Kann es überhaupt moralisch gerechtfertigt sein, jemanden zu hindern, sein Eigentum zu zerstören, auch wenn sie gesetzlich das Recht dazu haben?

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3 Antworten

Ja natürlich. Im Grundgesetz heißt es zwar: "Eigentum verpflichtet", aber solange niemand durch die Eigentumszerstörung geschädigt oder gefährdet wird, wird es sicher keinen interessieren. 

Es könnte allerdings sein, dass in dem von Dir genannten Fall das Dokument vielleicht für die Geschichte der oder einer Familie, des Ortes oder sogar der Republik wichtig ist, also von historischem Interesse. 

Da könnte man den Eigentümer vielleicht überzeugen, dass er dieses Dokument z. B. dem Stadtarchiv vermachen sollte, weil ... 

Bleibt die Frage, warum das Dokument vernichtet werden soll; vielleicht, weil es jemanden kompromittiert? 

Rein rechtlich kann er natürlich das Dokument vernichten, wenn dies nicht vom Gesetz her einen besonderen Schutz genießt. 

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Das ist verzwickt und vom Einzelfall abhängig. 

Sobald Dritte betroffen sind, wenn jemand jung, krank oder hilflos ist, wäre es mitunter bestimmt moralisch gerechtfertigt. 

Ein konkretes Beispiel wäre weitaus einfacher zu diktieren. Liegt hier eins vor? Weshalb fragst du?

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Moralisch nicht, aber jeder der dich daran hindert beruft sich auf das Grundgesetz. In diesem steht kurz wiedergeben das Leben der Betreffenen Person ist zu schützen.

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