Kann Hyperventilation zu einer vorübergehenden Verminderung der Lungenfunktion führen?

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2 Antworten

Hallo,

zunächst ist es wichtig zu wissen ob dein Arzt organisch alles abgeklärt hat und alles für in Ordnung befunden hat. Asthmaspray zeigt bei dir keine Wirkung da scheinbar keine krankhafte Veränderung deiner Lunge vorliegt. Bei einer Hyperventilation wird die Lunkenfunktion keinesfalls vermindert..wenn deine Lunge gesund ist,entsteht ja kein Schaden oder eine Verschlechterung dieser durch zu schnelles Atmen wie der Hyperventilation.. Mir fällt auf das du dich sehr mit kleinen Details beschäftigst und dich sehr genau beobachtest.Vielleicht hast du momentan Stress oder andere Sorgen die dir im wahrsten Sinne des Wortes die "Luft rauben". Wenn organisch alles in Ordnung ist solltest du vielleicht gucken ob auf psychischer Ebene Gründe für die Atemprobleme vorliegen könnten!

Alles Gute!!

AJay1 18.02.2011, 23:20

Vielen Dank für die Antwort!

Ja die psychische Ebene ziehe ich auch allmählich immer mehr in Betracht. Hatte schon die verschiedensten Symptomatiken, denen meist keine organische Ursache zugrunde lag. Das mit den Details trifft leider voll und ganz zu. Wenn ich ein körperliches Problem habe, dann versuche ich, wenn es länger andauert, mir alle möglichen Informationen darüber und über das betreffende Organ anzueignen, damit ich mir selbst mögliche Ursachen "herleiten" kann. Dadurch wird das Problem aber meist nicht gelöst, sondern es wird eher schlimmer durch die intensive Beschäftigung damit. Tja, aber offenbar kann eine Verminderung der Lungenfunktion ja auch ein rein psychosomatisches Symptom sein, wie ich aus deiner Antwort herauslesen kann. Was die organischen Befunde angeht werde ich nächste Woche schlauer sein. Da steht eine Blutuntersuchung und ein Schilddrüsenfunktionstest an und danach gegebenenfalls weitere Untersuchungen. Bin seit wenigen Monaten von Jodsalz auf Salz ohne Jod umgestiegen. Vielleicht hat's ja was damit zu tun. HNO habe ich schon aufgesucht, wegen Engegefühls im Hals - Atemwege bis zum Kehlkopf sind frei und gesund.

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IsabellaSol 19.02.2011, 11:49
@AJay1

Hallo nochmal,

ich finde es großartig dass du auch bereit bist dein Verhalten zu reflektieren und es ist toll dass du dich um deine Gesundheit kümmerst.Dies zeigt das du große Emphatie und ein gutes Verständnis für komplizierte Zusmmenhänge wie z.B. medizinische Abläufe hast.Sobald jedoch dieses "um sich kümmern" in sich ständig Sorgen machen und ständig mit dem Thema beschäftigen wendet, bedeutet dies Anlass eben auch auf psychosomatischer Ebene zu gucken.

Aus beruflichen aber auch persönlichen Gründen weiß ich dass es wirklich sehr belastend ist da ja nun mal die Beschwerden,Schmerzen o.ä. allgegenwärtig sind. Psychosomatik besagt ja: körperlich in Erscheinung tretende Krankheiten,die durch bestimmte psycho-soziale Faktoren ausgelöst,bedingt oder wesentlich mit bedingt sind! Kurz gesagt:innere Konflikte die nicht ausreichend (psychisch) bewältigt werden können treten bei einigen Menschen in körperlicher Form in Erscheinung.

Da du dich ja sowieso viel mit deiner Gesunheit beschäftigst wirst du mit Sicherheit was zum Thema Psychosomatik lesen... sollten wirklich alle Befunde okay bei dir sein solltest du in Betracht ziehen dich an einen guten Psychologen zu wenden.

Dann das wirklich Gute ist,was man,sollte es psychosomatisch sein,nicht vergessen darf: ES IST NICHT GEFÄHRLICH!!!es ist anstrengend,lästig..aber du bist gesund!!!Nur musst du gucken woher diese Beschwerden kommen! Und man kann psychosomatische Beschwerden sehr sehr gut in den Griff bekommen. Ich wünsche dir nochmal viel Erfolg dabei und alles Gute! :-)

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Man sagt im Allgemeinem das 15 - 20 % Abweichung der Volumenwerte noch als physiologisch gelten. Es kommt darauf an, welche Parameter verändert sind - das "totale Lungenvolumen" setzt sich aus vielen Einzelvolumina zusammen, die dynamisch (also zeitabhängig, bspw. das Atemminutenvolumen (=Volumen, das innerhalb einer Minute ein- und ausgeatmet werden kann) oder fest sein können, wie zum Beispiel die Luftmenge, die nach normaler Einatmung noch maximal eingeatmet werden kann, oder die Luftmenge, die nach normaler Ausatmung maximal ausgeatmet werden kann - wenn Du die Parameter und Kurven (ich denke mal es wurde eine Fluss-Volumen-Messung und eine Ruhespirometrie gemacht) hättest, könnte ich dir das ein oder andere dazu erklären :)

 

Atembeschwerden an sich können mehrere Ursachen haben, der Atemwegswiderstand spielt eine Rolle, und die oben genannten Parameter.

 

Anatomisch kann man das auch erklären - liegt eine Verengung der Atemwege vor, so braucht man mehr Kraft um ein- bzw. ausatmen zu können. Ist die Dehnungsfähigkeit der Lunge eingeschränkt, kann nicht so viel eingeatmet werden - auch hier bräuchte man nähere Information um etwas hinein interpretieren zu können ;)

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