Kann es sein, dass mir eine Therapie verweigert wird, weil ich mich ritze?

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist falsch. Ritzen ist ein Therapiegrund, kein -hindernis.

Zwar kann es Bestandteil einer Therapie werden, nicht mehr zu ritzen, doch geschieht dies immer in Absprache mit dem Patienten.

Wenn du den Dingen auf den Grund gehen willst, wäre aber vielleicht eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie einer Verhaltenstherapie vorzuziehen.

Eine "Gesprächstherapie" gibt es eigentlich nicht, die Bezeichnung wird eher als Überbegriff über verschiedene therapeutische Verfahren benutzt.

mir ist schon klar, dass Gesprächstherapie ein Oberbegriff ist, deswegen habe ich diesen auch verwendet.

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@anonymeshilfe

Angesichts deiner Verunsicherung in deiner Frage war das nicht als gegeben vorauszusetzen ;).

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Ich muss den Dingen aich nicht auf den Grund gehen Buch weiß ziemlich genau, wieso ich mich momentan ritze. Ich weiß auch, dass ich damit ganz schnell wieder aufhören kann...

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@anonymeshilfe

Wenn du damit nicht auch real sofort aufhören kannst, machst du dir selbst was vor.

Auch jeder Alkohol- und Suchtkranke ist überzeugt, aufhören zu können, wenn er nur wollte. Das ist schlicht ein Kennzeichen abhängigen Verhaltens und gilt durchaus auch für SVV.

Ebenso kennzeichnend ist das Stellen von Bedingungen, die erfüllt sein müssen, um aufzuhören: "Wenn…(ich erst jemanden zum Reden hab)…, dann (höre ich auch auf)."


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Naja ich habe zwar geschrieben, wieso ich mich verletze und das ich weiß, dass ich damit aufhören kann, wen der Grund dafür eliminiert ist, aber gut, wenn du das nicht verstehst, ist das nicht mein verschulden...

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Leider ist das genau der Fall. Sobald ich weiß, dass ich meine Probleme anderweitig (über eine Therapie) lösen kann, brauche ich dieses Ventil nicht mehr. Das gute ist auch, dass ich kein Mensch bin, der sich über Jahre hinweg jeden Tag ritzt oder so...

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Das mit dem "keine Therapie" bekommen stimmt nicht, im Gegenteil. Da du akut unter deiner Krankheit leidest bekommst du sicher einen Therapieplatz. Abgelehnt wirst du nur, wenn der Therapeut das Gefühl hat, dass er das nicht bewältigen kann und du in eine Klinik musst.

Kontaktiere unbedingt eine Fachperson.

würde ich gerne, wenn es nicht so etwas nettes, wie Monatelange Wartelisten gibt...

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@anonymeshilfe

Hey anonymeshilfe

Du bist einer von vielen mit derartigen Problemen.

Anhand deiner z.T. recht patzigen Antworten kann ich mir durchaus vorstellen das kein Arzt und keine Klinik mehr bereit ist dich unterstützen zu wollen. 

Sicher ist, mit der Drohung dich zu verletzen bis du dein Ziel erreicht hast, wirst du nicht weiterkommen. Kein Therapeut lässt sich auf eine derartige Art und Weise erpressen und das ist auch gut so. 

Lasse dich auf die Warteliste setzen und überbrücke die Wartezeit damit an dir zu arbeiten. Du hast bereits Therapien hinter dir, du weißt somit was zu tun ist. 

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1) weiß ich. Mir ist absolut klar, dass ich keine Schneeflocke bin 2) ich werde von der Klinik nicht nicht mehr unterstützt, weil ich so "patzig" bin, sondern weil es ambulant weiterlaufen muss. Ein Arzt oder eine Klinik dürfte aich keinem Patienten die Behandlung verweigern, weil er sich nicht normgerecht verhält (das nur mal so am Rande). 3) ich erpresse niemanden. Es ist ja nicht so, dass ich zum Therapeuten gehe und ihm sage: hey ich ritze mich jetzt, wenn du mir nicht hilfst. Es ist eigentlich genau umgekehrt. Mir kann momentan nicht geholfen werden, also helfe ich mir selbst in dem ich mich verletze, da das aber blöd ist und eigentlich nicht wirklich viel hilft, will ich damit aufhören..

