Blickwinkel zeigt. Fakt ist, dass viele Buddhisten in Asien, zusätzlich auch einer anderen "Religion" angehören und es keinerlei Probleme dabei haben, wenn sie "Zweigleisig fahren".

Fakt ist jedoch leider auch, dass der Islam nichts Anderes, als gerade mal seine eigenen Rechtsschulen duldet und islam- fremden Philosophien und Weisheiten ablehnend gegenüber steht, selbst wenn darin keine Gottheit vorkommt.

Und durch alleine durch Sympathie für diese, schließt du dich praktisch selber aus dem Islam aus, aber das wurde schon geschrieben und das weißt du auch.

Probleme die sich daraus manifestieren können, kennst du sicher besser als ich und hängen sicher auch davon ab, in was für einen islamischen Umfeld du lebst.

Ich weiß aber, dass einige Christen, die zum Islam konvertiert sind und dadurch Probleme bekommen könnten, (z.B. weil sie für einen kirchlichen / christlichen Arbeitgeber arbeiten, der die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche voraussetzt) von ihren muslimischen Brüdern geraten bekommen ihre Konversion bei ihrem Arbeitgeber nicht anzugeben und zu verscheiern, um keine Kündigung herauszufordern.

Also, wenn du es mit deinem Gewissen vereinbaren kannst, warum nicht mal andersrum?

                                                                  (-:

Nur bitte setze dich vorher genau mit dem Buddhismus und seinen vielen Spielarten auseinander, damit es dir nicht so geht wie mir: Ich bevorzuge den Weg des Zen- Buddhismus (ein sehr schlicht und einfach gelebter Buddhismus) und kam auf einen Besuch in Thailand in ein Wat (buddh. Tempel) und dachte oh, ist ja wie früher in der katholischen Kirche. Ich fühlte mich sehr befremdet.

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Im Buddhismus sucht der Mensch wahre höchste Freude im eigenen Geist (Erleuchtung) und nicht in äußeren Dingen oder einem äußeren Gott. Außerdem ist die Welt aus buddhistischer Sicht ein Ausdruck der eigenen Taten, Worten und Gedanken und nicht das Ergebnis eines göttlichen Schöpfungsaktes. Alles entsteht und vergeht in Abhängigkeit zueinander, so dass es keine erste Ursache (einen Schöpfergott) für alles gibt. Du kannst als Moslem Buddhist werden, aber beides zusammen geht einfach nicht, da die philosophischen Grundlagen zu unterschiedlich sind.

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Wenn dich der Buddhismus inspiriert, dann kannst du dich auch damit beschäfgtigen, also die Lehren studieren und praktizieren, in buddhistischen Gemeinschaften verkehren, ohne Buddhist zu werden !
Im Buddhismus geht es darum, den Halt in sich selbst zu finden, denn das Leiden kommt von Abhängigkeiten von der Aussenwelt, somit kannst du auch abhängig davon werden, ein Buddhist zu sein !

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Ja, kannst du. Vom Buddhismus aus gesehen wäre es auch kein Problem wenn du mehrere Religionen hast (Buddhismus ist in mancherlei Hinsicht ja eher wie eine Philosophie).

Aber das Problem ist, weißt du überhaupt genau was Buddhismus ist? Ich würde dir da empfehlen das du dich genau damit auseinandersetzt, dann kannst du auch genau sagen welche Strömung und co dich anspricht.

Denn der Buddhismus ist eine Art Modereligion und viele wollen wechsen ohne genau darüber bescheid zu wissen, was natürlich schade ist, da viele somit enttäuscht werden.

Btw, gibt es auch viele die (auch neben einer anderen Religion) buddhistische Praktiken machen, ohne sich selbst als Buddhisten zu bezeichnen.

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Du bist frei in deinem Handeln. Ich kann es vertsehen dass du fasziniert bist von dieser Religion/Philosophie. denn da ist das soziale Leben mit den Mitmenschen etc sehr wichtig. es übermittelt auch sehr gute Dinge. Jedoch würde ich es mir nochmal überlegen, denn das was dich warscheinlich so sehr beeindruckt, ist im WAHREN ISLAM noch viel schöner, beschäftige dich ein bisschen merh mit dem Islam und du wirst sehen dass es noch viel faszinierender ist. und du wirst dich wirklich wohlfühlen, aber du musst aufpassen, dass du an die wahren Quellen gelangst und nicht an "möchtegern muslimische" insALLAH wirst du auf dem richtigen weg bleiben.

