Kann ich 200.000 ohne Eigenkapital finanzieren?

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10 Antworten

Wenn Deine Nachfolgegeneration bereit ist, mit zu zahlen, denn schließlich steht diese in der Erbfolge an erster Stelle. Man könnte auf diese Weise einen Teil der monatlichen Belastung bereits auf eines der Kinder übertragen, das z. B. schon mal mit der Hälfte Anteil ins Grundbuch kommt. Für den Fall Deines Todes vermachst Du die zweite Hälfte ebenfalls an dieses Kind.

Das funktioniert natürlich nur, wenn Du Kinder mit eigenem Einkommen  hast und diese bereit sind, das durchaus erfolgversprechende Investment mitzumachen.

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Hallo mieter1964,

einige Darlehensgeber bieten auch Vollfinanzierungen, das heißt Finanzierungen des vollen Kaufpreises bzw. der Anschaffungs- und Herstellungskosten, an. Die anfallenden Erwerbsnebenkosten solltest Du grundsätzlich aus Eigenkapital zahlen können. Hierzu zählen die Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % vom Kaufpreis), die Notar- und Grundbuchkosten (pauschal 2 % vom Kaufpreis) sowie gegebenenfalls Gebühren für einen Makler (frei verhandelbar).

Nur ein sehr eingeschränkter Bankenkreis finanziert auch die Kaufnebenkosten mit. Dabei stellen die Banken in diesem Fall erhöhte Anforderungen an die Bonität. Weiterhin ist bei einer Finanzierung ohne Eigenkapital mit höheren Zinskosten zu rechen.

In jedem Fall empfehle ich Dir eine hohe Tilgung bei dem derzeit niedrigen Zinsniveau, so dass die von Dir veranschlagte Rate knapp ausfallen dürfte. Eine Erläuterung findest Du unter nachfolgendem Link: http://www.interhyp.de/bauen-kaufen/tipps-zur-finanzierung/tilgungshoehe.html

Ich empfehle Dir, Dich bei Deiner Hausbank oder bei einem unabhängigen Immobilienfinanzierungsvermittler beraten und Angebote erstellen zu lassen.

Viele Grüße

Christina
Interhyp AG

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Wenn das so einfach wäre, gäbe es überhaupt keine Mieter mehr. Keine Bank legt Wert daraufm dich aus diesem Haus heraus zu klagen, wenn du den Kapitaldienst nicht mehr leisten kannst.

Die erste Frage wird sein, wieso du kein Eigenkapital gebildet hast. Wovon willst du also in Zukunft die Mehrbelastung tragen?

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Naja, rechne doch mal selbst. Bei der Summe bräuchtest du ohne Zinsen bereits über 22 Jahre für den Abtrag. Da wird es dann schon eng mit den Banken.

Dazu kommen dann noch etwaige Kosten für Instandhaltung des Hauses, Versicherungen etc..

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Evtl. wäre ja ein Mietkauf eine Alternative.

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Es gibt zwar eine ganze Reihe von (selbst ernannten ?) "Finanzierungsberater", die Dir eine Immobilienfinanzierung auch ohne Eigenkapital "schön rechnen". Doch das halte ich für absolut unseriös. 30 % an Eigenkapital solltest Du schon haben.

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Banken finanzieren keine Immobilien bis zu 100%. Die meisten Banken bis ca. 60%, in Ausnahmefällen bis 80%. Ohne Eigenkapital wird es also nicht gehen, es sei denn, du hast andere Sicherheiten zu bieten, die die Differenz zum Kaufpreis kompensieren.

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Kommentar von Genesis82
28.12.2015, 09:09

Das ist als pauschale Aussage falsch. Ich habe bereits 2 Immobilien mit 100% finanziert (sogar über 100%, weil die Nebenkosten ebenfalls mitfinanziert waren). Das ist zwar nicht unbedingt zu empfehlen, aber bei entsprechender Bonität machbar.

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Eine Finanzierung ohne eigenkapital ist absolut nicht zu empfehlen.

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Keine Chance. Ist absolut von abzuraten.

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Ein wichtiger Punkt ist sicher, wie hoch sind die mtl. Einnahmen. Kann davon der Kredit bezahlt werden? 

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