Kann es sein dass sie sich was antuen will?

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3 Antworten

Hallo Lifegoals

Deine Sorgen sind nicht unberechtigt ... allerdings nimmt man mit dem Essen nochmals ca. einen Liter auf, so dass sie - wenn sie normal isst - nicht daran sterben wird, die Trinkmenge sollte dennoch höher sein.

Ich nehme an sie ist in Deinem Alter sein (13) - da wird rund 1.3L empfohlen - sollte sie aber auch noch wenig essen, müssten es mehr sein (da sie dann ja über die Nahrung weniger zu sich nimmt).

Es ist auch so, dass sich - wenn man über längere Zeit - sehr wenig trinkt auch das Durstgefühl mindert, unser Körper ist nämlich sehr clever und merkt wenn auf das Durstgefühl nicht reagiert (getrunken) wird, er lernt dann mit weniger auskommen und das Durstgefühl kommt später (als vorher).

Zuwenig Trinken kann auch zu verminderter Leistungsfähigkeit, erhöhter Temperatur, Schwindel / Übelkeit oder Verwirrtheit führen und damit natürlich auch ihre schlechte Phase verstärken.

Ich schliesse mich Chaotengirls Antwort an - frag weshalb sie den nicht mehr trinken will und ob sie auch schon mit jmd anderem (Erwachsenen) darüber gesprochen hat? Wenn sie dies (noch) nicht tat versuch sie dazuzubringen.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Du sie nicht mehr erreichen kannst (also dass sie das wirklich ernst meint und sich auch niemandem anvertraut) würde ich pers. ihre Eltern kontaktieren - ich weiss, dass wird sie u.U. als Verrat ansehen, aber wenn es so ist, wie Du das schilderst, könnte das ernst sein.

Und ein herzliches Kompliment meinerseits an Dich - Du bist eine sehr wertvolle Freundin :)

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Ich hab früher eine Art "suizid" versucht in dem ich auf das trinken verzichtet hatte. 

Suizid gefährdete Menschen planen ihren Mord und sie machen daraus keineswegs ein Geheimnis, bzw die meisten nicht. Viele geben einen Hinweis bzw ein Hilfeschrei zu ihrer Situation. Oft sagen sie komische Dinge wie "ich hab keine Angst vom Tod" oder "wie würdest du deinen Tod eigentlich planen "- ok das waren schlechte Beispiele, aber so wie deine Freundin, die plötzlich auf das trinken verzichten will und es sogar noch sagt. Und jeder weiss was passiert, wenn man darauf verzichtet.

Kein Durstgefühl haben, obwohl man dehydriert, so etwas gibt es. Dann kommt es oft vor, dass man unbeabsichtigt zu wenig Wasser aufnimmt, dass kenne ich selbst. Aber sowas wie eine Essstörung nur mit trinken? Wie soll man sich das Vorstellen? Essstörung entstehen psychisch, häufig und vorallem im jungen Alter durch eine Wahrnehmungsstörung -> person fühlt sich zu dick. Die Angst davor zuzunehmen ist enorm stark.  Wie soll man sich das aber mit Wasser vorstellen?

Rede mit ihr und finde heraus, ob ihre "trinkstörung", einfach nur eine Ausrede für eine andere Beabsichtigung ist. 

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Sprech mal in ruhe mit ihr warum sie nicht trinken möchte. Hat sie nur keine Durst oder hat sie eine Abneigung dagegen oder ekelt sie es sogar evtl. Dann sollte sie mal einen Arzt aufsuchen. Man kann zwar mit 0,5 l am Tag leben, gesund ist es aber nicht. Sie sollte schon min 2 Lieber zu sich nehmen, denn ohne genügend Flüssigkeit kann ihr Gehirn und somit ihr ganzer Körper nicht richtig arbeiten. Ihre Konzentration wird schlechter und sie wird schlapp sein. Auch an ihrer Stimmung wird man es merken denn sie sind oft schlecht drauf sein. Ihr Wohlbefinden verschlechtert sich. Also wäre ein Arztbesuch sogar das beste was ich empfehlen kann. Und sollte sie tatsächlich eine "Trinkstörung" haben wie sie sagt, wäre statt einem normalen Arzt sogar ein phsychologe angebracht.

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