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Mich würde sehr interessieren, was deine Familie, deine Verwandten und dein muslimisches Umfeld dazu sagen.

Sind sie für deine Ideen offen? Helfen sie dir, deinen Weg zu gehen? Wirst du zurechtgewiesen? Bedroht?

Ich kenne eine Muslima, die den Weg vom Islam zum Buddhismus geschafft hat. Sie musste ihr ganzes altes Leben hinter sich lassen, alle Verwandten, sogar ihren eigenen Namen, da es für sie zu gefährlich wurde.

Sie hat den Schritt aber nie bereut und lebt jetzt ein selbstbestimmtes, freies und glückliches Leben.

Alles Gute!

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Klipp und klar und ganz einfach :

J A

Als Angehöriger J E D E R Religion kann man Buddhist werden ! Ebenso kann man bei seiner bisherigen Religion verbleiben und gleichzeitig Buddhist sein.

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Buddhismus ist keine Religion,du Wechselst nicht .Du musst auch keine Aufgeben, nach Längerer Zeit wenn du mehr Wissen hast ,kommt eine Entscheidung,die du selbst Erkennst.

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Der Buddhismus ist eine Philosophie. Diese Philosophie kann sehr gut neben einer Religion existieren, das nimmt sich nichts.

Allerdings ist der Gott der Moslems wie auch der Gott der Christen ein sehr "eifersüchtiger Gott", der nichts neben sich dulden mag... Von daher könnte es Probleme geben

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Kommentar von Injure
14.03.2012, 17:34

Schau mal ins Netz,, in deiner Nähe gibt es sicher irgendwo ein Zentrum einer buddhistischen Gemeinschaft und man kann gerne mal an einer Meditation teilnehmen und auch Fragen stellen.

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Kommentar von Dummie42
14.03.2012, 17:38

Buddhismus ist eine Religion mit einer Philosophie, wie das Christentum auch.

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Kommentar von FremderFreund
21.03.2012, 15:34

vielleicht sollte der gott der moslems und der gott der christen dann mal ein bischen toleranz vom buddha lernen, vlt konvertieren die beiden dann sogar :-)

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hey;) ja. eigentlich darf jeder mensch sich der religion angehören die er möchte! Man muss glaube ich zur stadt verwaltung und sich umtragen lassen... glg

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Assalamo Aleykum

Wenn Du schon nicht mehr ein Moslem sein willst bzw deine Religion aufgegeben hast, dann bist du nicht mehr Moslem.

Gott weiß ganz gewiss, was in unserem Herzen und Gedanken ist und ist uns näher als unsere Halsschlagadern.

Nicht, dass ich Dich überreden will, dein Vorgehen zu stoppen, aber wieso willst Du deine Religion, welches klar, deutlich, wahrhaftig und genau ist, aufgeben?

Ich würde Dir davor mal raten, auch etwas über deine Religion zu erfahren bevor Du so etwas anfängst zu tun.

Denn vielleicht fehlt dir einfach einige Informationen und du hast möglicherweise auch Zweifel,weshalb Du dich nach den anderen Religionen umschaust...

Möge Allah jeden rechtleiten inshAllah. Amin :)

http://www.islamreligion.com/de/category/51/

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Ja das geht, aber schau vorher mal bei den Bahai nach.

Hier der Link dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Bahai

Dann wäre der Wechsel für Dich nicht so crass, weil die ja auch islamische Elemente im Glauben haben. Viele Moslems sind schon dahin gewechselt.

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Kommentar von baschir999
21.03.2012, 18:58

Zitat aus Wiki:"Am Abend des 22. Mai 1844 erhob er erstmals den Anspruch einer göttlichen Offenbarung."

Damit erhebt der "Bab" Anspruch auf das Prophetentum, und das ist kafir.

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So weit ich weiß, steht auf das Verlassen der muslimischen Gemeinde die Todesstrafe. Und wenn du tot bist, kannst du kein Buddhist werden - nicht in diesem Leben.

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Kommentar von GothicFreak96
14.03.2012, 17:46

alter, in welchem land lebst du? in deutschland gibt es etwas, das nennt sich gesetzt! man darf sich selbst raus suchen an was mach glaubt!

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Ja, dazu gibt es die Religionsfreiheit.

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Gute Wahl, du wirst aber nicht in´s Paradies kommen, mit Jungfrauen pimpern und so.

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Kommentar von FremderFreund
21.03.2012, 15:33

das wird er woanders auch nicht...

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