Kann Großmutter und Enkel eine Bedarfsgemeinschaft sein?

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3 Antworten

Die Haushaltsgemeinschaft zwischen Verwandten / Verschwägerten

Wenn Verwandte oder Verschwägerte - also z.B. Oma und Enkel oder 2 Schwestern oder Onkel und Neffe - in einem Haushalt zusammenwohnen, geht die Behörde davon aus, dass sie zusammen wirtschaften und sich gegenseitig finanziell unterstützen, soweit es nach Einkommen und Vermögen erwartet werden kann.

Wer über Einkommen in einer Haushaltsgemeinschaft verfügt, kann aber grundsätzlich mehr Einkommen für sich selbst behalten als in einer Bedarfsgemeinschaft.

http://prosoziales.de/cms/rechtliche-grundlagen-des-sgb-ii-hartz-iv/hartz-iv-abc/bedarfs--haushalts--gemeinschaft.php

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kann Großmutter und Enkel die in einer Wohnung zusammen wohnen eine Bedarfsgemeinschaft sein?

Nein.

Selbst wenn sie sich finanziell freiwillig - eine Unterhaltspflicht besteht nicht ! - unterstützen, bilden sie allenfalls eine Haushaltsgemeinschaft. (vgl. RZ 7.29 der Fachhinweise zu § 7 SGB II).

http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/Gesetzestext-07-SGB-II-Berechtigte.pdf

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Nur, wenn sie einander tatsächlich finanziell unterstützen. http://hartz.info/index.php?topic=29.0 Tun sie es nicht, sollten beide der Unterhaltsvermutung nachweislich schriftlich widersprechen.

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Kommentar von Larah10
04.11.2012, 16:33

(..und auch bei gegenseitiger Unterstützung liefen sie "nur" als Haushaltsgemeinschaft, wie VirtualSelf schon richtig erklärt hat.)

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