Kann Fehlsichtigkeit auch nach einer Augenlaser-Op wieder auftauchen?

6 Antworten

Und ob! Es ist sogar sehr wahrscheinlich. Korrekturänderungen sind bei jedem Auge, egal ob gelasert oder nicht, etwas völlig Normales. Und spätestens mit 45 wird eine Lesebrille zwangsläufig nötig, daran ändert das Lasern auch nichts. Wenn der operierende Arzt also behauptet, man ist nach dem Lasern im perfekten "Nullzustand" und bleibt da langfristig, dann ist das gelogen. Exakt 0.00dpt durch die Operation zu treffen ist sehr unwahrscheinlich. Wenn nun also jemand mit -10dpt sich lasern lässt, um "in die Nähe von Null" zu kommen, dann kann ich das gut verstehen. Jeman mit -1.00dpt hat auf dem Operationstisch eigentlich nichts zu suchen.

Beispiel aus meinem Berufsalltag: Kunde, etwa 40j, gelasert vor 2 Jahren mit ehemals -4.5dpt, hat es leider versäumt, seine Brillentragepflicht aus dem Führerschein austragen zu lassen. Auch ein erklärendes Schriftstück von der Augenklinik wurde nicht mitgeführt, als er in einer Polizeikontrolle deswegen Ärger bekam. Natürlich hatte der Polizist keinen Grund, ihm die OP-Geschichte zu glauben, und so landete der Arme bei mir im polizeilich angeordneten Sehtest. Und dabei kamen wieder -1,75dpt raus. Nach 2 Jahren.

Das Beispiel ist sicher nicht die Regel, aber das soll nur verdeutlichen, dass mit Änderungen immer zu rechnen ist, und diese OPs viel zu sehr gehypt und verharmlost werden

Eine Fehlsichtigkeit kann sich altersbedingt verändern, so dass eventuell nach einigen Jahren eine Revision erforderlich sein kann.

Es kann sein, dass wenn man zu jung gelasert wird, sich die Augen noch weiter verschlechtern und es somit auch nach der OP wieder schlechter werden kann. Allerdings sollte dein Augenarzt kompetent genug sein um so etwas zu verhindern.

Wovor keiner sicher ist ist die sogenannte "Alterssichtigkeit" (Presbyopie). Diese entsteht dadurch, dass im Alter die Linse härter wird und man im Nahbereich schlechter sieht. Das kann aber mit einer Lesebrille wieder ausgeglichen werden.

Fazit: Eigentlich sollte das Auge nach dem Lasern nicht schlechter werden (außer im Alter).

P.s. Meine Mutter hat sich mit 35 (relativ spät) Lasern lassen (kurzsichtig -3.5 dpt.) und brauchte bis vor zwei Jahren keine Brille (jetzt 53 Jahre). Die Brille ist allerdings auch wie gesagt nur eine Lesebrille.

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Dann ist nach der Operation zwangsläufig eine unbemerkte Myopisierung eingetreten, ansonsten wäre die Lesebrille vor mindestens 5 Jahren schon nötig gewesen. Und wenn sie jetzt eine relativ schwache Lesebrille trägt mit etwa 1,5dpt, dann sollte sie dringend mal einen neuen Sehtest machen lassen. Ich schätze mal, sie dürfte etwa mindestens mit -0,5dpt wieder kurzsichtig sein, was beim Autofahren durchaus problematisch sein kann

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@aseven79

Nein es gab keine unbemerkte Myopisierung und sie ist auch jetzt nicht myop... Es kann auch sein, dass sie bereits vor 3 Jahren eine Lesebrille hatte, aber vorher hat sie keine gebraucht. Mein Vater ist selber Augenarzt und deshalb kannst du glauben, dass die Nachsorge/Sehtests mehr als oft und gut genug gemacht werden.

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Jemand, der jedoch weitsichtig ist und in der Nähe nicht scharf sieht, sieht vielleicht bei so einer Distanz ja aber auch nicht scharf.

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Und dass man Objekte, die sich ganz unmittelbar vor dem Auge befinden, nicht scharf sehen kann, ist ja auch für "gesunde" Augen normal.

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Liebe Grüße!

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