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und wenn du mir nicht glaubst, dass ich niemanden erpressen will, solltest du mal meine letzte Frage und die Kommentare zu den Antworten lesen. irgendwer hat mir genau eine solche Erpressung vorgeschlagen, die ich abgelehnt habe!

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@anonymeshilfe

Hey anomymeshilfe

Ich bin kein Laie auf diesem Gebiet und ich kann dir versichern das deine Art und Weise mit dem Kram umzugehen nur eines zur Folge haben wird, du schadest ausschließlich dir selber. 

Übernehme bis zur Therapie die Verantwortung für dich, schaffst du das nicht gibt es Akutkliniken. 

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natürlich mache ich mich selbst kaputt, das ist mir absolut klar. Nur leider weiß ich nicht, was ich sonst tun kann...

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Es wäre zu 100 Prozent Schwachsinn, eine Therapie nur dann zu genehmigen, wenn der Grund für diese nicht mehr existiert.

Jedoch gibt es auch Fälle, wo das Fehlverhalten nur deshalb vorliegt, um damit eine Therapie (weil's als angenehm empfunden wird) zu erzwingen. Nur in solchen Fällen wäre eine Therapieverweigerung nachvollziehbar.

Der Grund für die Therapie ist nicht das Ritzen. Das ist ein anderer u d der wird durch das Ritzen auch nicht verschwinden.

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@anonymeshilfe

Das ändert nichts an den Fakten. Wenn eine behandlungsbedürftige Sache vorliegt, die im Leistungskatalog der Krankenkasse enthalten ist, dann muß diese Leistung auch gewährt werden (es sei denn, es besteht die genannte Ausnahme).

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Das zeigt nur, dass deine Antwort ein stückweit sehr fragwürdig ist...

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@anonymeshilfe

Ich erkenne in meiner Antwort nichts Fragwürdiges. Aber wie sieht es mit der Anspruchshaltung aus?

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Was hat deine Antwort mit einer Anspruchshaltung zu tun?

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Deine Antwort ist lediglich darauf ausgerichtet, dass ritzen das einzige Problem ist, daß ich habe. Das ist in meinen Augen ein wenig fragwürdig...

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@anonymeshilfe

Ich meine,die Antwort paßt für beide Möglichkeiten.

Es besteht ein Problem, egal welches. Wenn dieses Problem behandlungsbedürftig ist und im Leistungskatalog enthalten ist, dann muß die Behandlung gewährt werden ....

... es sei denn, die Behandlung selbst ist oder enthält zum erheblichen Teil etwas, das wegen gewisser Annehmlichkeiten so sehr begehrt wird, daß mittels einer bestimmten Handlung (egal, ob primäre oder sekundäre Handlung) die Bewilligung erzwungen werden soll. Denn so etwas wäre den Teufel mit dem Beelzebub austreifen.

Der Hintergrund dafür ist ähnlich, wie es gleiohnishaft auch wäre, wenn jemand ein Problem hat, das mit einem süchtig machenden Medikament behandelt wird, er dann aber sein Grundproblem aufrecht erhält und/oder er ein weiteres Problem produziert, um damit zu erzwingen, daß er sein Suchtmittel weiterhin bekommt.

Das schließt natürlich nicht aus, daß dennoch eine Behandlung erfolgt, dann aber mit großer Wahrscheinlichkeit auf ganz andere Weise.

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-Wütend: Ich ritze mich, statt auf den Gedanken zu kommen, jemand anderem wehzutun

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