Kann ich als leibliche mutter drauf bestehen das mein kind in eine pflegefamilie in meiner nähekommt

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4 Antworten

Ähm... Soweit ich weiß, kannst du das nicht erzwingen, dass deine Tochter in deine Nähe verlegt wird, denn das Jugendamt handelt immer zum Wohl des Kindes und wenn es der Auffassung ist, dass du dich nicht gut um dein Kind kümmern kannst, dann bekommst du es auch nicht wieder. Das soll jetzt nicht heißen, dass du das nciht kannst, das kann ich ja garnicht beurteilen. Ich bin selbst ein Pflegekind seit 5 Jahren und das ist auch gut so. Aber das ist ja nicht das, was dich interessiert...

Nehmen wir mal an, du würdest es schaffen, dass dein kind ''zu dir verlegt'' wird, dann müsste sie ja aus ihrer jetztigen Pflegefamilie zu einer anderen wechseln. Sie müsste von den Leuten weg, die sie liebt und die sie lieben. Möchtest du ihr das wirklich antun? Das würde alle so verletzten wie dich damals, als sie es dir weggenommen haben!

Aber im Endeffekt ist es deine Entscheidung, ob du es versuchst. Nur vergiss nicht: Jede Entscheidung wird eine Konsequenz tragen, für wen auch immer bleibt dir überlassen.

SO, ich hoffe, das klang jetzt nicht allzu negativ und ich hoffe, ich konnte dir helfen. Liebe Grüße CooltatjanaStar

Ja danke schön ! natürlich werde ich mir dazu nochmal gedanken machen als der wechsel wird so oder vso für sie kommen da einfach dinge seitens der pflegeeltern und des jugendamtes vor gefallen sind die gesetzeswidrig sind aber ich dachte das ich das vielleicht beschleunigen kann und das sie dann hier in eine pflegefamilie kommt und nicht wieder dort

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Verstehe ich das jetzt richtig? Du möchtest deine Tochter aus der Pflegefamilie reissen in der sie seid sie 4 Monate alt war lebt?!Weil DU umgezogen bist???? Dir ist schon bewusst,das diese Pflegefamilie die Bezugspersonen deiner Tochter sind,oder?! Ich weis nicht wie das Rechtlich aussieht aber ich würde das dem Kind gegenüber unverantwortlich finden und denke auch das das Jugendamt das so sieht. Genauso wie sie dir auch bestimmt nicht ohne Gründe das Sorgerecht weggenommen haben..wenn du dich schon über ein Jahr nicht bei deiner Tochter blicken lassen hast...

Mein Gott, tu was!Zieh zurück,bekomm dein Leben auf die Reihe und zeig deiner Tochter und dem Jugendamt das du es kannst..und arbeite mit dem Jugendamt zusammen und nicht dagegen!!

nein ich möchte sie nicht einfach dort raus reißen ich kann nicht zurück ziehen und wegen dem sorgerecht läuft gerade noch ein verfahren gegen das jugendamt wegen falsch aussage vor gericht ich möchte einfach nur das sich endlich vernünftig um meine tochter gekümmert wird und das nicht mehr in einer pflegefamilie die wen ein besuchskontakt ansteht einfach ins ausland abhaut obwohl das alles gerichtlich geregelt ist und das alles noch im wissen vom jugendamt und das jugenamt hier vor ort hat bei mir grünes licht gegeben das meine lebens verhältnisse in ordnung sind ich möchte einfach nur das dort bald etwas passiert

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@Diva2012

Deine Tochter lebt fast seit ihrer Geburt bei dieser Pflegefamilie (PF). Ich hoffe für deine Tochter, das diese Familie sie liebt wie ein eigenes Kind. Wenn jetzt ein Antrag auf Rückführung in Raum steht.... sollte die Familie professioneller reagieren, aber menschlich kann ich diese Rückzugtaktik und Blockadehaltung verstehen. Hier ist es aber am Jugendamt zu handeln, und Besuchskontakte (BK), nötigenfalls begleitet durchzuführen. Die PF kann nur argumentieren, das deine Tochter unter den BK leidet. Ansonsten sind sie als Partner (den PF "arbeiten" ja im Auftrag des JA) verpflichtet zu kooperieren. Ich als PM darf auch nicht einfach einen BK blockieren, weils mir nicht passt. Du hast Recht auf BK (jedenfalls habe ich aus deinen Statement nichts anderes gelesen), erstelle einen Bericht über "ausgefallene" BK und wende dich ans betreuende JA.

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Die Frage ist nur schwer halbwegs kurz zu beantworten. Grundsätzlich wird nach dem Gesetz immer zuerst das Interesse des Kindes betrachtet und nicht das der (leiblichen) Eltern. Das bedeutet, dass wenn das Jugendamt und das Familiengericht zu der Auffassung gekommen sind bzw. kommen würden, dass dein Kind sich in der jetzigen Pflegefamilie gut entwickeln kann und dort wahrscheinlich auch schon intensive Bindungen zu den Pflegeeltern geknüpft hat, wäre dein Interesse an einem Wechsel des Kindes zu einer Pflegefamilie in deiner Nähe absolut untergeordnet. Nichts desto trotz hast du grundsätzlich immer erst einmal Anspruch auf Besuchskontakte- insofern diese nicht aus wichtigen Gründen der Entwicklung des Kindes entgegenstehen- z.B. bei traumatischen Erlebnissen in der Vergangenheit, die in deiner Person begründet wären. Von daher musst du für regelmäßige Besuchskontakte wohl sehr wahrscheinlich umziehen.

So sehr ich Verständnis für deine Sehnsucht habe, dein Kind wieder in deiner Nähe zu haben (es ist ja nicht alles so ideal gelaufen wie man sich das bei einer Familiengründung wünscht!) aber denke an das Wohl deiner Tochter. Es tut WEH für dich als biologische Mutter, aber deine Tochter ist nach 3 Jahren (teilweise ohne jeden Kontakt zu dir) in der Pflegefamile fest verwurzelt! Du bist für sie (leider) eine wenig vertraute, beinahe fremde Person. Mit dem Begriff der "Bauchmama" kann die Pflegefamilie arbeiten (wird sie sicherlich auch) aber in dem Alter bist du (wenn du Besuchskontakte wahrnimmst) für deine Tochter eine nette Spielkameradin. Du musst sehen, das du von deinem neuen Wohnort aus Besuchkontakte organisieren kannst. Wenn du die Rückführung beantragst, davor noch der Wechsel des Kindes in eine Pflegefamilie bei dir vor Ort, erleidet deine Tochter Bindungsabrüche, die sie SCHWER TRAUMATISIEREN werden. Das kannst du nicht auffangen! Bitte! Ein bindungsgestörtes Kind ist ein behindertes Kind, diese Kinder leiden unendlich! Bitte lass sie los, so weh dir das tun wird. Halte Kontakt, zeige Interesse (speziell wenn sie älter wird ist ihr das enorm wichtig) aber beantrage keinen Wechsel! Alles Gute!

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